Schweiz: Rauchverbot zeigt Rückgang von Herzinfarktfälle an
Eine im Schweizer Kanton Graubünden ermittelte Studie des Kantonspitals ergab ein erstes positives Ergebnis nach dem Rauchverbot. Es ereigneten sich im Vergleich von vor zwei Jahren, als es noch kein Rauchverbot gab, nunmehr 22 Prozent weniger Herzinfarkte.
Rückgänge der Infarkte bei Männern haben sich in diesem Zeitraum um 24 Prozent ergeben, bei den weniger gefährdeten Frauen um 17 Prozent. Studienleiter Piero Bonetti, leitender Kardiologie am Bündner Kantonsspital, wies dennoch auf die Gefahren des Passivrauchens hin, die bei Nichtrauchern bis zu 30 Prozent betragen.
Die Studie zeigt zwar nur einen kleinen Ausschnitt von Folgen des Rauchverbotes an, aber das Ergebnis spricht bestimmt für so manch andere Länder Bände. Auch andere Länder würden ähnliche Erfolge vorweisen, die sich durch Rauchverbote in öffentlichen Gebäuden einstellten.