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Primfaktoren: Weltrekord

Eine Gruppe von Wissenschaftlern in Bonn hat einen Weltrekord in Primfaktorenzerlegung aufgestellt.

Den Forschern gelang es, einen 768-Bit-Schlüssel zu zerlegen. Ein PC hätte dafür mehrere Tausend Jahre gebraucht.

Aktuell nutzen Kreditkartennummern online 1.024 Bit. Bei der rasanten Entwicklung könnten diese bald geknackt werden.


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WebReporter: truman82
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weltrekord, Kreditkarte, Schlüssel, Primzahl, Primfaktor
Quelle: www.dnews.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 09:45 Uhr von journalist2010
 
+11 | -0
 
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Ja und: wie haben sie das gemacht ? Ich meine nur zu schreiben ein Pc hätte dafür so und so lange gebraucht reicht doch nicht oder ? Viel zu kurz die News.
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08.01.2010 09:48 Uhr von Mehrsau
 
+4 | -0
 
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Gott lass Hirn regnen: Wie um alles in der Welt kann man solch schwachsinnige News einliefern? Selbst die minderwertige Quelle ist qualitativ besser.

tauuuusende Jahre = "2000 Jahre" in der Quelle
könnte bald geknackt werden = "1024bit ein Strück näher gekommen" in der Quelle

Und die Frage nach dem WIE?! , welche in der Quelle dürftig beantwortet wird, finde in den 4 Sätzen keinen Platz...
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08.01.2010 10:00 Uhr von the_scientist
 
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mein lieber truman die Klasse, NICHT die Masse macht News aus!

Also schreib einfach mal ein paar weniger Artikel, und die dafür informativer. Davon haben alle wesentlich mehr!
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08.01.2010 11:34 Uhr von Mixuga
 
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@autor: Meine Empfehlung: Wenn dir ein Artikel von dnews interesant genug für eine news erscheint, dann google einfach mal nach ausführlicheren Quellen. Das ist meist nur Sekundensache und deine News hätten mehr Qualität.

http://idw-online.de/...
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08.01.2010 13:51 Uhr von Schaumschlaeger
 
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Wie wird man wohl verschlüsseln, wenn Primfaktoren keine hinreichende Sicherheit mehr bieten? Oder besser: welche nicht öffentlichen Verschlüsselungsverfahren werden dann nach und nach an die Öffentlichkeit kommen? Die Schlüssel wichtiger Daten einfach immer länger zu machen, kann auf Dauer ja nicht die Lösung sein.
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08.01.2010 16:20 Uhr von cheetah181
 
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hmm: Also wenn dafür jedes mal tausende Prozessoren vernetzt werden müssen verstehe ich die Angst nicht, dass RSA unsicher werden könnte.
Der Ansatz würde mich aber schon interessieren..

@Schaumschläger: Es wird angenommen, dass erst durch die Leistung von Quantencomputern Verfahren wie RSA unsicher werden. Mit Quantencomputern selbst ist aber ein eigenes Sicherheitsverfahren möglich, da sich durchs "abhören" eine übertragene Information ändert.
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08.01.2010 17:52 Uhr von Mixuga
 
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@cheetah181: "Also wenn dafür jedes mal tausende Prozessoren vernetzt werden müssen verstehe ich die Angst nicht, dass RSA unsicher werden könnte."

leider hab ich immer noch keine Ahnung, was die Zerlegung in Primfaktoren mit der Sicherheit des Schlüssels zu tun haben. Offensichtlich diente dieses Experiment aber dazu, den Aufwand zu testen, der für das Hacken solch eines Schlüssels notwendig ist. Sicherlich hat ein Hacker/Cracker keinen Supercomputer mit tausend Prozessoren zur Hand. Deshalb bedient er sich anderer Mittel. Stichwort: Bot-Netze. Es gibt genügend ungesicherte Computer im Netz, die mit entsprechenden Programmen infiziert werden können und diese Rechenarbeit unbemerkt für den Benutzer leisten können. Und das können bei einem wirklich intelligenten Programmierer schnell mal zehntausend Rechner werden.

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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08.01.2010 19:38 Uhr von cheetah181
 
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Mixuga: Beim RSA-Verfahren multipliziert der Gesprächsteilnehmer A zwei große Primzahlen und sendet das Ergebnis an den anderen Gesprächsteilnehmer B. Dieser kann damit seine Nachricht so verschlüsseln, dass nur jemand der die zwei Primfaktoren kennt (also mindestens A) die Nachricht entschlüsseln kann.

Wenn also jemand durch immensen Rechenaufwand einen der Primfaktoren durch Brute Force (wie ich vermute) rausbekommt, kann auch er die Nachricht entschlüsseln.

Die Bot-Netzwerke hatte ich übrigens nicht bedacht, gute Idee. Damit machen die Befürchtungen ja eventuell wirklich einen Sinn. ;)
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09.01.2010 11:03 Uhr von Mixuga
 
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@cheetah181: Danke für die Aufklärung aber jetzt wirds noch verwirrender für mich.

Das Problem: Wenn ich weiß, dass meine Zahl das Produkt aus nur zwei Primzahlen ist, dann kann ich die Zerlegungsmethode doch optimieren. Zum Beispiel: Ich ziehe die Wurzel aus meiner Zahl und mache Probedivisionen mit allen Primzahlen ab diesem Ergebnis abwärts. Ist das wirklich so irre aufwändig?
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09.01.2010 14:25 Uhr von cheetah181
 
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Mixuga: Es gibt sogar noch bessere Optimierungen als die Probedivision, aber anscheinend ist die Schwierigkeit vor allem die Größe der benutzten Zahlen. Zwischen 9999 und 99999 (man kann ja vermuten, dass RSA nicht die kleinsten nimmt) existieren schon über 8300 Primzahlen, zwischen 99999 und 999999 schon über 68000. Bei 500 Stellen sind das dann natürlich entsprechend viel mehr.

Habe leider keine Tabelle gefunden in der die Zeit in Abhängigkeit der größe der zu zerlegenden Zahl gezeigt wird.

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