08.01.10 12:01 Uhr
 235
 

Istanbul: Guido Westerwelle wehrt sich gegen Kritik seitens CSU

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle wehrt sich gegen die Kritik bezüglich des EU-Beitritts der Türke seitens der CSU und sagt, dass dies deutsche Innenpolitik sei und mit Außenpolitik nichts gemein habe.

Es sei deutsches Interesse die Türkei enger an die Europäische Union zu binden, gab er heute bei seinem Besuch in Istanbul bekannt.

Er verwies auf den Koalitionsvertrag und sagte, dass wenn man Arbeitsplätze schaffen wolle, auf einen so dynamischen Staat wie die Türkei nicht verzichten könnte.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: expelliarmus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Kritik, FDP, CSU, Guido Westerwelle, Istanbul, EU-Beitritt
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
08.01.2010 12:11 Uhr von Haruhi-Chan
 
+12 | -6
 
ANZEIGEN
omg: @Autor
Sry, aber nach deinem Kommentar musste ich mich vor Lachen wegschmeißen. Was soll man denn an Gieda honorieren?

"Lasst mich, ihr Bösen, ich mach was ich will und wenn ich das nicht kriege weine ich so lange bis ich es doch kriege!"

Der Kerl is so lächerlich, ich schäme mich mitlerweile fremd für unsere Politiker. Ohne Scherz, ich wünschte ich wäre nicht deutsch, sondern nationslos -.-
Kommentar ansehen
08.01.2010 12:22 Uhr von journalist2010
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
Autor: "Guidos Taten gefallen mir immer mehr, sehr sympathisch und sachlicher Denker, der sich nicht von Nebensächlichkeiten blenden lässt. Weiter so!"


sehr sachlich ? was man von dir überhaupt nicht behaupten kann. Weiter so ? Womit ? Die Verarmung vorantreiben und sich von hohlen Phrasen beeindrucken lassen !?
Kommentar ansehen
08.01.2010 12:56 Uhr von Mui_Gufer
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
@haruhi wie kann man sein leben und seine nationalität an der regierung festmachen?
für mich schreibst du den mist doch bloß, um sympathien zu ergattern.
Kommentar ansehen
08.01.2010 12:59 Uhr von Haruhi-Chan
 
+6 | -4
 
ANZEIGEN
lol: @Mui_Gufer
" ...wie kann man sein leben und seine nationalität an der regierung festmachen?"
hm, vielleicht weil das Leben und die Nation von den Taten der Regierung abhängig ist? Ich weiß nich in welchem Utopia du lebst wo das nicht so ist.
Ich schreibe keinen Mist, sondern meine Meinung und Sympatien brauche ich nicht von irgendwelchen Onlineusern, du vielleicht, aber als Attentäter-Verteidiger hast du da glaube ich schlechte Chancen, tut mir leid.

[ nachträglich editiert von Haruhi-Chan ]
Kommentar ansehen
08.01.2010 13:09 Uhr von datenfehler
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@Autor: "Guidos Taten gefallen mir immer mehr,"
Achja? ich hoffe blos, dass er in Istanbul nicht auch von den Leuten gefordert hat, dass sie gefälligst deutsch sprechen sollen... *g*

"sehr sympathisch und sachlicher Denker"
Sympathie ist wertlos. Schau dir Obama an! Er ist ein Top Show-Master (genauso Schröder), aber das hilft nichts, wenn er ein inkompetenter Heuchler ist (von korrupt fange ich jetzt mal nicht an).
Als sachlichen Denker habe ich Westerwelle by the way auch noch nie erlebt.

"Würde mich nicht wundern wenn er so wie er sich jetzt gibt einmal Bundeskanzler wird. Die Wähler honorieren das sicherlich. "
Ja, mich würde es auch nicht wundern, wenn DIESES Volk DIESE Person wählt. *g* passen zueinander...
Kommentar ansehen
08.01.2010 15:49 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Blah blah blah -- "Er verwies auf den Koalitionsvertrag und sagte, dass wenn man Arbeitsplätze schaffen wolle, auf einen so dynamischen Staat wie die Türkei nicht verzichten könnte."

Also, die Arbeitsplatzschaffung als Dummy-Argument für alle möglichen Entscheidungen heranzuziehen, ist ja an sich schon dämlich genug. Aber was hat das Thema denn nun um Himmels willen mit einem möglichen EU-Beitritt der Türkei zu tun?

Ich denke, diese angelernten Scheinargumente sitzen bei den Politikern inzwischen schon so tief, daß die gar nicht mehr mitbekommen, was sie für einen Mist von sich geben.


[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
Kommentar ansehen
08.01.2010 15:54 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
@expelliarmus: -- "Guidos Taten gefallen mir immer mehr, sehr sympathisch [...restliche Lobpreisungen entfernt, d.A...]"

Du bist eine Jungliberale? Das täte mir aber ernsthaft leid für Dich... ;-)
Kommentar ansehen
08.01.2010 15:58 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Oha! Und gleich ein Minus auf die Nase! Da bin ich wohl jemandem auf die Füße getreten? Getroffene Hunde bellen also nicht nur... :-)
Kommentar ansehen
08.01.2010 16:50 Uhr von expelliarmus
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@Arrow: Hi, also ich weiß garnicht so genau welcher Partei ich angehöre. Finde Guido grade nicht schlecht weil er sich Gewissenhaft verhällt. Wenn man es genau nehmen will, bin ich für die SPD, sie sollte meiner Meinung nach wieder an die Macht. Jedenfalls finde ich die CDU grotten schlecht.

[ nachträglich editiert von expelliarmus ]
Kommentar ansehen
08.01.2010 17:14 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@expelliarmus: Ok, Absolution erteilt! ;-)

Allerdings SPD nur, wenn sie zu ihren Wurzeln vor Schröder (noch besser: zu Brandts Zeiten) zurückkehrt. (Aber dann wäre die LINKE obsolet.) Bleibt sie bei der aktuellen Besetzung durch die neokonservativen U-Boote des Seeheimer Kreises, möge sie gerne auch in der Bedeutungslosigkeit untergehen.

G.W. ist wohl eher Geschmackssache. Ich finde ihn und seine Politik jedenfalls zum Weglaufen.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
Kommentar ansehen
08.01.2010 17:27 Uhr von expelliarmus
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Arrow: Kannst du das bitte etwas erörtern. Wieso findest du Guidos Politik zum weglaufen? Er ist doch erst seit kurzem als Außenminister dabei. Oder sagst du das wegen seiner Aktion jetzt in der Türkei? MfG
Kommentar ansehen
08.01.2010 18:14 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@expelliarmus: Ich finde, G.W. hat nicht das Profil, wie einige seiner Vorgänger, sondern ist eher ein Egomane. Im Wesentlichen stelle ich mich jedoch gegen die Politik der FDP, die weit mehr noch als die der CDU und (inzwischen) SPD strikt neokonservativ ist.

Während manche Ansätze liberalen Denkens ja durchaus ihren Reiz haben (Datenschutz, freie Meinungsäußerung, etc.), ist das wesentliche Konzept des freien Marktes mit einem schwachen Rumpfstaat völlig daneben, und hat in den rund 30 Jahren seines Bestehens gezeigt, daß freie Märkte immer wieder zu Marktversagen führen. Das einzige, was der Marktradikalismus bewirkte, war immenser Reichtum für eine winzige "Elite", verbunden mit einer eklatanten Verarmung breiter Bevölkerungsschichten (Südamerika, Russland, etc.). Der immer wieder beschworene Trickle-Down-Effekt (aka "Pferdeäpfeltheorie") trat hingegen nie ein. Zudem stiegen Korruption und Subventionierung der Privatwirtschaft regelmäßig an, obwohl das in der liberalen Theorie nicht passieren dürfte (s. "Bankenrettungsplan"). Der Spruch "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren" ist quasi praktiziertes neoliberales Kerndogma, auch wenn das kein Neokonservativer offen zugeben würde.

Ich denke auch, daß die Propagandisten des Neoliberalismus sehr gut wissen, daß ihre Theorie nicht das taugt, was sie vorzugeben scheint, und das ihr eigentliches Ziel die Bedienung der o.g. Eliten, sowie ihre eigene Partizipierung daran ist. Deutlich wird dies z.B. in den USA seit Bush jr., bei der der immer schon vorhandene Drehtür-Effekt zwischen Politik und Wirtschaft zu einem riesigen offenen Scheunentor geworden ist. Aber auch hier in Deutschland steigen viele Politiker nach ihrer Amtszeit oft in genau die Unternehmensbereiche ein, für die sie vorher Politik gemacht haben.

Manche Politiker scheuen sich nicht einmal, zeitgleich Politik und Wirtschaftsposten zu betreiben, und das ohne sich um Interessenkonflikte zu scheren - alles natürlich ungestraft! Als abschreckendes Beispiel sei hier Friedrich Merz genannt, der sich einerseits für Privatversicherungen stark machte, dort aber auch tätig war. Schau Dir mal an, wer von unseren Politikern z.B. für die Privatisierung der Rentenversicherung (oder die Riester-Rente) ist, und wo diese Leute in der Privatwirtschaft zusätzlich tätig sind...

Verstehe das bitte richtig: Dies findet sich natürlich mehr oder weniger stark in allen Parteien. Die FDP ist aber sozusagen die "Marke" für diese Politik.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?