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Türkei: Wiedereröffnung der Pauluskirche nur eine "Augenwischerei"? (Update)

Wie auf ShortNews bereits berichtet, hat das türkische Amt für Religion sich dafür ausgesprochen, die Pauluskirche in Tarsus wieder als Gotteshaus zu öffnen. In der Vergangenheit hatte die katholische Kirche sich mehrmals für eine Öffnung stark gemacht.

Ein Türkei- und Menschenrechts-Fachmann sagte dazu, dass der zuständige Leiter für religiöse Angelegenheiten nicht verstehen könne, dass die Religionsfreiheit permanent bemängelt wird. Aufgrund des EU-Beitrittswunsch der Türkei wurde er vielleicht angehalten die Sache freundlicher anzugehen.

Des Weiteren sagte der Experte: "Das heißt, der Staat würde einfach ein Kirchengebäude, das er einer anderen Kirche, in diesem Fall der griechisch-orthodoxen Kirche, rechtswidrig weggenommen hat, der katholischen Kirche oder den christlichen Kirchen allgemein zur Nutzung zur Verfügung stellen."


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WebReporter: Meister-Yoda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Türkei, Wiedereröffnung, Pauluskirche
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2010 17:59 Uhr von nostre2008
 
+5 | -14
 
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jupp: und die sollen erstmal reperations Zahlungen zahlen (Kreuzzüge, 1 und 2. Weltkrieg)

davor gibts nix!
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07.01.2010 18:19 Uhr von 08_15
 
+13 | -8
 
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Erstmal die heutige Türkei den syrischen Christen: zurückgeben. Dann gibt es keine Türkei mehr und alles ist gut.

Ist doch einfach.
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07.01.2010 18:26 Uhr von lina-i
 
+12 | -7
 
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Wer sich in der eigenen Geschichte: nicht auskennt, sollte nicht mit Unwissen um sich werfen:

Dem Ersten Kreuzzug war ein Hilferuf des byzantinischen Kaisers Alexios I. Komnenos um militärische Unterstützung gegen die Seldschuken vorausgegangen. Der Hilferuf war an den Pabst gerichtet. Dieser hat den Glauben der Christen instrumentalisiert, um mehr Kämpfer gegen die Besetzer des Heiligen Landes zu gewinnen.

Die Seldschuken oder seldschukische Türken waren die agressoren, die aus der Gegend der kasachischen Steppe kommend große Teile des nahen Ostens gewaltsam besetzten.

Auch darf ich daran erinnern, dass die Türken den Bulgaren noch keinen Cent Entschädigung gezahlt haben, obwohl sie dies vertraglich zugesichert haben.

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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07.01.2010 19:06 Uhr von malhier-malda
 
+2 | -7
 
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lina-i: stimmt schon mit dem kreuzzügen, aber komm mir nicht mit:"Die Seldschuken oder seldschukische Türken waren die agressoren, die aus der Gegend der kasachischen Steppe kommend große Teile des nahen Ostens gewaltsam besetzten"
Zur der Zeit gab es kein Land was friedlich war, alle haben krieg geführt.

und ich wüsste nicht was die zahlung an die bulgaren hiermit zu tuhn hat.
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07.01.2010 19:29 Uhr von lina-i
 
+3 | -3
 
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@ malhier-malda: Was haben die Türkvölker aus Mittelasien denn im nahen Osten getan? Keinen Krieg zwischen Nachbarn geführt, sondern fremde Gebiete fernab ihrer Heimat erobert. Das steht doch im krassen Gegensatz zu den üblichen Nachbarschaftsstreitigkeiten, die damals üblich waren.

Nostre2008 schrieb von Reparationszahlungen aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Darauf hin hab ich nostre2008 erinnert, dass die Türkei noch keine Reparationsleistung an Bulgarien entrichtet hat, welche aus der Niederlage im ersten Weltkrieg herrühren.

Braucht noch wer Nachhilfe in Geschichte?

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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07.01.2010 19:45 Uhr von malhier-malda
 
+3 | -2
 
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"Was haben die Türkvölker aus Mittelasien denn im nahen Osten getan? Keinen Krieg zwischen Nachbarn geführt, sondern fremde Gebiete fernab ihrer Heimat erobert"
also genau wie die Engländer, Niederländer Spanier Portugiesen, Franzosen und sogar die Deutschen später in Afrika und Amerika.

außerdem ist fremdes land fernab der heimat zu besetzen auch eine art des krieges.
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07.01.2010 19:53 Uhr von Ctrl
 
+6 | -2
 
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Vergesst die Vergangenheit...

Wenn die Türkei die Kirche eröffnen möchte soll sie das tun.
wenn nicht dann nicht.
Ist genau wie mit den Minaretten in Deutschland.
Jedes land sollte frei entscheiden können was sie für richtig hält.

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