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Hartz-IV-Empfänger kaufen im Auftrag der Stadt Duisburg Streusalz auf

ShortNews berichtete bereits mehrfach darüber, dass das Streusalz in Deutschland langsam knapp wird.

Die Stadt Duisburg (Nordrhein-Westfalen) ergriff daher außergewöhnliche Maßnahmen und hat Ein-Euro-Jobber bzw. Hartz-IV-Empfänger losgeschickt, um in den umliegenden Baumärkten Streusalz aufzukaufen.

Dieses Streugut soll dann an den Schulen in Duisburg zum Einsatz kommen. "Die letzten Kilogramm Sand haben wir in einem Laden am Duisburger Markt ergattert. Jetzt dürfte es kaum noch irgendwo etwas geben. Wir haben alles", so teilte ein städtisches Tochterunternehmen mit.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Stadt, Hartz IV, Duisburg, Auftrag, Streusalz
Quelle: www.rp-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2010 21:02 Uhr von R4V3R
 
+17 | -2
 
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Wer: googlen kann und sich mit Bezahlungen im Internet auskennt ist klar im Vorteil :D
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07.01.2010 21:16 Uhr von jclf
 
+20 | -1
 
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Seltsam das Streusalz so schnell alle sein soll. Der Winter geht doch noch gar nicht so lang und man könnte meinen das man in Deutschland schon damit rechnen kann, das die ein oder andere Flocke vom Himmel kommt wenn es Richtung Weihnachten geht. Vermute hier eher ungenügende Planung seitens der Regierung.

Schon absurd, die Schweinegrippe wird angekündigt, Impfmittel für Millionen werden gekauft, Grippe kommt nicht. Klimaerwärmung wird angekündigt, überall wird CO2 eingesparrt, nix erwärmt sich wirklich. Winter brauch nicht angekündigt werden, weil kommt immer, aber genug Streusalz kaufen war da wohl zu absurd XD
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07.01.2010 21:22 Uhr von lina-i
 
+8 | -2
 
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Aufgrund der milden Winter der letzten Jahrzehnte: haben sich viele Gemeinden auf den geringen Streugutbedarf der letzten Jahre eingestellt und das Geld für andere Zwecke verschwendet.

Andererseits ist eine dauerhafte Lagerung von Streusalz schwierig, da es hygroskopisch ist und es sich dadurch irgend wann verflüssigt.

Die Hellseher haben mal wieder auf ganzer Linie versagt.
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07.01.2010 21:50 Uhr von chip303
 
+3 | -0
 
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hm...gestern hat erst ein Frachter mit 5000 Tonnen Salz aus Marokko im Hambuger Hafen angelegt. Laut einer weiteren Firma reichen die deutschen Salzvorräte in den Lagern der Lieferanten noch für mindestens 14 Tage... das dumme ist nur, dass die Gemeinden keine Kohle haben, weils für anderen Kram dauf geht.

Das meiste Streusalz hier wird übrigens per Schiff aus Italien importiert, weil das billiger ist, als bei den deutschen Salzminen zu kaufen. Dummerweise dauert so ein Transport aber auch ein paar Tage :)

[ nachträglich editiert von chip303 ]
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08.01.2010 05:47 Uhr von 08_15
 
+3 | -0
 
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Oh weh, dieses Gejammer: ein Freund in Oldenburg hat eine Gehwegreinigung und jammert mir die Ohren voll das er schon 14 Tage arbeiten musste. Nun verkauft er Streusalz, dafür müssen die dann seine Tour machen. Er war der Einzige der noch Salz hatte und nun sitzt er zu Hause und jammert das er nur 32.000 Kilo gebunkert hatte.

Wenigstens einer der verantwortungsvoll seinen Job gemacht hat.

Ich könnt ihm auch noch nen Lastwagen bringen, denn wir im Süden wissen was Schnee ist ;) Leider ist das auch schon fast alles aufgekauft, teilweise 1 Euro für 1 Kilo!

Dann jammer ich auch.... ich kratz das Salz von den Bretzeln ab *schluchs*

Ne, ich hab noch 80 Kilo im Keller und Dank der Hauptstraße mit 50cm Bürgersteig wird neben der Straße auch gleich der Gehweg berieselt. Ich streu nur etwas nach. Wenn die meinen Gehweg berieseln, dann darf ich auch streuen. Ansonsten ist das nämlich verboten. Entbehrt sich meiner Logik, aber ist so. Hausmeister, Tankstellen, Winterdienste dürfen streuen, ich als Privatmann (Bürger) darf nicht? </gejammer>
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08.01.2010 16:32 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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@08_15: -- "Hausmeister, Tankstellen, Winterdienste dürfen streuen, ich als Privatmann (Bürger) darf nicht?"

Ist wohl regional unterschiedlich. In Hamburg ist privates Salz streuen z.B. verboten, im angrenzenden Schleswig-Holstein nicht.

Frag mich nicht, welche Kriterien da angesetzt werden...
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08.01.2010 16:44 Uhr von 08_15
 
+3 | -0
 
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@Tiger: ich darf nicht, aber der Streuwagen hier macht und darf. Ist schon recht unlogisch. Der streut meinen Gehweg mit und legal. Ich darf nur Sand und Split. Das verstopft die Angänge und die werden alle 6 Monate gereinigt.

Heh, ich nehme mir das Recht auch selber zu streuen. Ich bin da doch nicht weniger als die.
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08.01.2010 22:57 Uhr von rezesion
 
+3 | -0
 
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ohnain: der schnee geht aus es fällt zuviel salz vom himmel..
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16.01.2010 13:07 Uhr von Pitbullowner545
 
+1 | -0
 
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das: schlichte problem ist das die städte über jahre eben nurnoch minimal oder garkein streusalz mehr gekauft hatten weil die Lager voll waren und man es erst nachfüllte wenn es zu 3/4 Leer war, und dann wurd im sommer gekauft

das war halt jetzt fatal..
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01.01.2011 13:44 Uhr von Doc1971
 
+0 | -0
 
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Streusalz bestellen: Bei eBay gibt es Streusalz en masse. 100 kg für 49 EUR z.B., oder auch tonnenweise. Überhaupt kein Thema.

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