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USA: Medienindustrie der evangelikalen Christen in der Krise

In den Vereinigten Staaten hat sich über die Jahrzehnte ein Spartenprogramm in Fernsehen, Radio und Printmedien entwickelt, das inzwischen zu einer ganzen Medienindustrie geworden ist. Doch die christlichen Medien verlieren derzeit einige ihrer Konsumenten an den Mainstream.

Evangelikale Christen, die etwa 40 Prozent der amerikanischen Gesellschaft ausmachen, sollten mit dem speziell für sie zugeschnittenen Programm zum Beispiel vor Homosexualität, Pornographie und der Evolutionslehre geschützt werden. Doch das Medienimperium der Evangelikaner scheint zu bröckeln.

Immer mehr Anhänger wenden sich von den extremen, kompromisslos religiösen Medien ab. Die sogenannten "Neuen Evangelikaler" sind liberaler und filtern selbst ihre Informationen aus den weniger gottgefälligen Sendern und Zeitschriften des Mainstream, der den religiösen Markt ebenfalls für sich entdeckt hat.


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WebReporter: maude
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Krise, Christ, Medium, Religion, Evangelikalismus
Quelle: www.sueddeutsche.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.01.2010 01:28 Uhr von Klassenfeind
 
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Die Ammies wachen doch nicht etwa langsam aus ihrem "Dauerkoma" auf....Cooool....Aaaber das kan nur der Anfang sein.....
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11.01.2010 03:18 Uhr von heliopolis
 
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@Getschi: Ich glaube nicht einmal, dass das große Manko darin besteht wie Religionen und Pragmatiker gegeneinander eingestellt sind. Wenn Religionen die Naturwissenschaften ablehnen, dann nicht, weil alles gefälligst das Ergebnis einer wundersamen Schöpfung sein soll, sondern weil das so unkomplizierter ist.

Die Naturwissenschaften zu verstehen ist nicht so einfach. Da muss gearbeitet werden was das Zeug hält. Und natürlich investiert. Im Gegensatz zu einer religiösen Ansicht. Da bleibt man mit seinem breiten Hintern gemütlich auf der Stelle sitzen und kann darauf warten, dass irgendwann eine Schar die Träumereien für echt hält und dem Verkünder mit barer Münze zu einem lockerem Leben verhilft.

Religionen wurden nur erschaffen um auszubeuten und um nichts erklären zu müssen. So einfach ist das. Diese Tatsache ist auch nicht negierbar.
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11.01.2010 09:47 Uhr von Lazerror
 
+2 | -0
 
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@heliopolis: Religion und Wissenschaft müssen sich nicht zwangsläufig widersprechen, sie sind das, was die Menschen aus ihnen machen. Außerdem wurde Religion nicht "erschaffen", sondern war bzw. ist noch teilweise viel eher einer der wichtigsten kulturellen Bausteine der Menschheit.
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11.01.2010 12:35 Uhr von Epic-Fail
 
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Amerikaner die langsam verstehen? Ist ja mal was ganz neues.

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