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"Facebook"-Gründer Mark Zuckerberg: Privatsphäre ist out

In einem Interview hat der Gründer des Social-Networks "Facebook", Mark Zuckerberg, geäußert, dass er die Privatsphäre als altmodisch betrachtet und dass er, würde er "Facebook" nochmal gründen, von Anfang an darauf verzichten würde, die Möglichkeit zu geben, die privaten Daten zu verstecken.

Im Dezember hat "Facebook" seine Bestimmungen geändert, so dass private Daten von allen einsehbar sind.

"Facebook" hat zudem gegen die "Suicide Machine" Klage eingereicht, da dies gegen die Nutzungsbestimmungen verstoße. Mit "Suicide Machine" lässt sich die Mitgliedschaft auf Facebook löschen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Facebook, Gründer, Einstellung, Mark Zuckerberg, Privatsphäre, Social Network
Quelle: www.gulli.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2010 07:07 Uhr von heliopolis
 
+1 | -5
 
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Eigentlich stimmt das: Mir reicht Privatsphäre dahingehend, dass ich ruhig und privat schlafen kann. Der Rest wäre mir an sich auch egal. Nur ist es so, dass viele es ausnutzen, wenn sie die Neigungen; das Privatleben der Menschen kennen. Es gibt keine oder nur wenig Selbstdisziplin. Darum muss man vorsichtig sein mit dem was nach außen dringt.
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11.01.2010 07:10 Uhr von Krebstante
 
+1 | -1
 
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Datenschutz adé: Ich kann nur hoffen, dass nach den Änderungen im Dezember ganz viele Leute diese "Suicide Machine" benutzt haben. Und das der Typ mit seiner Klage auf die Schnauze fällt. Ist es tatsächlich in den Nutzungsbedingungen festgelegt, dass man aus dem Verein nicht mehr austreten kann? Denn so liest sich das für mich.
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11.01.2010 07:54 Uhr von Blackrose_de
 
+1 | -0
 
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tja: in zeiten von big brother, nacktscanner, überwachungsstaat und dem vierten reich wundert mich das keineswegs. die menschen haben einen ungeheuren drang zum voyorismus, das sieht man an den quoten der einschlägigen sendungen im privaten fernsehen, sei es dsds, big brother, oder was es da sonst noch alles gibt, aber auch an den sogenannten sozialen netzwerken, die in wirklichkeit so gar nicht sozial sind.
man hat inzwischen so wenig profil dass man sich eben durch die profile anderer menschen "ergänzen" will. dass man dabei immer profilloser wird scheint nicht zu interessieren.

schöne neue welt
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11.01.2010 09:14 Uhr von killozap
 
+2 | -0
 
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Der Mann: hat ganz einfach den Schuss nicht gehört. Unerhört, was da abgeht, ich bin froh, dass ich da nicht Mitglied bin...
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11.01.2010 11:18 Uhr von LaZzE01
 
+1 | -0
 
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Eigentlich will man doch nur neue Personen kennenlernen oder mit Bekannten Kontakt halten, wozu zuviel Privatsphäre preisgeben.

Das der beste Weg um irgendwelchen Pädo´s oder zwielichtigen Gestalten neues Futter zu verschaffen.
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11.01.2010 15:15 Uhr von Loxy
 
+2 | -0
 
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Privatsphäre ist nicht altmodisch, sondern ein essentieller Teil unserer menschlichen Soziologie: Menschen definieren sich seit jeher über Gruppen wie z.B. das Dorf, den Stamm, die Familie und die Paarbeziehung. In all diesen Begriffen ist bereits eine Abgrenzung zu allen anderen, die nicht dazu gehören enthalten. Die urpersönlichsten Schwächen, Gefühle, Vorlieben, Fehltritte und ähnliches nur mit den engsten Vertrauten zu teilen ist jedem anzuraten, denn andere Menschen könnten dieses Wissen dazu nutzen um Ihren eigenen Vorteil zu suchen und dem anderen zu schaden, da sie sich ja anderen Gruppen zuordnen.

Die Privatheit abzuschaffen ginge meiner Meinung nach nur in einem globalen Kollektiv, in der alle Menschen einen Superorganismus bilden und füreinender bis zum Tod einstehen.

Das wird auf absehbare Zeit nicht passieren, denn der Mensch ist kein kollektives Wesen sondern in seiner Entwicklungsgeschichte definierte er sich immer über die Zugehörigkeit zu kleinen Gruppen von Individuen.

Geht Herr Zuckerberg eigentlich mit gutem Beispiel voran und hat schon sein gesamtes Leben für alle einsehbar online abgelegt? Immer das gleiche: Wasser predigen und selber Champus saufen und die Deppen, die auf einen hereinfallen, insgeheim belächeln.

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