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New York: Heftige Kritik an H&M und Wal-Mart wegen zerstörter Kleidung

In New York wurde nun heftige Kritik von Hilfsorganisationen laut, die gegen die Handelsketten H&M und Wal-Mart gerichtet ist. Auch Boykott-Aufrufe wurden laut. Grund sind massive Vorwürfe von Hilfsorganisationen und Aktivisten, die zum Teil in Blogs verbreitet wurden.

So deckte die Studentin Cynthia Magnus auf, das sowohl H&M wie auch Wal-Mart große Mengen nicht verkaufter Winterkleidung aus Angst vor der Konkurrenz lieber zerstörten, als sie an Obdachlose und sonstige Hilfsbedürftige zu spenden.

Angesichts der Vorwürfe beteuerten beide Handelsketten, dass so etwas unüblich sei und in Zukunft nicht mehr vorkommen werde.


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WebReporter: Chorkrin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, New York, Kleidung, Obdachlos, Wal-Mart, H&M
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.01.2010 09:33 Uhr von Haecceitas
 
+22 | -8
 
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Ich: habe gelesen, dass zumindest H&M verlauten lies, die Winterware würde nicht die Qualität besitzen, die sie eigentlich haben sollte. Aber im Ernst: Ich denke nicht, dass ein Obdachloser sich um eine nicht genaue Naht schert!

Das ist eine Schweinerei und ich kann nicht verstehen, wieso das nicht gespendet wurde - wenn ich richtig liege, kann man das von der Steuer absetzen und H&M wäre kein Schaden entstanden. Aber das einfach zu zerstören ist eine Schande.
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10.01.2010 09:50 Uhr von sevenOaks
 
+4 | -3
 
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sauerei erinnert mich ein wenig an die greenpeace-hefte-aktion bei lidl, wer sich erinnert
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10.01.2010 10:33 Uhr von Mr.Gato
 
+35 | -6
 
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Solange die Klamotten net verkauft sind, gehören sie H&M.

H&M kann mit seinem Eigentum machen, was sie wollen.
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10.01.2010 10:36 Uhr von Deephouse
 
+4 | -2
 
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ich: kann bestädigen das es so ist ich arbeite bei h&m!
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10.01.2010 10:36 Uhr von DerNik
 
+15 | -1
 
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Markt voll: Erinnere mich mal gelesen zu haben, dass einige afrikanische Staaten die Hilfsorganisationen gebeten haben aufzuhören die Märkte mit gespendeten Kleidungen zu überschwemmen. Die eigenen Leute würden da so keine Kleidung zu vernünftigen Preisen herstellen und verkaufen können. Zusätzlich würden die Touristen die vielen Fussballtrikots im Urlaub für gutes Geld wieder zurück kaufen. Das fand ich doch recht amüsant. Es gibt eben nichts was man so leicht und viel spendet, wie alte Kleidung. Auch gerade unter dem Aspekt sollte man zunächst Kleidungsspenden für das Inland nutzen und dann an die Länder, die Bedarf haben weiterleiten.
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10.01.2010 10:38 Uhr von Bluti666
 
+11 | -3
 
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Bei den bekannten großen Burgerketten werden nach Ladenschluss alle Reste des Tages, sprich komplette Burger, Pommes und Co. in mit Schlössern gesicherten Mülltonnen auf dem Hof entsorgt, statt sie den hungernden Obdachlosen zu geben. Jeder Versuch, diesen "Müll" wieder aus den Tonne zu holen wird als Diebstahl geahndet. Nicht umsonst ist da wie gesagt ein Schloss dran...

Jede Firma hat also das Recht, mit ihrer Ware das zu machen, was sie möchte, niemand ist verpflichtet, etwas den Bedürftigen zu spenden, obwohl das natürlich sehr löblich und zudem noch gut fürs Image wäre.
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10.01.2010 10:47 Uhr von Mario1985
 
+2 | -0
 
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Haecceitas: sicher kann man das von der Steuerabsetzen, aber wenn du ca. 1Mio Spendest bekommste du KEINE Mio. An steuern zurück. Sondern eben nur einen Bruchteil dessen...... Bei Spenden von Privatpersonen an politische Parteien siehts schon wieder anders aus. Aber von Gesellschaften für mildtätige Zwecke wird nur ein bestimmter Anteil an Steuern gemindert. Und Im Cash-Flow(Alle Einnahmen-Augaben) würde immer noch ein Minus von ca. 60-70% stehen........
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10.01.2010 10:49 Uhr von greatCentral
 
+11 | -2
 
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solange man eine Firma wegen eines: kalten Burgers oder einer minderwertigen Winterjacke in USA verklagen kann, wird es keine solchen Spenden geben.
Amerikaner leisten auch keine Erste Hilfe, sie rufen den Notruf an - selber Grund.
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10.01.2010 11:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -1
 
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Für mich war der Kasten für die Kleiderspende eigentlich immer nur der Ort, wo man seinen alten Kram loswird. Die Mülltonnen sind bei uns von der Liter-Zahl limitiert, ergo kommt jede Kleidung in die Spende.
Zumindest weiss ich, dass es auch eine städtische Kleiderkammer gibt, wo auch berunfsunfähige und alleinstehende Menschen im Heim oder betreutes Wohnen z.B. nach Schlaganfall etwas Kleidung bekommen. Dies ist sinnvoll und findet meine Unterstützung.

Für die maffia-ähnliche Verteilung im Ausland, wie schon oft im Fernsehen gezeigt, habe ich kein Verständnis.
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10.01.2010 11:40 Uhr von hugrate
 
+3 | -1
 
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@mr. gato: rein rechtlich gesehen hast du natürlich recht - aber aus sozialer sicht - welche perspektive auch immer - ist das eine schweinerei und sollte nirgendwo vorkommen.
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10.01.2010 11:51 Uhr von farm666
 
+2 | -2
 
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Typisch Perverse gesellschaft!!
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10.01.2010 12:05 Uhr von readerlol
 
+0 | -3
 
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vom: sinn her ja, aber obdachlose in h&m klamotten... in blazer und bootcut jeans. ich fänds geil :D
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10.01.2010 12:38 Uhr von DtSchaeferhund
 
+2 | -2
 
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Spendenmafia: Die sollen den Ball mal schön flach halten! Was wer mit seiner überschüssigen Ware anstellt sollte immer Sache des Besitzers sein.
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10.01.2010 13:21 Uhr von w0rkaholic
 
+4 | -1
 
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Klar ist das rechtlich in Ordnung, wie einige hier: sagen, kann der Eigentümer natürlich (!!) mit seiner Ware machen, was er will.

Aber wenn einige Leute fast erfrieren und nebenan verschrottet die dekadente Gesellschaft Winterkleidung wegen ein paar Schönheitsfehlern, ist das moralisch äußerst armseelig!
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10.01.2010 13:21 Uhr von Icebrey
 
+3 | -1
 
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Wer will noch H&M: Klamotten tragen, wenn sie jeder Obdachlose trägt?!

Wir als Gesamtheit der Nachfrager bestimmen (leider oft unbemerkt) was mit den alten Klamotten passieren wird. Wenn unser soziales Motiv tasächlich über unserem eigenen Prestige stehen würde, dann würden die Klamotten auch gespendet werden. D.h. wenn wir von Unternehmen kaufen, von denen wir wissen dass sie sich sozial engagieren, dann werden sich die Unternehmen darauf einstellen.

H&M ist nicht böse, sondern lediglich ein kapitalistischen Unternehmen, dass das noch gute Image seiner Marke wahren möchte.
Auch wenn ich daran denke, wie viel gutes Essen in Restaurants weggeworfen wird, wovon einige Menschen nur träumen können...kommt alles auf das gleiche hinaus..
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10.01.2010 13:50 Uhr von GigShadow
 
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Wir >> Kunden<<sind an solcher Praxis mit Schuld: Die Kunden ,bzw. wir sind an solchen Praktiken mit
Schuld ,
Jeder möchte nur Topware haben ,
Jeder möchte bis kurz vor Ladenschluß ,
nur frische Semmeln und Brot haben
oder nur Fleckenfreies Obst und Gemüse ,
alles WAS dann nicht verkauft wird ,
kommt Größtenteils in den Container !!

Oder als Artikel vom Vortag verkauft ,weil viele
Lebenmittel auch noch a paar Tage später noch
günstiger Genießbar sind .

Und im Container ist ES so LANG im Besitz des jeweiligen Besitzers oder Herstellers bis dieser geleert wird .

Und wegen ein paar Jacken sich so aufregen is schön Lächerlich , schaut euch mal an
" Wie viele Backwaren die Franzosen z.b. jeden Tag wegwerfen,denn die Essen nur Knackfrische Baguette
und sobald die soft oder lätschert sind kommen die in die Tonne ""!!
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10.01.2010 15:28 Uhr von elknipso
 
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@greatCentral: Verallgemeinerungen und Vorurteile sind was tolles, oder?
Da Du anscheinend früher in Geschichte tief und fest geschlafen hast, informiere Dich mal darüber wer uns damals nach dem 2. Weltkrieg (den immerhin "wir" selbst begonnen hatten!) auf eigene Kosten Hilfspakete im großen Stil hat zukommen lassen. Richtung das waren "die Amerikaner".
Und zwar nicht die Regierung, sondern Privatleute die das von ihrem eigenen Geld direkt bezahlt haben oder gespendet haben.

Mich kotzen solche Verallgemeinerungen über "die Amerikaner" wirklich an!
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10.01.2010 15:33 Uhr von CinaySebeke
 
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welche: firma hilft denn schon von sich aus ohne pr zu machen armen leuten? ohne PR macht das keine.

und mc donalds wirft nen burger der nach 10 min nicht verkauft wurde auch in den müll, nicht mal die angestellten dürfen die essen.

was solls, geld regiert die welt ^^
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10.01.2010 16:17 Uhr von elknipso
 
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@CinaySebeke: Offiziell machen Sie das. Bei den Unmengen an kalten Burgern die ich da aber schon bekommen habe, glaub ich da nicht wirklich dran :).
Und soviel ich weiss, dürfen die Angestellten da kostenlos essen was sie wollen.
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10.01.2010 17:01 Uhr von GigShadow
 
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nach Laden schluß: @elknipso

Nach LAdenschluß dürfen die Angestellten aus der
"""" Burgertonne """ welche mit nehmen !
hat mir a Spezi erzählt
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10.01.2010 18:19 Uhr von JustMe27
 
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@Limburg: Stimmt, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich hatte mal eine Jacke, auf die etwas gestickt war. Ich habe versucht, die Stickereien zu entfernen, was aber nicht gut aussah, und die Jacke mit etwa 1/3 der Stickerei in den Container für Altkleider geworfen, der glaube ich entweder dem RK oder der Caritas gehört. Jahre später traf ich einen jungen Rumänen, der genau diese jacke trug, und fragte ihn, wo er sie herhabe, und er sagte, er habe sie damals noch in Bukarest in einem Second-Hand-Laden gekauft... War zwar der totale Zufall, aber bestätigt, was Du erzählst.

Das hatte mich damals schon aufgeregt, denn warm und bequem war sie, und Obdachlose im eigenen Land hätten sich sicher mehr darüber gefreut. Seitdem verschenke ich abgetragene oder nicht mehr passende Kleider persönlich und werfe kaputte Klamotten in den Müll...

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