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Digitales Testament für die virtuelle Welt von Twitter, Facebook & Co.

Mehrere Hundert Millionen Menschen treiben sich auf den Plattformen Facebook, Twitter & Co. herum, doch wenn man verstirbt, wer löscht dann die Daten dort?

Dies lässt sich nun regeln und zwar mit dem digitalen Testament von Lisa Granberg. Die Schwedin entwickelte eine spezielle Internetseite (mywebwill.se - bisher in schwedisch und englisch), auf der man angeben kann, wann man sein Profil auf den entsprechenden Seiten gelöscht haben möchte.

Die Einstellung "Löschen" kann direkt einen Tag nach dem Tode geschehen und erfolgt spätestens nach acht Wochen. Granberg erfreut sich jetzt schon großer Beliebtheit. Obwohl sich das Projekt noch in der Testphase befindet, hat die 29-Jährige schon Anfragen aus der ganzen Welt für das Testament.


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WebReporter: Magier47058
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Welt, Facebook, Twitter, Programm, Digital, Testament
Quelle: www.bild.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 09:02 Uhr von nemesis128
 
+10 | -2
 
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hmm: Ich frage mich, ob es so sinnvoll ist im Fall des Todes das Profil löschen zu lassen. Es ist doch viel besser, wenn man es von einem Freund ändern lässt und es als virtuelle Grabstädte benutzt. Das würde jedenfalls mir gefallen.
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08.01.2010 09:32 Uhr von journalist2010
 
+1 | -0
 
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Vielleicht: noch ne digitale Geburtsurkunde...
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08.01.2010 09:52 Uhr von Loom24
 
+14 | -4
 
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Loom24: Schwedinnen sind heiß!
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08.01.2010 09:56 Uhr von zeitgeist
 
+2 | -1
 
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praktisch gegen Bild: & co.
Diese Boulevard"zeitungen" und "magazine" gehen nach tragischen Unglücken ja gern mal zum Witwenschütteln ins Netz
http://www.bildblog.de/...

kann man nur hoffen, dass diese "Journalisten" noch nie was von google cache gehört haben.

[ nachträglich editiert von zeitgeist ]
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08.01.2010 10:05 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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hmm: wie wird das durchgeführt? meldet sich dann jemand mit deiner ID an und löscht das Profil? oder ist das ein rechtskräftiges dokument und es wird an z.b. facebook geschickt die das profil dann löschen müssen?
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08.01.2010 11:11 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -1
 
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Ich verstehe diesen Facebook und TwitterHype zwar ohnehin nicht zugegeben, aber kann mir auch egal sein, wer und warum solche Portale unbedingt nutzen muss.

Aber was ich nun wirklich absurd finde ist, dass man sich um irgendwelche Accounts von Foren, Plattformen und sonstigen Gedöns gedanken macht, für den Fall das man stirbt.

Also meine Vorkehrungen für mein Ableben gehen da aber in eine völlig andere Richtung. Was für Spuren über mich im Internet dann noch hausieren, geht mir mal kräftig den Buckel runter. ;)
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08.01.2010 12:31 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
+1 | -1
 
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Schwachsinn, aber egal: Damit die Macher wissen, dass ich tot bin, muss ein mir Vertrauter es ihnen sagen. Und ob ich jetzt jemandem sage er soll sich bei der Website melden und sagen, dass ich tot bin, oder ihm einfach mein Passwort gebe ist doch wohl total latte.
Ebenso kann ich meinem Kumpel sagen er soll das und das auf meine Seite schreiben, wenn ich tot bin. Oder ich zahle halt lieber jährlich 17 Euro, damit die es machen.
Außerdem hab ich bei mir eh die Einstellung "Passwort speichern"und "automatisches Einloggen"

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