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Preistreiberei durch Mogelpackungen: Die Hersteller tricksen immer dreister

Der Gesetzgeber hat die Vorgaben für einzuhaltende Füllmengen und einheitliche Verpackungsgrößen abgeschafft. Diese Liberalisierung nutzen viele Hersteller, um die Preise ihrer Produkte teilweise recht drastisch zu erhöhen.

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat eine ellenlange Liste mit Produkten vorgestellt, für die der Kunde deutlich tiefer in die Geldtasche greifen muss.

Wer z.B. seine Hautunreinheiten mit der Clerasil-Akut-Creme vertreiben möchte, zahlt 100 Prozent mehr. Der verbraucherfeindliche Trick: Der Preis blieb gleich, die Menge wurde halbiert. 61 weitere solche Fälle stehen auf der Liste der Verbraucherschützer.


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WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Preis, Hersteller, Mogelpackung
Quelle: www.google.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 17:14 Uhr von TheBoondockSaints
 
+7 | -0
 
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Danke EU: Vielen Dank!
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08.01.2010 18:07 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@unique2910: Die Antwort steht doch schon im Newstext: Weil der gesetzgeber die für eine Abmahnugn notwendige Gesetzesvorlage abgeschafft hat.

Es gibt keine verbindlichen Packungsgrößen und Füllinhalte mehr.
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08.01.2010 19:15 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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Preis pro... Schild? Ist es inzwischen nicht verpflichtend, zusätzlich zum Artikelpreis einen Preis pro Standardeinheit (z.B. Kilogramm, Liter) anzugeben?

Zumindest ist dies in Supermärkten so zu finden.
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08.01.2010 20:09 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
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Die Verpflichtung, zum eigenen Nachteil deutlich . darauf hinzuweisen, dass sich der Packungsinhalt verkleinert hat, gibt es halt auch nicht.
Umgekehrt müsste man ja sonst auch einen Hersteller bei einer normalen Preiserhöhung zwingen können, ein "jetzt teurer"-Logo auf sein gerade 20 Cent teurer gewordenes Produkt zu drucken. Das wäre aber wahrscheinlich unfair im Sinne des Gesetzes.
Also geht das mit der Kenntlichmachungspflicht der Packungsinhaltsverringerung auch nicht.

Nett ist es natürlich nicht, aber es gibt ja, wie ArrowTiger richtig sagte, die Preisangabe pro Liter/pro Kilogramm auf dem Preisschild.
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08.01.2010 20:11 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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Wobei die Leute ja so oder so kaufen müssen, wenn sie ein bestimmtes Produkt (z.B. Hautpflege) haben wollen.

Es würde höchstens helfen, wenn die Verbraucher in großer Zahl postalisch, also nicht per Mail, kund tun würden, dass sie es bemerkt haben, es nicht akzeptabel finden und sich nun auf eine andere Marke umgewöhnen wollen.

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