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"Fieser Bären-Blick" ließ die Steiff-Tier Manager die Chinaproduktion beenden

Steiff hat die Zusammenarbeit mit den Chinesen in der Stofftierproduktion beendet und zieht sich seit Ende 2009 aus der Produktion in Asien zurück (ShortNews berichtete).Die Qualitätskontrollen der deutschen Manager verliefen unbefriedigend, so platzierten die Chinesen viele Plüschtieraugen falsch.

Der falsche Sitz der Augen bewirkte bei den in China produzierten Stofftierreihen einen fiesen Blick. Ein anderes Problem war der schwierige Nähprozess und die Fluktuation bei den teuer eingearbeiteten Nähern und Näherinnen. So rechnete sich der günstige Endpreis von 14,95 Euro nicht mehr.

Hinzu kamen lange Lieferzeiten und sich verteuernde Schiffstransporte. Als alle Kaufhäuser mit weißen Eisbär Knut-Kopien punkteten, schipperte die Produktion von Steiff noch auf den Weltmeeren.


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WebReporter: sarazen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Manager, Tier, Produktion, Stofftier, Steiff
Quelle: www.spiegel.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.01.2010 14:11 Uhr von xjv8
 
+79 | -0
 
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Wie: so viele Firmen wird Steiff ein gewisses Know How in China hinterlassen.
Bei Stofftieren wird sich der Schaden in Grenzen halten, aber viele High Tech Firmen haben ihren Ausflug schon bitter bereut.
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09.01.2010 14:25 Uhr von sarazen
 
+14 | -0
 
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wenn: man überlegt wieviel Möglichkeiten Steiff hatte, finanziell und personell die Produktion aufzubauen und dass Steiff trotzdem nicht von den asiatsichen Niedriglohnkosten profitiert hatte, würde ich das als Warnung vor Herstellungsauslagerung nach China betrachten. Allerdings gibt es wohl schon Geschäftsleute mit Chinaconnections denen es auch an Standorten wie Hongkong besser ergeht. Aber vielleicht nicht im Bereich solch anspruchsvoller Produkte.
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09.01.2010 14:56 Uhr von Rinok
 
+8 | -34
 
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09.01.2010 15:03 Uhr von Sciroccofahrer
 
+26 | -1
 
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Vor- und Nachteil: Wenn man schon in Billiglohnländer verlagert, dann sollte man auch qualifiziertes Fachpersonal in der Qualitätssicherung dort vor Ort haben. Wenn der ganze Schrott dann erst in Deutschland unter die Lupe genommen wird, ist es zu spät. Aber die Qualitätsprüfung in China ist dann wieder zu teuer ... Also am Besten in der Heimat produzieren, prüfen und verkaufen. Spart Geld, bring Arbeitsplätze und schont die Nerven ;)
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09.01.2010 15:21 Uhr von Perisecor
 
+18 | -1
 
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@ Rinok: Du hast keine Ahnung, wie das in der VR so läuft, oder?

Da hauen die Mitarbeiter quasi täglich ab, man muss immer neue Leute einstellen und selbst gute Mitarbeiter sind weit von dem entfernt, was in Deutschland unterdurchschnittliche Mitarbeiter qualitätstechnisch leisten. Liegt auch einfach an der anderen Mentalität.
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09.01.2010 15:35 Uhr von no_trespassing
 
+11 | -0
 
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Problematik: Wenn man erst mal die Mitarbeiter dort angelernt hat und die Blaupausen abgezogen wurden, dann ist es für ein chin. Unternehmen ein Leichtes, ein "Staiff-Bär" auf den Markt zu werfen.
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09.01.2010 16:04 Uhr von Wil
 
+4 | -3
 
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Ja sie kommen alle zurück. Wenn ich Deutschland wäre, würde ich sie nicht mehr reinlassen.

Aber ist sowieso egal, denn sie gehen nach Rumänien. Fast gleiche Lohnkosten und Nebenkosten, sowie kein Zoll und günstigere Transportkosten. China rechnet sich für europäische Bosse schon lange nicht mehr. Der verarschte wird übrigens immer der ganz gemeine Pöbel sein.

Danke europäische Zollfreiheit ohne Produktionskostenausgleichszölle
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09.01.2010 16:07 Uhr von uhrknall
 
+14 | -0
 
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Die könnten ja die Bären in China augenfrei produzieren lassen, dann die Augen in Deutschland anbringen.

Man hätte sogar einen Vorteil: man könnte "Made in Germany" draufschreiben. Die Einzelteile (blinder Bär + Augen) kommen zwar aus China, die Endmontage geschieht aber in Deutschland :D
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09.01.2010 16:34 Uhr von Wil
 
+1 | -3
 
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uhrknall: Bring DIE nicht auf dumme Ideen, machen schon viel zu viele, und kommen damit durch. Übrigens das heißt MADE IN EU <--- da wo für Qualität steht. ;-)

Ach so und vergessen - Wegen der Mistproduktion. Wenn so was im goldenen Europa passiert, dann kann der Boss mal eben im Mercedes nach Rumänien flitzen und den Arbeiter in den A*sch treten. Das geht bei chinesischen "Lakaien" nicht.


Sorry für meine "Führungsdenken" angepasste Sprache. Aber auch ich kann mich anpassen.
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09.01.2010 16:48 Uhr von fallobst
 
+6 | -0
 
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@ wil: made in eu ist nicht vorgeschrieben, aber leider anscheinend längerfristig geplant. aber kein deutsches unternehmen wird das freiwillig machen. made in germany hat noch immer einen sehr guten ruf. und ohne die eu bzw. mit zollschranken, wären wir nicht exportweltmeister...das solltest du auch bedenken.
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09.01.2010 17:13 Uhr von datenfehler
 
+1 | -4
 
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jojo... wie immer Ein Land wird für die Billigstproduktion zu teuer, weil die Leute nach und nach zu qualifizierteren Arbeitskräften werden und besser bezahlt werden sollten. Also zieht man weiter in das nächste Billiglohnland, wo dann zur Not auch Kinder herhalten oder wie?
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09.01.2010 18:15 Uhr von Shoiin
 
+3 | -0
 
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mit fiesem blick: sind die nur noch halb so niedlich. qualität muss ihren preis haben.
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09.01.2010 18:39 Uhr von JustRegistered
 
+3 | -0
 
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nicht mal mehr auf: die chinesen kann man sich verlassen! wofür zahlt man denen denn 0,76 euro die arbeitsstunde!!!
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09.01.2010 19:24 Uhr von FANCYCLOWN
 
+2 | -1
 
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Astreines Management Schlechtere Qualität und höhere Lieferkosten waren doch von Vornherein abzusehen. Haben die echt geglaubt das holen die durch n billigen Lohn wieder rein?
Ich denke mal das liegt an der Mentalität der Zeit. Wenns irgendwie ne Möglichkeit gibt die Ausgaben zu drücken und den Profit weiter zu maximieren, wird das gnadenlos durchgezogen (siehe Nokia).
Klar, durch die Globaliserung hat sich der Wettbewerb verschärft, aber man sollte trotzdem sein Gesicht wahren.

@Will: Du musst endlich mal anfangen als europäischer Bürger zu denken und nicht als deutscher. Die EU wird sowohl wirtschaftlich als auch politisch immer wichtiger. Man vergleiche nur mal die Zahl der neuen EU-Gesetze mit der Zahl der neuen deutschen Gesetze...
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09.01.2010 21:42 Uhr von Phillsen
 
+0 | -0
 
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Scheiß Kopfkino Der Chuck Steiffris Bär kuckt die Vorstandschaft von Steiff an und jedem der Herren wird sofort klar: Hosen runter Baby jetzt gibts trocken von hinten...

Hammer Überschrift ich kringel mich immernoch.
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10.01.2010 09:39 Uhr von sevendbbln
 
+1 | -0
 
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da reicht es schon,. ,.,.das viele leute die Steiff kennen,,,seit fast 100 jahren,, das gerade DIESE MARKENFIRMA dort billig geschafft hatt,.

son bärli aus den 30ern kost heute nen paar 100 euronen.(schnell mal 350 oder mehr ),da wars aber noch markenware aus deutschen landen,.
zahle doch für nen affen keine 100 euro wenn der aus china kommt,.nur weil er den knopf im ohr hatt !!

[ nachträglich editiert von sevendbbln ]
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10.01.2010 16:54 Uhr von fallobst
 
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sevendbbln: ja sicher kostet ein gut, das 70 - 80jahre alt ist heute viel mehr als ein vergleichbares gut, das heute hergestellt wurde. münzen zum beispiel, oder oldtimer. das ist doch kein argument für die qualität. hängt eher vom umgang des konsumenten damit ab.

du, ich und (fast) alle anderen menschen würden auch keine 100 euro für einen bären zahlen, der in deutschland hergestellt wurde, einfach weil es zu teuer und unsinnig ist. für das selbe geld kann man sich mit vergleichbaren bären in massen zudecken.

aber eben das ist auch das problem der ganzen deutschen hersteller. die leute entscheiden meist vor allem nach dem preis und da liegen die chin. produkte ganz klar vorne. die qualität ist dafür meistens um einiges schlechter. doch viele leute nehmen das in kauf.
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10.01.2010 21:54 Uhr von CasparG
 
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Ohne: Produkte aus China könnte man als Bürger mit weniger als 1000€ netto, in D. überhaupt kein menschenwuerdiges leben führen !!! Danke China, für den Duschkopf mit Schlauch für 10 €uro 90, ca. ein Dreißigstel des Mittelgebirge-4 Satzes, etc...
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10.01.2010 22:38 Uhr von svenna80
 
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phantastisch! 1 : 0 für Deutschland!

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