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3D-Drucker bekommen Futter durch "The Product Bay"

Durch Einsatz des sogenannten "Rapid Prototypings" könnte es bald auch Ottonormalverbrauchern möglich sein, Kunststoff-Teile zu Hause erstellen zu lassen. Die Daten dafür kann man sich seit kurzem bei der "Product Bay" besorgen, die gerade das Licht des Internets erblickt hat.

Gestartet wurde das Portal von Peter Sunde, weswegen Ähnlichkeiten zu "Pirate Bay" zu erwarten sind. Die Plastikteile werden von 3D-Druckern erstellt. Die Daten für die Gegenstände werden per "Computer Aided Design", auch CAD genannt, am Computer erstellt.

Es gibt Seiten mit lizenzfreien 3D-Modellen, aber es ist fraglich, ob "Product Bay" auf das geistige Eigentum achten wird. Es existieren Bauanleitungen für 3D-Drucker, die frei verfügbar sind. Die Kosten für derartige Drucker betragen rund 400 Euro.


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WebReporter: killozap
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: 3D, Drucker, 3D-Drucker, Kunststoff, CAD, Product Bay
Quelle: www.gulli.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2010 09:50 Uhr von DerRazor
 
+2 | -0
 
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Wird es so wohl nicht: für den Massenmarkt geben. ;) Denn Lego und andere Spielzeughersteller hätten sicher etwas dagegen, wenn man sich seine eigenen Steine baut.

[ nachträglich editiert von DerRazor ]
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11.01.2010 09:52 Uhr von Jaecko
 
+2 | -1
 
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Mit dem Geschick mit dem man sich so nen 3D-Drucker bauen kann, kann man sich dann auch ne kleine CNC-Fräse bauen.
Vorteil hier: Es können auch stabilere Materialien als Plastik verwendet werden (Alu, Stahl etc)
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11.01.2010 09:55 Uhr von 1gnt23
 
+1 | -0
 
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Ich habe es so verstanden, das das aktuell vorgestellte OS-Modell ca. 800 $ kostet und das Modell von 2008 ca 450 €.

Ansonsten ist es schon insteressant, aber leider noch einfarbig. Ist aber ne tolle Sache für den Modellbau. Das max. Größe ist aber noch nicht so brauchbar. So ab 1x1m würde es interessant werden.
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11.01.2010 09:56 Uhr von killozap
 
+6 | -0
 
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@Jaecko: Die Anwendungsmöglichkeiten von beiden Produktionsarten sind aber komplett andere. Beim Rapid Prototyping können hohle Gegenstände erstellt werden, eine Fraäse bekommt man für das Geld nicht hin. Auch macht eine Fräse mehr Krach und Dreck und ist nicht so Ehefrauenkompatibel ...
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11.01.2010 10:49 Uhr von mahoney2002
 
+2 | -0
 
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@killozap: Der Material verlust beim Fräsen ist auch noch so eine sache, der verlust beim Fräsen ist nicht selten höher als als Endprodukt.
Es muss sich auch erst mal mal durchsetzen, dann haben wir da auch bald Materialien mit der Festigkeit von Stahl.
Dann machen ich ne Seite mit Zeichnungen von PKW Ersatzteilen. ;-)
motobay.... Lach
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11.01.2010 10:57 Uhr von Extron
 
+1 | -0
 
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@DerRazor: Lego hat leider nicht mehr alleinig die Rechte an den Steinen oder Figuren.

Das Patent auf Legosteine lief 1988 aus.
In Deutschland wurde am 2. Dezember 2004 vom Bundesgerichtshof der Weg für kompatible Lego-Produkte frei gemacht

Weshalb ich immer wieder Billigsteine Sehe, die meistens 3 mal weniger Kosten als echtes Lego, und aber fast genauso gut sind.

[ nachträglich editiert von Extron ]
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11.01.2010 11:05 Uhr von killozap
 
+0 | -2
 
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Immer diese: Verschwörungstheorien...

Es gibt keine Patente, es ist nichts neues, das gibt es schon seit mindestens zehn bis 15 Jahren. Aber halt nicht als Selbstbau-Projekt.
Die Kosten der Teile sind ja auch nicht ohne, denn die Produktionszeit ist enorm. Das Material ist wohl nicht sehr stabil.
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11.01.2010 11:32 Uhr von killozap
 
+0 | -0
 
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Ich hab da: vor vielen Jahren mal ne News zu eingeliefert, da sollten die Drucker auch Ihre elektronischen Teile selber fertigen können. Die News finde ich aber hier nicht mehr.
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11.01.2010 11:40 Uhr von Nebelfrost
 
+4 | -0
 
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person 1:
"oh, wo hast du denn den supermodernen 40 zoll lcd bildschirm plötzlich her, der in deinem wohnzimmer steht?"

person 2:
"ach den, den hab ich mir mal kurz bei rapidshare illegal gezogen und ausgedruckt."
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11.01.2010 15:04 Uhr von killozap
 
+0 | -0
 
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da sind aber noch Welten zwischen. EIn 3D-Drucker, der einen LC-Fernseher druckt, das wird noch etwas auf sich warten lassen. Aber für Hobby-Bastler ist sowas interessant.
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11.01.2010 15:23 Uhr von killozap
 
+1 | -0
 
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Und es ist fraglich: ob so etwas überhaupt rentabel betrieben werden kann...

Da sind früher schon viele Firmen drüber gestolpert. Man hat irgendwelche Druckluft-Utensilien in mengen gekauft und sich über die Preise geärgert. Das können wir selber machen, ne CNC-Drehbank geholt und so ein Teil programmiert. Man, warum dauert das denn so lange? Na, weil die Hersteller mit Maschinen arbeiten, die viel schneller sind und mehrere Sachen gleichzeitig machen. Also Geld rausgeworfen und wieder beim Hersteller gekauft...

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