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Drogen zum Eigenbedarf: In Tschechien seit 1. Januar 2010 legalisiert

In Tschechien sind seit Anfang dieses Jahres Drogen zur Verwendung für den Eigenbedarf erlaubt. So dürfe man straffrei Kokain, Ecstasy und Haschisch in kleinen Mengen besitzen.

Angrenzende Länder, wie Österreich und Deutschland sehen diese Freizone mit großer Besorgnis. Dieser neue Drogenstandort wird bereits als neue Hochburg und als Ablöseort für Amsterdam angesehen.

Die Polizei in Oberösterreich geht dem Drogenszenario mit einigen Vorsichtsmaßnahmen heran. Kontrollen von Autofahrern, die aus Tschechien kommen, werden im Rahmen des Schengen-Abkommens verstärkt erfolgen. Haschisch-Anbauer und Indoor-Plantagen seien in Tschechien auf dem Vormarsch.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Droge, legal, Kokain, 2010, Tschechien, Januar, Haschisch
Quelle: www.nachrichten.at

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 13:09 Uhr von Pssy
 
+12 | -3
 
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Na endlich hat ein Land es verstanden: Es ist sinnlos Leute dafür zu Bestrafen, wenn sie Drogen für den Eigenbedarf haben. Die Polizei kann sich dadurch auf die viel wichtigeren Fälle wie Diebstahl, Körperverletzung usw. konzentrieren, nämlich Fälle, wo einem ANDEREN Schaden zugefügt wird und nicht sich selbst.

Ich hoffe, dass andere Länder oder vielleicht sogar die EU dadurch verstehen, wie Sinnlos der Kampf gegen den Eigenbedarf ist...

[ nachträglich editiert von Pssy ]
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08.01.2010 13:29 Uhr von iAmSylar
 
+6 | -4
 
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hmmm also koks und pillen sollten nicht dazu gehören. bei weed is das natürlich was gaaaanz anderes ;)
keine pflanze ist illegal!
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08.01.2010 13:55 Uhr von Cenarius
 
+10 | -2
 
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ich find das gut: weniger gut finde ich, das ich wrascheinlich jetzt doppelt so oft kontrolliert werde wenn ich da ma zum essen rüberfahre :/

eigenbedarf is echt nix schlimmes
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08.01.2010 15:44 Uhr von ArrowTiger
 
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News nicht ganz "new" ;-): Gab´s schon mal vor kurzem: http://www.shortnews.de/...
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08.01.2010 15:51 Uhr von Gothicfreak
 
+5 | -1
 
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Komisch, manche Länder verstehen es, unsere: Regierung wieder mal nicht.

In Deutschland ist der Besitz von Graß/Haschisch für den Eigenbedarf nicht legal, es darf aber von einem Verfahren abgesehen werden. (Was in Bayern äußerst selten geschieht.)

Die Menge liegt übrigens bei durchschnittlich unter 6 Gramm. (Je nach Bundesland verschieden.) Ab 6 Gramm, bzw. darüber wird einem unterstellt, man würde damit Handel betreiben und zählt vor Gericht somit meistens als "Dealer".
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08.01.2010 16:36 Uhr von Gothicfreak
 
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@BastB: Und was bewegt dich zu dieser Aussage?

Wenn jemand einmal im Monat Koks zieht, macht ihn dass noch lange nicht zum klischeehaften "Bahnhofsklojunkie".

Nur wenn jemand nicht mit der Handhabung klarkommt, gibt es ein Problem. (Daselbe gilt auch für die Droge Alkohol, gibt am Montag immer viel über die Eskapaden von Leuten zu hören, die damit nicht umgehen können. Trotzdem ist er legal.)

Somit ist deine Aussage zu kurz gedacht und falsch.

(Außerdem setzt du Drogenkonsum mit Junkie gleich, aber ist jemand der Kaffee zum Frühstückt trinkt, ein Junkie?)
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08.01.2010 17:34 Uhr von Pssy
 
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@BastB: Du willst den Leuten also vorschreiben was sie zu tuen haben? Nenene kann ich garnicht ab sowas. Freiheit heißt, dass man alles tun darf, was andere nicht behindert. Und wie sollen Leute anderen schaden, wenn sie Koks einnehmen?

Für die Leute die jetzt sagen, aber dann sind viele Leute die davon total abdrehen... Ich kanns nur von Gothicfreak wiederholen: Alkohol ist schlimmer und wieso ist der Legal?

Wobei ich sagen muss, dass das Gesetzbuch in Richtung Betäubungsmittelgesetz sowieso totaler Schwachsinn ist. Ich denke da nur an einen Vorfall, nur weiß ich grade nicht mehr wann der war, da hat die deutsche Gesundheitsministerin versucht, Alkohol auf die Verbotsliste setzen zu lassen, da Alkohol alle Anforderungen erfüllt und würde damit abgetan, dass man keine neuen Stoffe mehr hinzufügen kann!?!

Ach du armes Deutschland, dir ist nicht mehr zu helfen...

[ nachträglich editiert von Pssy ]
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08.01.2010 20:37 Uhr von Pssy
 
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@BastB: "Die Einnahme von Koks gefährdet andere Menschen schon allein dadurch, dass solche Menschen unter Drogeneinfluss Autofahren oder Dinge tun, die andere Menschen unmittelbar betreffen." Ja ne, is klar und das trifft ja überhaupt nicht auf Alkohol zu. Es gibt mehr Autounfälle mit Alkohol als mit Koks oder einer anderen Droge.

Und zur Legalität von Drogen: Sollte man nicht meinen, dass es bestimmte Kriterien gibt, weshalb bestimmte Stoffe verboten werden? Ja oder? Aber nein die gibt es mehr! Die Liste ist so wie sie ist unveränderbar verstehst du? Das war auch der Grund weshalb z.B. Spice am Anfang NICHT in Deutschland verboten war. Als die Droge öffentlich wurde, war der Bundesregierung schon klar, dass man das verbieten muss, aber sie hatte das Problem, dass sie das halt nicht konnte und hat als Grund genannt, dass man erst einmal die Langzeitfolgen testen möchte, obwohl diese aus anderen Ländern bereits bekannt waren. Es hat nur geklappt, weil man festgestellt hat, dass eine beinhaltete Substanz bereits auf der Liste stand. Als das klar war wurde dieser Stoff entfernt und man hat das ganze einfach Space genannt. Und schon war es wieder legal.

Also wer reich werden möchte, muss nur eine neue Substanz entwickeln, die z.B. die gleiche Wirkung hat wie Koks oder Heroin und in keiner Verbindung mit den bekannten Betäubungsmitteln steht und schon kannst du die nach deutschem Recht ganz öffentlich verkaufen und keiner kann deine Substanz als Betäubungmittel einstufen. Ist das nicht Toll oder?
Meiner Meinung nach ist das ein riesen Unding!

Hab auch noch nach einer Quelle gesucht, mit ein paar mehr Details zum Spice-Beispiel: http://tiny.cc/...
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08.01.2010 22:42 Uhr von Pssy
 
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@BastB: Irgendwie glaube ich, dass wir aneinander vorbei reden :)

Es geht nicht um die komplette Legalisierung von Kokain oder anderen harten Drogen. Es geht ja nur um den Besitz in kleinen Mengen, den die Leute schon bei sich führen und nicht um den offenen Verkauf.

In Deutschland ist ja nicht der Konsum, sondern NUR der Besitz strafbar. Meiner Meinung nach ein einzigst großer Witz. Denn das zeigt ganz klar, dass es dem Gesetzgeber eigendlich nur um den Handel geht und um sonst nichts.

Das heißt ja eigendlich, nach deutschem Recht will man, wenn man jemanden auf der Straße mit Drogen trifft, dass er diese bereits konsumiert hat und sie nicht mehr mit sich rumträgt, um sich z.B. ein geeigneten Platz zu suchen.


Um auch auf den Punkt von dir einzugehen - Thema: Straßenverkehr
Wäre es nicht sinnvoller den Eigenbedarf zu legalisieren und die Strafen für Verkehrsdelikte im Drogenrausch anzuheben? Denn dann könnte man die Zeit, die der Polizei, den Gerichten usw. dadurch gegeben wird, sinnvoller nutzen und sich auf wirklich wichtigen Straftaten konzentrieren. Und ich glaube auch, dass die Leute eher auf das Auto in ihrem Rausch verzichten, wenn ihnen dann eine wirklich harte Strafe erwartet.

[ nachträglich editiert von Pssy ]
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10.01.2010 21:41 Uhr von SU-XA
 
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Bin auch für mehr Toleranz in Deutschland. Minderjährige trinken sich kaputt und es ist ok aber bei einem Joint wird durchgegriffen. FAIL !!!
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18.01.2010 03:25 Uhr von Nicnac_Cadillac
 
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So seh ich das auch! Dass man unter Drogeneinfluss nicht fahren soll, ist ja wohl klar, aber dennoch ist es jedem selber überlassen, wie er sein Leben lebt.
Wenn ich Abends gerne einen Joint rauche, und damit nicht in die Freiheit eines anderen eingreife will ich mir dass von niemandem verbieten lassen.

Fakt ist, die Menge macht das Gift. Egal um welche Substanz es sich handelt!

Die Meinung von "BastB" finde ich völlig engstirnig. "Wenn der Besitz von kleinen Mengen legal ist, dann würde man es überhaupt nicht mehr unter Kontrolle kriegen. Es gäbe keine Abschreckung mehr, jeder könnte sich sein Tütchen kaufen und sich die Birne zuknallen."

Das kann ja so auch jeder, nur mit dem Unterschied dass man kriminalisiert wird und man sich sein Gras per Schwarzmark verschaffen muss. Da wär es doch besser wenn es Coffeshops gäbe, in denen man legal kaufen könnte ohne illegal werden zu müssen.
Dadurch würde sich der Schwarzmark und die Dealerei automatisch auflösen, der Staat würde gleichzeitig mitverdienen und die Polozei müsste sich nicht mehr darum kümmern.

Außerdem sollte dir zu deinem eigenen Verständnis vielleicht mal mitgeteilt werden, dass du durch einen Joint nicht unzurechnungsfähig wirst und auch keine rosanen Elefanten siehst!
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21.01.2010 16:00 Uhr von Robman4567
 
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wer hier rummosert sollte sich mal fragen, wie oft er sich eine flasche aufmacht....natürlich zum eigenbedarf.
klar, bei koks und pillen zum eigenbedarf bin ich auch skeptisch, aber wer zu hause oder mit freunden mal ein wenig weed raucht oder isst, sollte solange straffrei ausgehen, solange er nicht ein kfz führt oder für andere eine belästigung oder eine gefahr darstellt.
und jetzt mal ehrlich: wer von euch ist schon mal von einem bekifften belästigt, beraubt, vergewaltigt, ect. worden....? ich kenne niemanden.
also eigenbedarf bei weed wäre ok. eine drogenfreie welt wird es nicht geben, nur eine vernünftige einstellung und deren gebrauch wären dahingehend wünschenswert.
auch würde bei nichtverfolgung von geringen mengen zum eigenbedarf unsere polizei entlastet und könnten sich um kinderschänder, diebe und ähnliches gesucks kümmern......siehe:
http://www.youtube.com/...
(götz widmann)

[ nachträglich editiert von Robman4567 ]
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31.01.2010 19:33 Uhr von shadow#
 
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Gut. Wenn die Polizei die freigewordenen Ressourcen dafür aufwendet die Dealer dranzukriegen, passt es auch wieder.
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03.02.2010 22:48 Uhr von Falap6
 
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@psy: der Grund warum der KONSUM von Drogen in Deutschland nicht strafverfolgt wird, ist, dass süchtige Leute bei aufsuchen von Drogenberatung und sonstiges, sich immer einer Straftat bezichtigen müssten und somit vom Drogenberater oder sonst wem angezeigt werden müssten. Um Leuten den Weg aus der Sucht nicht noch weiter zu verbauen, ist lediglich der Besitz (und der Handel) illegal.

Ansonsten tendiert meine Meinung in Richtung von BastB. Nur weil Alkohol legal ist, sollten deswegen andere Drogen nicht auch legalisiert werden, das mach überhaupt keinen Sinn. Man sicherlich andere Gründe dafür finden.
Dass Tschechien das macht ist mit Sicherheit nicht toal abwegig. Aber ich bin auch nicht der Meinung, dass Alkohol an sich gefährlicher ist als harte Drogen.
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02.05.2010 22:10 Uhr von snatzratzne
 
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...mal was anderes: Abgesehen davon, dass ich solches Vorgehen absolut unterstütze und sehr, sehr sinnvoll finde (Entkriminalisierung von Konsumenten, weniger Verschwendung von Steuermitteln für die Verfolgung etc pp), könnte der Autor sich beim Verfassen seiner Texte gern mal etwas mehr Mühe geben. Kommafehler und Wörter vergessen/verwechseln muss nicht unbedingt sein. ;-)
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02.05.2010 22:14 Uhr von snatzratzne
 
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Land Nummer 4 in der EU! Abgesehen davon, dass ich solches Vorgehen absolut unterstütze und sehr, sehr sinnvoll finde (Entkriminalisierung von Konsumenten, weniger Verschwendung von Steuermitteln für die Verfolgung etc pp), könnte der Autor sich beim Verfassen seiner Texte gern mal etwas mehr Mühe geben. Kommafehler und Wörter vergessen/verwechseln muss nicht unbedingt sein. ;-)

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