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Iran: "Mütter in Trauer" - Zahlreiche protestierende Frauen festgenommen

Ein Aufgebot von staatlichen Sicherheitsleuten hat in der iranischen Hauptstadt Teheran eine große Anzahl von oppositionellen Frauen in Haft genommen. Das berichteten Augenzeugen den Verantwortlichen der Internetseite "Kaleme.org".

Aus der Meldung des Oppositionsführers Mir Hussein Moussavi war hervorgegangen, dass etwa 30 Frauen im Park Laleh der Hauptstadt am Samstag festgenommen wurden.

Zunächst hatte eine Polizei-Hundertschaft versucht, die Ansammlung von 70 demonstrierenden Frauen aus dem Park zu verjagen. Sie hatten sich unter dem Motto "Mütter in Trauer" organisiert. Sie protestieren gegen die Morde an ihren Kindern bzw. deren Verschleppung.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Polizei, Mutter, Iran, Demonstration, Trauer, Teheran
Quelle: www.bernerzeitung.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2010 22:25 Uhr von Hanno63
 
+0 | -2
 
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es gibt noch "soviel" amerikanisches im Iran, dass man auch mit Gewalt nicht alles zerstören kann , was Jahrzehnte an Befreiung und Bildung damals beim Schah in Schah zugelassen hatten , auch wenn die Wirtschaft danach
von dem "Kumm eini" (bayrisch komm rein") , ja systematisch zerstört wurde und damit der Anschluss an die Wirtschaft, durch die ängstlichen (wegen Machtverlust der Imam´s und Mullah´s) , verloren ging.
Aber auch heute sind die Iraner z.B. (noch gebildete Frauen) immer wieder führend in Islam-Mode für die Welt (über die Amerikaner) und sind sehr modern dabei.
Nicht viel aber es zeigt den Weg.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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11.01.2010 01:20 Uhr von Phillsen
 
+4 | -0
 
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Heißes Eisen. Der Iran ist ein heißes Eisen was die Menschenrechte angeht.
Aber ich persönlich glaube, dass sich die Lage dort nur durch eine Emanzipation der Frauen stabilisieren kann.
Ich wünsche den Mädels da unten, dass der Blutzoll dafür nicht zu extrem sein wird.
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11.01.2010 02:20 Uhr von Hanno63
 
+1 | -1
 
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@ Phillsen ...also Berichten zufolge . ist es sogar möglich modernste Kleidung ( nur privat zu Hause) zu tragen und da gibt es dann "Privatclub´s" a´la Kaffeeklatsch mit Vorführungen neuer internationaler Mode , modernes Schminken und auch Schneidereien für ganz moderne Kopftuch-Mode , moderne Burka´s (auch die Burkini´s), ..
also auch moderne, islamische Mode ,welche aus dem Ausland schon gefordert wird und viel gekauft wird, auch in USA und westlicher Welt,... was denen auch wieder Mut gibt und da ist der Weg über die Strasse in traditioneller Kluft nicht mehr ganz so schlimm, da ja immer noch die Hoffnung da ist, wieder frei zu werden auch öffentlich.
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12.01.2010 16:47 Uhr von Artanis16
 
+2 | -0
 
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Hmm: Wo sind eigentlich wieder alle, die behaupten, alle Proteste werden nur vom Westen gesteuert und aufgestachelt? Bestimmt sind es diesmal wieder alles westliche eingeschleuste Frauen aus Israel und USA, die protestieren :(
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12.01.2010 21:49 Uhr von supermeier
 
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Zeugenschutzprogramm: mal anders.

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