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BRD: Eine Fast-Food-Steuer wird es nicht geben

Die Bundesregierung sieht keinen Sinn in einer Besteuerung von Fast Food, so wie es z.B. in Rumänien der geplant ist. Die Bundesverbraucherministerin stellte dies als einen Irrweg dar und schloss dabei auch das Werbeverbot für Süßigkeiten ein, das von den Grünen gefordert worden war.

Das ganze sei laut der Ministerin "purer Populismus". Gute Ernährung sei etwas, was der Mensch für sich entscheiden solle. Es würden den Verbrauchern aber alle Informationen gegeben, um eine gesunde Ernährung zu erhalten.

Die Regierung setze auf Aufklärung, so ließ das Familienministerium verlauten. Es gebe nach deren Sicht keine schlechten Lebensmittel. In Rumänien war letzte Woche eine Steuer für ungesunde Lebensmittel angekündigt worden, um Gesundheitsprogramme finanzieren zu können.


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WebReporter: killozap
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Steuer, Bundesregierung, Fastfood
Quelle: www.dnews.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2010 16:10 Uhr von Jaecko
 
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Solls halt ungesund sein. Ich leb nur 1x. Und da will ichs auch auskosten.
"Gesund" mach ich beim 2. Mal.
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11.01.2010 16:25 Uhr von fuxxa
 
+4 | -3
 
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Die Leute, die: ungesund leben, sterben auch früher und kassieren nicht mehr Jahre lang Rente, als sie eingezahlt haben.
Nen 95 Jähriger, der enthaltsam lebt, liegt dem Staat mehr auf der Tasche, als nen Raucher oder nen Fetti, der mit 55 über den Jordan geht. Also nix mit Mitzahlen.
Ich lebe auch lieber ungesund und habe meinen Spass...
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11.01.2010 16:31 Uhr von killozap
 
+1 | -0
 
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Natürlich soll: jeder so ungesund leben dürfen wie er möchte. Aber es soll halt nicht vorgegaukelt werden können, dass etwas gesund ist. Das ist aber bei unserer Lebensmittel-Ettikettierung der Fall.
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11.01.2010 18:16 Uhr von NEWMOSES
 
+1 | -1
 
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Lobby-Denken: Wer immer noch glaubt, dass Fast-Food fett macht, der ist irgendwie der Abspeckindustrie zum Opfer gefallen!

Gesunde Ernährung, so weiß der Ernährungswissenschafftler, ist nicht nur Grünzeug futtern, sondern von Allem etwas und vielleicht von Allem ein Bischen mehr.

Es geht auch nicht darum, dass man lediglich einen Ausgleich zu seiner Ernährung in Form von Sport schaffen muss, sondern seinen Körper auf die Nahrungsgewohnheiten anpasst.

Das hört sich sicherlich kompliziert an, dass ist es aber nicht.

Mal abgesehen davon, will ich nicht Euronen zahlen müssen für eine Ernährung, die ich als freier Mensch zu mir führe. Es ist mein Leben und nicht das von irgendeiner politischen Gruppierung, die von den Wählern abermals abgestraft worden ist und nun irgendwelche Gründe finden muss/will um wieder in die Presse zu kommen.

"Freiheit ist das höchste Gut des Menschen, nicht er empfängt sie, sondern er lebt sie SELBST!"

MfG

Von einem MC-D und BK Fan, der jeden Tag da futtert und immer noch nicht fett geworden ist und es auch nie wird!

[ nachträglich editiert von NEWMOSES ]
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11.01.2010 18:24 Uhr von NEWMOSES
 
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@InfectedMushroom: Nochmal ich!

"Aber ich will ehrlich gesagt nicht für deine Völlerei zahlen müssen...im Sinne von Folgekosten wie Behandlungen im KKH, etc pp."

Hey, irgendwie hast du das System nicht verstanden!!!!
Ich arbeite in der Geschäftsführung eines Konzerns und bin noch bei der AOK versichert, bezahle sicherlich mehr in die Kasse bis zur Bemessungsgrenze ein wie du! "Davon gehe ich mal aus"

Welche Kosten trägst du also für mich, btw. welche werde ich wohl mal für dich tragen müssen!

Also bevor solche Aussagen kommen, einfach mal nachdenken, wer hinter dem Ganzen steckt!

Bei MC oder BK futtern meist auch Leudde, die sich das leisten können, tun sie das jeden Tag, können sie es sich folglich eher als der Normalverbraucher leisten. Es ist also schlussendlich niemand, der für einen höheren Kostenanteil hierzu verantwortlich ist.

Frag lieber mal die Faulmacher unter den Arbeitnehmern, die gern zuhause bleiben auf Kosten Anderer, als Arbeitgeber kenne ich die Zahlen der Kassen (kanst sie selber nachschlagen) und weiß wo unsere Probleme in der Sozialpolitik herkommen!

[ nachträglich editiert von NEWMOSES ]
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11.01.2010 18:27 Uhr von killozap
 
+2 | -1
 
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@Newmoses: Es geht doch gar nicht um Mac und BK, sondern um fastfood im allgemeinen. Dazu gehören auch chemische Cocktails wie Tütensuppen, durch Geschmacksverzwirbeler aufgepeppte Saucen etc.
Ich persönlich kann Mac und BK nicht mehr essen, es schmeckt mir einfach nicht mehr. Es ist dort auch etwas drin, was meinem Magen Probleme bereitet.
Die Politik weigert sich hier aber (und das ist Lobbyismus pur), dem Käufer vernünftige Beschriftungen per Gesetz zu bescheren, und das nur, um die Umsätze der Parteispender gleich hoch zu halten. Deine ARgumentation ist sehr löchrig und nach m. E. auch falsch.
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11.01.2010 18:35 Uhr von NEWMOSES
 
+1 | -0
 
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killozap: Sicherlich stimmen einige Ansatzpunkte von dir und ich muss mich hier geschlagen geben! "ABER"

Suppen kann man durchaus auch frisch machen, also wenn dir das Ganze auf den Magen schlägt, oder dir die Angaben auf den Verpackungen nicht zusagen, dann kauf sie einfach nicht und mach dir selber was frisches.

Falls du das dann machst, wird dir auch niemand eine Steuer aufbrummen, da du dich dann nicht mehr so verhälst, wie es das Gesetz oder die momentante gesellschaftliche Lage entspricht, oder aber auch ein "Lufthirn" einer Grünen es dir verkaufen will!

Die Einbürgerung solcher Produkte entspricht den Anforderungen des Marktes, welcher aus Angebot und Nachfrage besteht, folglich sind die Produkte nur ein Resultat aus der Nachfrage danach. Es heißt aber gleichzeitig nicht, dass du dieser folgen musst, du kannst es also auch anders, lass aber den Leuten die es so mögen die Chance, selber zu wählen, wann bei ihnen damit Schluss ist und somit die Nachfrage sinkt.

Das ist atm nicht der Fall, also demokratisch gesehen, sind wir bzw. ich in der Überzahl, was jedoch kein Nieschendenken bedeutet. Klar esse ich auch gerne mal was frisches, ja sehr gerne sogar Obst, aber ich überlasse es Jedem selber, hier seine Entscheidung zu treffen, denn dass macht Freiheit aus, selbst für dich als "Nischenfutterer" :D
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11.01.2010 18:40 Uhr von killozap
 
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EIne FastFood-Steuer: ist ja vielleicht auch viel zu hoch gegriffen. Aber die blöde CSUlerin macht ja direkt noch den Kram mit dem Werbeverbot für Süßigkeiten im Kinderprogramm runter, wird halt alles Populismus genannt, aber wir alle wissen, dass unsere Kinder am Fernseher programmiert werden. Und gerade die Konservativen stehen halt dazu, da sie von der Industrie gekauft sind.
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11.01.2010 18:44 Uhr von NEWMOSES
 
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@killozap: Auch hier hast du wieder Recht, aber dazu muss ich auch sagen, dass wir allein bestimmen, in wie weit wir uns davon beeinflussen lassen bzw. unsere Kinder.

Es gibt Menschen, die lassen ihre Kinder kein "TV" schauen, ob das nun gut oder schlecht ist, kann ich leider nicht beurteilen, aber was ich dazu sagen kann, dass es gegen alles was uns kritisch erscheint einen Ausweg gibt, wir sind nur angehalten bei Entscheidungen diesbezüglich auch die Konsequenzen zu tragen.
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11.01.2010 21:54 Uhr von killozap
 
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Unsere Kinder: können wir nicht den ganzen Tag überwachen. Sehen Sie kein fernsehen, so werden Sie von den anderen Kindern in der Schule gedrillt, oder halt fertig gemacht. Wie ich schon geäußert habe, bei Jamba-Kosten im Fernsehen die Abo-Klamotten nur sehr schlecht zu sehen. Warum muss man Werbung, die wichtige Sachen verschleiert, akzeptieren?
Wenn man versucht, einem Menschen etwas unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zu verkaufen, so greift doch eigentlich der Begriff "Betrug", oder? Glutamat, jetzt endlich merkt auch Nestle/Maggi, dass die Leute das nicht mehr wollen. Ich vertrage das "Natur-Glutamat" Hefeextrakt auch viel besser. Aber in alles muss das reingetan werden, auch in die Maggi-Würze, die Anfang des 20. Jahrhunderts garantiert diesen Stoff noch nicht enthalten hat.
Alles nur, um den Geschmack zu eichen. Nur der Verbraucher kann große Unternehmen zu so etwas zwingen, und es ist echt Scheisse, wenn einem die eigene Regierung bei so etwas in den rücken fällt.
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22.02.2010 17:54 Uhr von darkdaddy09
 
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Ich wäre für eine Kacksteuer: Jedes Kacken soll je nach Volumen mit 19 % versteuert werden.
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22.02.2010 18:11 Uhr von killozap
 
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Und wie ist der Preis: pro Volumen, wovon 19 Prozent?

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