08.01.10 09:18 Uhr
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Umfrage: Deutsche wollen keine Steuersenkungen

Die Vorschläge der schwarz-gelben Regierungskoalition, die Steuern weiter zu senken, stoßen auf breite Ablehnung in Deutschland.

Laut einer Umfrage sind fast zwei Drittel der Deutschen dagegen. Sogar in der FDP sind es über die Hälfte.

Besonders Besserverdienende stellen sich gegen die Pläne der FDP (69 Prozent).


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WebReporter: truman82
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umfrage, Steuer, FDP, Union, Koalition, Steuersenkung
Quelle: www.dnews.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 09:24 Uhr von Bokaj
 
+18 | -1
 
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Was nützen Steuersenkungen, wenn man im Hinterkopf weiß, dass Geld holen sie sich sowieso demnächst wieder.
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08.01.2010 09:28 Uhr von Katastrophenschutz
 
+9 | -3
 
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richtig so: es wird langsam zeit eine regierung zu haben, die auch mal nachdenkt, bevor irgendwas unsinniges beschlossen wird.
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08.01.2010 09:35 Uhr von wordbux
 
+12 | -4
 
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Steuersenkung: Mit Steuersenkung kann doch der Deutsche nicht umgehn, sowas kennt er doch nicht ...
Dann doch lieber Steuererhöhung, denn da weiß man was man hat.

[ nachträglich editiert von wordbux ]
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08.01.2010 09:49 Uhr von Sev
 
+22 | -3
 
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@Katastrophenschutz: Wir hätten vor ein paar Monaten die Chance gehabt, etwas zu ändern. Aber nein. Das Deutsche Volk WILL geschröpft, versklavt, gegängelt und überwacht werden. Anders kann ich mir diese Konstellation nicht erklären.

//edit: belogen hab ich vergessen

[ nachträglich editiert von Sev ]
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08.01.2010 09:51 Uhr von DirtySanchez
 
+2 | -3
 
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viele wissen halt das die 5eur im monat "steuergeschenk" nicht so viel wert sind das die nächste generation 10eur im monat draufzahlen muss.
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08.01.2010 09:51 Uhr von Alh
 
+12 | -1
 
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Mich: kotzen diese Pauschalisierungen an: "Deutsche wollen keine Steuersenkungen", so eine blöde Feststellung.
Natürlich wollen wir Steuersenkungen, wer hätte nicht gerne mehr in seinem Geldbeutel und mehr von der hart erarbeiteten Kohle? Wie wäre es denn, wenn mal die Politiker kürzer treten würden und das Volk wieder zum Zug kommt?
Wie wäre es, wenn die Manager im speziellen und die Banken im allgemeinen kürzer treten würden? Arbeit muss sich wieder lohnen und das erreicht man nur durch Steuersenkungen.
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08.01.2010 10:08 Uhr von fortimbras
 
+4 | -0
 
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Ich glaub nicht, dass Jemand generell gegen: Steuersenkungen ist.
Aber die jetzt geplante Umsetzung ist einfach völlig daneben.
Die Senkungen werden komplett aus Schulden finanziert, für die wir später wieder Unmengen zahlen dürfen und die Steuersenkungen kommen auch gar nicht bei jedem im nennenswerten Maße an.
Genau wie das Wachstumsbeschleunigungsgesetz.
Mir als lediger Arbeitnehmer bringt das nahezu gar nichts, aber büßen werde ich da trotzdem bald für müssen.
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08.01.2010 10:12 Uhr von SeToY
 
+2 | -2
 
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Besonders Besserverdienende stellen sich gegen die Pläne der FDP (69 Prozent).

Neeee DAS hätte ich jetzt nicht gedacht. Ergab die Umfrage unter 100 Leuten, die 3000€ Netto/monat verdienen, wa? omg!
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08.01.2010 10:13 Uhr von fiver0904
 
+5 | -0
 
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Nicht so schlimm wir haben ja NUR die höchsten Steuern Europas...
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08.01.2010 10:31 Uhr von wahnsin
 
+7 | -0
 
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ja sicher: keine Macht den Doofen,ach zuspät.
40% Sozialabgaben
19%mwst
Rente Versteuert
macht schon mehr als 59%.
Wer das gut findet hat ein Problem.

[ nachträglich editiert von wahnsin ]
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08.01.2010 10:34 Uhr von journalist2010
 
+3 | -2
 
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ACH SO: " Sogar in der FDP sind es über die Hälfte. "


Das die IN DER FDP das nicht wünschen ist mir schon klar. Wie blöd ist das denn ?
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08.01.2010 10:38 Uhr von TeKILLA100101
 
+2 | -0
 
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runner damit: dann hat man etwas mehr in der tasche um es auszugeben.

beim dreikönigstreffen der fdp hat es der westerwelle meiner meinung nach relativ gut gesprochen. natürlich interessiert das einen besserverdienenden nicht, wenn er 20 euro mehr im monat hat. aber jemand, der die 20 euro brauch den interessiert das schon! sprachs bzgl des kindergeldes.
so ist es mti steuern doch auch.
angewiesen darauf bin ich nicht, aber wenn ich mehr geld hab gebe ich auch mehr aus.
sparen hat die letzten jahre absolut gar nix gebracht, es wird zeit wieder zu investieren um betriebswirtschaftlich zu sprechen.
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08.01.2010 11:09 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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hmmm ? Dann bin ich wohl kein "dummer Deutscher", weil ich die Propaganda der "besserverdienenten Minderheit" durchschaue -
oder was ??

Klar wird jetzt dafür ein Manipulations-Karusell angestossen, damit man uns noch mehr Geld aus der Tasche ziehen kann

Seid nicht blöde Leute !!!
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08.01.2010 11:15 Uhr von souldrummer
 
+2 | -1
 
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hach ja: das ist wie im ruder verein langsam ... in welche richtung solls denn nun noch gehn ? hm ?

vor , zurück, zur seite , ran ,,,,^^

die brauchen keine steuern senken ! die sollen langsam mal zu den banken gehn und sich ihre kredite abschlägig zurückzahlen lassen dann wirds auch was mit dem staatshaushalt.

ich wünsch mir eigentlich nur noch eines ..

eine regierung die auch mal zu ihren versprechen steht , die rückgrat beweißt und hat und eine regierung die nicht nur an ihre diiäten denkt wenn an anderer stelle soziale leistungen gekürzt werden und das volk weiter blutet.
so macht man keine stabile wirtschaftspolitik ...das ist ausverkauf " alles muss raus "!
hauptsache man regiert irgendwie 4 jahre und bekommt seine pansion ....schlimm

armes deutschland

in diesem sinne
wacht auf !

sonst tragen wir noch unseren kopf selber zur schlachtbank............

[ nachträglich editiert von souldrummer ]
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08.01.2010 11:15 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
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@journalist2010: -- "Das die IN DER FDP das nicht wünschen ist mir schon klar."

Na, so ganz klar ist das nicht. Da sind immerhin viele überzeugte Neoliberale dabei, und die wünschen sich nun mal einen schwachen Staat. Und den bekommt man am besten durch Steuersenkungen und die Privatisierung öffentlicher Aufgaben hin.
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08.01.2010 11:25 Uhr von Falkone
 
+7 | -1
 
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Ich bin für Steuerabschaffung !!!! Oder ???
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08.01.2010 11:49 Uhr von Boersianer_07
 
+3 | -1
 
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keine Steuersenkungen? Traue keiner Statistik die du nicht selber gefälscht hast.
Wer weiß, wie in der Umfrage die Fragen gestellt wurden.
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08.01.2010 14:01 Uhr von Fastfingerfreddy
 
+2 | -2
 
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Hahah: und ein bauer möchte nicht das seine ernte gut wird.

alter seid ihr deutschen belämmert, anstelle von geld in den umlauf zu bringen mit steuersenkungen und die wirtschaft etwas anzukurbeln. lieber steuern erhöhen und die wirtschaft austrocknen lassen, macht ja irgendwie auch mehr sinn nicht?

Top die wette gilt, ich meine es funktioniert nicht.
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08.01.2010 14:39 Uhr von Gothicfreak
 
+3 | -0
 
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@Fastfingerfreddy: Du darfst es dir auch nicht zu einfach machen.

Überleg doch mal, es wurd eine Umfrage gestartet und das Ergebniss zeigt: "2/3 der Befragten, sind gegen die geplante Steuersenkung von Schwarz-Gelb".

Was lässt sich da herauslesen? Dass 2/3 der Meinung sind, dass die geplante Steuersenkung der Regeierung nutzlos, kontraproduktiv und sinnfrei ist.

Aber nicht, dass Steuersenkungen ansich unerwünscht sind!

Klar, wer wünscht sich nicht mehr Geld? Aber was bringt es, wenn dir jemand z.B. 10 Euro schenkt und 1 Jahr später 50 Euro von dir haben will? Richtig, - 40 Euro für dich.

Und jetzt komm bitte nochmal zu deiner Meinung.
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08.01.2010 16:01 Uhr von Herr_Gott
 
+2 | -1
 
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Völlig dumme News: die nichts mit Realität zu tun hat....
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09.01.2010 16:01 Uhr von dose89
 
+1 | -0
 
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Steuersenkung: Im Prinzip(!) richtig, um in einer Rezession die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

Doch sind diese gerade im ärmeren Teil der Bevölkerung eher gering, so dass die, die es am meisten gebrauchen könnten, am wenigsten (und in einer kaum effektiven Menge) davon profitieren.

Während (wie schon länger bekannt) die nächste Erhöhung der MwSt warscheinlich schon dieses Jahr ansteht, welche alle Bewohner, egal welcher Einkommensgruppe, gleichermaßen trifft.

Und das ist das Prinzip der FDP:
Grundsteuern (die vom Einkommen abhängig sind) senken, aber im Gegenzug Konsumsteuern (wie die MwSt, die von allen gleich bezahlt wird) erhöhen.

Einer Rezession kann kein Aufschwung folgen, wenn in einem Zug Steuern gesenkt und kurz danach andere erhöht werden. Insofern eine Nullrunde. Aber einzig und allein, um die Wahl der FDP zu rechtfertigen, wird man den Scheiß durchdrücken (der übrigens höchstens Vorteile für die Besserverdienenden bringt). In diesem Punkt ist mir sogar Wolfgang Schäuble (als Finanzminister) sympatisch, der diese Pläne für unsinnig hält.

Und da hat man vor der Wahl noch erzählt, dass gerade ärmere Leute entlastet würden, was auch viele Schüler/Auszubildende aus meinem Bekanntenkreis aus den FDP-Aussagen hergeleitet (und deswegen diese auch gewählt) haben, dass die FDP mit dem Steuersenkungsprogramm die ärmeren und die jüngeren Menschen fördern würde (gerade bei den jüngeren hab ich das oft gehört), wobeid das Schwachsinn ist, die FDP hat sich genauso wenig für die Arbeiterschicht eingesetzt wie CDU und SPD in den letzten Jahren auch (eher sogar weniger).

Die Leute (meines Alters) die vor der Bundestagswahl noch hochlobend (wegen dem !Einsatz! für die ?Arbeitnehmer?) überall stolz rumposaunt haben, dass sie FDP wählen würden, übergehen/überhören inzwischen, wenn ich sie drei Monate später nach dem Ergebnis und dem Stand oder ihrer politischen Meinung (!) befrage.

Das sagt mir schon, dass viele der BTW-Stimmen 2009 gerade für die FDP aus Naivität und Unwissen heraus entstanden sind.


Bei SPD, Grünen und LINKE weiß ich zwar auch nicht so ganz, was ich an ihnen hab, doch treten mittlerweile alle für einen MINDESTLOHN ein, der in Deutschland schon lange überfällig ist.

Z. B. wäre durch die Mindestlohnregelung in Frankreich ein Lohn unter 8,44€/h nicht möglich, während im wirtschaftsregierten Deutschland (unter´m Deckmantel der Arbeitsämter) tws. Löhne von 1€/h gezahlt werden (als Ersatz für !REGULÄRE! Jobs).

Und das Fehlen eines Mindestlohnes macht Deutschland keinesfalls besser, im Gegenteil, immer mehr wirtschaftsfördende Arbeiten werden unter dem Deckmantel der Arbeitsbeschaffungmaßnahmen getätigt.

Das senkt nicht nur die Motivation (falls überhaupt noch eine vorhanden ist) und damit die Qualität, sondern senkt vor allem die Konsumkraft, ohne die in diesem Land überhaupt nichts läuft.

Vergleichen wir doch mal GB, F und D:

Großbritanien besitzt fast überhaupt keine Industrie mehr, ist auch keine Volkswirtschaft, hat aber einen Mindestlohn von ca. 7,60€/h (ab 22 Jahren).

Frankreich hingegen ist der Inbegriff der sozialen Volkswirtschaft, und hat branchenübergreifend einen Mindestlohn von 8,44€/h.

Und Deutschland, (bis heute der europäische Wirtschaftsmotor), hat bis heute keinen Mindestlohn eingeführt.
1€-Jobs, die hier schon als normal angesehen werden, könnten in Frankreich nie existieren...

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