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Japan: Autofahrerin fuhr mit Unfallopfer in Windschutzscheibe noch sieben Kilometer

Die 23-jährige Michiko S. hatte mit ihrem Auto eine Seniorin so angefahren, dass die 80-Jährige in der durchgeschlagenen Windschutzscheibe stecken blieb.

Trotz dieser extremen Situation war die junge Fahrerin, die laut Polizeiangaben nicht alkoholisiert sondern im Schockzustand so gehandelt habe, noch sieben Kilometer weit nach Hause gefahren.

Von ihrem Wohnhaus aus verständigte ihr Freund die Polizei. Die Leiche der alten Frau ragte immer noch durch die Scheibe. Nun muss die Autofahrerin mit einer Haftstrafe von bis zu 17 Jahren rechnen.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Unfall, Japan, Autofahrer, Kurios, Windschutzscheibe
Quelle: www.vol.at

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2010 12:36 Uhr von Zintor-2000
 
+19 | -10
 
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Schock: hin oder her, aber das kann doch nicht wirklich passieren oder? Und wieso musste erst der Freund die Polizei rufen, waren dort keine Passanten?

Manchmal verstehe ich das nicht, was so abgeht. Es kann den anderen leuten doch nicht wirklich egal gewesen sein.
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11.01.2010 12:42 Uhr von Krawallbrueder
 
+55 | -1
 
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@ Zintor-2000: Unter Schock kann es schon passieren das man weiter fährt, selbst in dieser Situation als die frau in der scheibe steckte. Allerdings kann ich mir als Sani es selber nicht vorstellen das man durch eine Schocksituation noch ganze 7 km fährt!

Zum Thema:

Gilt das jetzt als Fahrerflucht? Weil das Opfer war ja immer beim Auto? sorry für die Frage aber interessieren würde mich das mal
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11.01.2010 12:44 Uhr von Phillsen
 
+48 | -2
 
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@Zintor: Das nennt die Psychologie glaub ich "by-stander-Effekt"
Alle sehen es und jeder denkt: "klare sache da hat mit Sicherheit schon einer die Bullen gerufen".
Deshalb werden auch Frauen in der Öffentlichkeit vergewaltigt. Niemand schreitet ein weil jeder denkt es wäre ja so offensichtlich, dass schon jemand Hilfe gerufen haben MUSS.

Steinigt mich nicht für mein Halbwissen.
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11.01.2010 12:51 Uhr von kingoftf
 
+18 | -1
 
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gab es doch vor Jahren in den USA noch einen viel krasseren Vorfall, Frau mit Unfallopfer in der Scheibe parkt ihren Wagen seelenruhig in der Garage und lässt das Opfer dort in der Scheibe verbluten.
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11.01.2010 12:52 Uhr von Jaecko
 
+11 | -4
 
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Naja... "Fahrerflucht" eher nicht glaub hier triffts "Wildern" eher
(So wärs zumindest, wenn man ein geplättetes Reh mitnimmt)
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11.01.2010 12:58 Uhr von Kirifee
 
+11 | -1
 
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Das ist schon alles sehr ... arg... aber im Schockzustand weiß man nie was man selber machen würde und ich denke 7km klingt weiter als es ist, das sind je nach Straße ja ka 5min Autofahrt.

Aber 17! Jahre Haft? Das ist von der Zeitung denk ich übertrieben. Da denk ich ja das die Frau absichtlich die ältere Frau überfahren hat (also Totschlag ggf Mord) aber für Fahrerflucht und Unterlassenehilfeleistung ggf Fahrlessige Körperverletzung mit Todesfolge ist es etwas hart einem Menschen dafür das eigene Leben auch noch zu zerstören.
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11.01.2010 13:00 Uhr von Herr_Gott
 
+15 | -6
 
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wie hätte sie das Loch in der Windschutzscheibe sonst stopfen sollen ?
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11.01.2010 13:11 Uhr von George Taylor
 
+15 | -1
 
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Hmmmmmm Einmal in Italien war ich Zeuge und Ersthelfer eines Unfalls Auto -> Fahrrad mit Kind.

Die Autofahrerin war völlig apathisch, hat sich ans Auto angelehnt und gemütlich geraucht und zugeschaut. Schock halt. Kann man nicht nachvollziehen, ist aber leider so.
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11.01.2010 13:13 Uhr von maretz
 
+3 | -2
 
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die Frage ist vielmehr: Warum musste der Freund die Polizei rufen? Ganz ehrlich: Wenn an mir jemand vorbeifährt und da hängt ne Person auf der Motorhaube / in der Frontscheibe dann rufe ich schon die Polizei... Und ich kann mir nicht vorstellen das die über mehrere Kilometer niemanden begegnet ist...
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11.01.2010 13:17 Uhr von Kirifee
 
+4 | -0
 
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Naja bei Dunkelheit würdest du das eh nicht sehn, da dich die Scheinwerfer ja zu sehr blenden würden. Bei Tage ist das was anderes, aber dort steht ja nicht welche Tageszeit es war un sowas passiert ja eher Abends.
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11.01.2010 13:31 Uhr von datenfehler
 
+5 | -2
 
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tja Stellt euch vor, was möglich gewesen wäre, wenn es umgekehrt gewesen wäre.
Wäre die 80-jährige am Steuer gewesen, wär sie noch 70km weiter gefahren, weil sie nicht gemerkt hätte, dass sie ne 23-jährige in der windschutzsscheibe stecken hat...
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11.01.2010 13:41 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
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Hochstrafe im ungünstigsten Fall: Raubkopierer bekommen auch immer 5 Jahre Haft angedroht.
Je nach Schwere der Tat wird es dann mehr oder weniger.
Aber in Asien herrschen auch andere Gesetze :/
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11.01.2010 14:00 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -2
 
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17 jahre? das ist nicht euer ernst, oder? erstmal ist das ein unfall und kein mord. unfälle sind tragisch, aber passieren nun mal. man muss dazu noch nicht mal alkoholisiert sein. es genügt nur ein einziger moment der unachtsamkeit und alles ist vorbei, denn ich glaube nicht dass die autofahrerin die alte frau absichtlich ins visier genommen hat. es war ein unfall, sprich maximal fahrlässige tötung. die tatsache dass die autofahrerin dann noch 7 kilometer gefahren ist, macht erstens keinen unterschied, da die alte frau so oder so bereits tot war und zweitens ist eigentlich bekannt, was ein schockzustand in einem menschen auslösen kann. dies kann soweit führen, dass der betroffene nicht mehr richtig realisiert, was um ihn herum eigentlich passiert und nur noch wie eine maschine funktioniert.

wer hier der autofahrerin also mit 17 jahre haft droht (in dem fall die justiz-leute), sollte man die am besten gleich mit einsperren. denn so ein urteil wäre absolut unverständlich und verbrecherisch.
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11.01.2010 14:08 Uhr von Marco1991
 
+0 | -5
 
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du bist schon tot oder wat?
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11.01.2010 16:34 Uhr von chefcod2
 
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Würd mich mal interessieren: ob das opfer noch gelebt hat und dann auf der Fahrt verblutet ist. Denke mal das wird sich auf eine mögliche Strafe auswirken
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11.01.2010 16:34 Uhr von cArsi1982
 
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@kingoftf: Verwechselst du es nicht mit dem Film "Stuck"? Wo die Frau ihren Wagen in die Garage parkt und ab und zu mal geguckt hat, ob der noch Mann noch lebt.
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11.01.2010 16:50 Uhr von kwpsp1
 
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Shockzustand! Man sollte ein Stück Empathie auch haben.
Klar, Sie hat jmd. getötet.
Da es sicher versehentlich passiert ist, ist Sie wohl in Schockzustand geraten. Hier kriegt man aus meiner Sicht niemals bis zu 17 Jahre Haft.
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11.01.2010 17:47 Uhr von kingoftf
 
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@cArsi1982: Ne, stand in irgendeiner News (ich glaub sogar hier auf SN)
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11.01.2010 18:17 Uhr von Gothicfreak
 
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Unterlassene Hilfeleistung: Wäre wohl der Paragraph, der in Deutschland dafür verwendung fände.
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11.01.2010 18:44 Uhr von wannelol
 
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aufjedenfall: ab nach karglas, die reparieren den Schaden!
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11.01.2010 19:38 Uhr von cArsi1982
 
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@kingoftf: ok hab gerade bei wikipedia gelesen, dass die story verfilmt wurde ^^
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11.01.2010 20:24 Uhr von shortbread
 
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lol: hätte sie die leiche herausgezogen, wäre ein großes loch in der scheibe zurückgeblieben und es hätte beim weiterfahren gezogen...
kann man eine erkältung oder bindehautentzündung davon bekommen

[ nachträglich editiert von shortbread ]
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11.01.2010 20:37 Uhr von Jolly.Roger
 
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Fahrerflucht: Makaber, aber es ist Fahrerflucht, zumindest in D: Unerlaubtes Entfernen vom Unfall_ORT_...

Auch wenn man es sich schwer vorstellen kann, es ist nicht der erste ähnlich geartete Fall. Einige Menschen neigen bei Unfällen anscheinend zu so einem Blackout, bei dem das Unterbewusstsein die Kontrolle übernimmt und alles automatisch abläuft.

17 Jahre kann ich mir auch schwer vorstellen, aber das hängt vom Unfallhergang ab usw...
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11.01.2010 21:10 Uhr von Keltruzad1956
 
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7 km, also wenn wir mit einer: Durschnittsgeschwindigkeit von 50km/h was ja aufner Landstraße ziemlich wenig wäre, würde sie ich schätze mal knapp 8 minuten fahrn. fährt sie mit 70km/h, sogar nur 6 Minuten. Fährt sie mit 100km/h Sachen in panik über ne ausgebaute Straße nach Hause isse in 4 Minuten da.

Also Leute, Stundenlang is des net...Panik, Adrenalin (ziemlich uncool, wenn da was durch die Windschutzscheibe fliegt), vll selbst verletzt worden, vorherige Krankheiten oder psychische labilität und da Japanerinnen ja nach dem Stereotypus eh nah am Wasser gebaut haben...Keine Ahnung...logisch gesehen is des Quatsch, aber wenn man alleine ist, in einer extremen Stresssituation und dann vielleicht noch verletzt, geschockt etc.
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12.01.2010 18:48 Uhr von haukesa
 
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DIeser Schock zu stand kommt häufiger vor als man: denkt. Es kommt vor, dass Vergewaltigungsopfer einfach so weiterleben als sei dies nicht passiert und sie nicht nur so tuen sondern wirklich nicht mehr wissen was passiert ist, das gehirn verdrängt dies dann einfach. Es gab auch mal einen Spielfilm, der von dieser Sache handelt.

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