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Köln: Salz streuen auf privaten Gehwegen kann teuer werden

Statt mit dem Schneeschieber die Gehwege vor dem eigenen Haus oder Laden zu räumen, greifen immer mehr Menschen in Köln zum Streusalz. Das aber ist nach Auskunft der Stadtverwaltung nur in einigen speziellen Ausnahmefällen erlaubt.

Die Stadt will nun eine Aufklärungskampagne starten. Im Extremfall kann der Einsatz von umweltschädigenden Salzen auf Gehwegen mit einem Bußgeld von bis zu 500 Euro belegt werden.

Salz ist allerdings zugelassen an besonders gefährlichen Stellen, wie Treppenstufen oder Gehwegen mit starker Neigung. Auf eine harte Sanktionierung von "Umweltsündern" will das Kölner Ordnungsamt allerdings verzichten. Dazu fehle das notwendige Personal im Ordnungsdienst.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Salz, Gehweg
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 16:42 Uhr von sgt.frank_drebin
 
+2 | -2
 
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In Berlin: ist das genauso. Die einzigen die Salz streuen dürfen sind die Berliner Stadtreinigung, die Straßenmeistereien und Hausmeister bestimmter Einrichtungen. Der Rest der Berliner darf nur schieben und Granulat streuen.

Verkauft wird das Salz aber trotzdem.

Edith: @ BastB Ist der Weg geschoben und gestreut übernimmt die Haftpflicht bei Schäden.

[ nachträglich editiert von sgt.frank_drebin ]
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08.01.2010 17:03 Uhr von sgt.frank_drebin
 
+3 | -3
 
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Auch wieder wahr.

Aber ich kenne eins von daheim: da steht ab Herbst ein großer Eimer Kies im Keller parat.
Teilweise gibt es in den Straßen auch so kleine lustige Behälter wo "Streugut" drauf steht. ;)

Aber mit dem Salz wird mittlerweile so verschwenderisch umgegangen dass es Pflanzen, Bürgersteige, Straßen, Autolacke usw. angreift. Das Zeuch ist verdammt aggressiv. Daher finde ich es gut, dass es in Großstädten untersagt ist Salz privat zu streuen.
In kleineren Städten und auf dem Land sehe ich das nicht so eng, da dort der Winterdienst auch nicht so häufig unterwegs ist. (kenne ich aus Erfahrung)

[ nachträglich editiert von sgt.frank_drebin ]
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08.01.2010 17:07 Uhr von claeuschen
 
+2 | -0
 
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noch ne Frage: Kennt jemand den Fall, dass ein Haus- oder Ladenbesitzer wegen Salzstreuens ein Bußgeld zahlen musste?

Solange eine Vorschrift mit Augenmaß betrachtet wird, ist es ja kein wirkliches Problem. Wer aber bis zu 500 Euro für ein bisschen Salz zahlen muss, wird die Sache anders sehen.

Ich bin gespannt auf Eure "posts". Danke vorab!
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08.01.2010 22:33 Uhr von darkdaddy09
 
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Verarschen kann sich der Staat selber! Dann sollen die mal schön meine Straße voll salzen. Lasst den Hof des Bundestages ungesalzen, damit Westerwelle auf seine schwule Fresse fliegt.
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10.02.2010 10:08 Uhr von 08_15
 
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Hier in Freiburg ist "salzen" auch nicht elaubt: nur geht bei dem 50-60cm Gehweg kein Räumen, da die Räumfahrzeuge den Kram dann auf den Gehweg schieben würden. Also kräftig Salz, was auch auf dem Gehweg landet. Ich spare mir also oftmals den Gang vor die Tür und streue etwas nach. Wer dann sagt "der streut Salz" macht sich einfach nur lächerlich ;-)

Bei Eisregen misch ich aber das Salz mit Split, das wird schön rauh dann.

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