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Kampf gegen Armutslöhne: DGB-Chef Sommer will flächendeckenden Mindestlohn

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hält an der Forderung nach flächendeckenden Mindestlöhnen fest. Allerdings soll auf dem DGB-Bundeskongress im Mai eine Erhöhung der bisherigen Forderung von 7,50 Euro beschlossen werden, teilte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer mit.

Die Preissteigerungsrate habe die alte Forderung obsolet gemacht. 20 der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union haben einen Mindestlohn eingeführt. Im Schnitt liegt er bei 8,40 Euro. Luxemburg zahlt sogar mindestens 9,73 Euro.

Die bestehende Regierungskoalition sperrt sich gegen eine verbindliche Untergrenze für alle abhängig Beschäftigten. Sie hat Angst vor negativen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.


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WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Kampf, Armut, Mindestlohn, DGB
Quelle: www.sueddeutsche.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.01.2010 07:32 Uhr von Jummi
 
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Die Koalition: der Neokapitalisten hat Angst, die Millionen von geschaffenen Billigjobs aufgeben zu müssen, die sie mit Hilfe der SPD geschaffen haben.
Der Mindestlohn ist nötig, längst überfällig, damit diese scheiß Ausbeutung der Angestellten aufhört und ein Mensch von seiner Arbeit auch leben kann!
Warum erhöht der DGB seine Forderung erst jetzt und warum ist der Gewerkschaftsbund nicht ernsthafter und massiv für einen Mindestlohn eingetreten?
Liegt es vielleicht daran, daß die meisten Gewerkschaftsführer selbst in den großen Parteien Mitglieder sind?
Warum haben die damals die Agenda 2010 mit ihren Angestelltenfeindlichen Nebenwirkungen durchgehen lassen?
Wie wollen die Gewerkschaften die berechtigte Forderung nach eiem ges. Mindestlohn durchsetzen, mit Lippenbekenntnissen?

Veit Wilhelmy, Gewerkschafter:

http://www.veit-wilhelmy.de/...
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29.01.2010 11:52 Uhr von BoltThrower321
 
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Ganz einfach...

Ein Unternehmen das keinen Tarif bezahlt bzw. nur sehr schlecht (Tarif unabhaengig)...soll doch erstmal dem Finanzamt beweisen...WIESO!

Ohne dabei Steuerminderde Abzuege zu kalkulieren.

Weiter sollte jede Abzockkirmesbude in Stellenanzeigen ganz gross gekenzeichnet werden "wir zocken ab" und Erwerbslose duerfen nur noch freiwillig ohne Sanktionen sich bewerben....

Ja dann....dann interessiert mich auch ein Mindestlohn nicht mehr...den genau dann haben wir die gepriesene selbstregulierung des Marktes, was unsere Politmafiosies so verteidigen....es leider nur nicht zulassen.
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29.01.2010 12:05 Uhr von Jummi
 
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Genau: Es müsste eigentlich Kontrollen der Ämter geben, ob die Firmen, die keinen ausreichenden Lohn zahlen, das nicht könnten!?
Die Firmen zahlen ihren Angestellten 3,50 oder 5 Euro und lassen sie den Restlohn beim Arbeitsamt erbetteln (Hartz-IV), ohne einen Beweis ihrer Zahlungsunfähigkeit zu erbringen.
Stattdessen müssen die Angestellten die "Hosen runterlassen", damit sie ihre Miete bezahlen und überhaupt leben können.

Mit dem Mindestlohn gab es erst mal einen Rückschlag, ein Gericht hat entschieden, daß der Mindestlohn für Privat-Postdienstangestellte unwirksam ist.
Gerster legte gleich noch eins drauf und meinte 7.50 Euro reichen im Westen und im Osten kanns noch weniger sein!

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