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GB: Jüngster Jackpot-Gewinner starb einsam mit 29 Jahren

Als seinerzeit jüngster Jackpot-Gewinner Großbritanniens gewann Stuart Donnelly 1997 im Lotto beinahe zwei Millionen Pfund. Zwölf Jahre lang lebte der schüchtern wirkende Jüngling in einem abseits gelegenen Bungalow. Jetzt starb er im Alter von nur 29, eines vorläufig als natürlich erachteten Todes.

Im Südwesten Schottlands hatte der damals 17-Jährige alle sechs Richtigen mit einem fünf Pfund teuren Lottoschein getippt. Den Gewinn hatte er damals mit dem Bus abholen müssen, das Geld für das Ticket lieh er sich.

Seinen Job in einer Drogerie kündigte er und zog mit seinem an Polio erkrankten Vater in das einsam gelegene Haus ein. Beide gönnten sich einen Billardtisch. Für die Mutter kaufte er ebenfalls ein Haus. Eine Thailänderin lernte er kürzlich kennen, die er heiraten wollte.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Großbritannien, Jackpot, Gewinner, Stuart Donnelly
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 16:41 Uhr von Ridiii
 
+7 | -4
 
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Naya: Da sieht man: Geld macht nicht glücklich...
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08.01.2010 17:34 Uhr von Phillsen
 
+5 | -2
 
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Armer Kerl. So viel Kohle in dem Alter ohne was dafür getan zu haben. Das ist mit Sicherheit ein Fluch den Ich nicht auferlegt haben wollte.
Der Typ hat nie das Befriedigungsgefühl erfahren wenn man auf etwas konzentriert hingearbeitet hat und es sich dann irgendwann tatsächlich erfüllt.
Aber das kennen die Leute in meinem Alter eh nicht mehr dank Leasing, Ratenkredit und kauf Heute zahl Morgen Mentalität.
Wie gesagt armes Schwein.
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08.01.2010 21:53 Uhr von Krebstante
 
+4 | -0
 
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Mit Geld lässt sich nicht alles kaufen: Anscheinend hat das Geld ihn aber nicht überschnappen lassen, sodass er es nur verprasst hat. Ich finds gut, dass er mit seinem kranken Vater zusammengezogen ist und ihm dadurch vielleicht ein besseres Leben ermöglichen konnte, auch für seine Mutter hat er gesorgt. Stellt sich nur die Frage, was in seinem jungen Alter zu einem "bnatürlichen" Tod geführt haben soll.
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10.01.2010 00:32 Uhr von _Templer_
 
+1 | -0
 
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hmmm phillsen ich weiss was du meinst, aber mit deinem kommentar redest du völlig an der news vorbei.. es geht nicht darum das er ein verwöhnter schnösel gewesen ist der nie für sein leben arbeiten musste...
er ist nicht mit seiner beruflichen situation unzufrieden gewesen sonder mit seiner sozialen, umfeld/frezeit.. er ist immer allein gewesen... er hatte keine freunde und keine freundin.. er hatte angst vorm knüpfen von sozialen kontakten.. und ausserdem hatte er einen job als aphoteker.. also faul war er bestimmt nicht ;) und anhand seines lebensprofiles denke ich hatte er auch net so ne schöne erlbenisse/kindheit.. tja so ist es halt in unserer welt..

[ nachträglich editiert von _Templer_ ]
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11.01.2010 00:53 Uhr von Phillsen
 
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@Templer: Ich denke es ist wohl richtig was Sie sagen. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass das alles irgendwie zusammenhängt. Wer für etwas arbeitet oder sich engagiert, trifft auf Menschen die ähnliche Ziele haben (oft zumindest).
Mal auf mich selbst gemünzt. Ich habe wie vermutlich der Rest der generation Doof (witziges Buch übrigens) an die 200 Facebook-Freunde und halte mich schon für eine Ausnahme, weil ich die alle persönlich kenne. Aber die wirklichen Freunde, Menschen für die ich meine Hand ins Feuer halten würde, davon gibt es 3-4. Das sind Menschen mit ähnlichen Wertvorstellungen und Zielen. Die trifft man nunmal nicht im "secondlife"
Sondern meist bei dem was einem am meisten Spass macht. Sei´s Hobby, Beruf oder Verein etc.
Das der Mann eine Thailänderin heiraten wollte zeigt mir (auch wenn ich ihn damit vorverurteile), dass er seinen Weg wohl nicht kannte. Er wollte nur nicht alleine sein (Weil uns die Gesellschaft diktiert das wir dann unglücklich sein müssen..?)
Ich schwadroniere schon wieder...
Wenns wirr klingt, einfach nicht ernst nehmen ;)


[ nachträglich editiert von Phillsen ]

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