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USA: Verurteilter Filesharer verklagt Musikindustrie wegen Komplizenschaft

In den USA wurde im vergangenem Sommer Joel Tenenbaum verurteilt, da er im Internet Musikdateien tauschte. Der Amerikaner soll 675.000 Dollar Strafe zahlen.

Nun hat der Mann Klage gegen die Musikindustrie wegen Komplizenschaft eingereicht. Als Begründung wurde angegeben, dass die Musikindustrie zwar intensiv Werbung betreibe und somit Lust auf Musik mache, jedoch keine legalen Downloads anbieten würde.

Wie seine Anwälte mitteilten, sei dies mit einem Swimmingpool zu vergleichen, der nicht eingezäunt ist und somit Kinder anlockt. Falls dann ein Unfall geschieht, ist der Besitzer des Pools in den USA nämlich mitschuldig.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Strafe, Anwalt, Musikindustrie, Filesharer, Komplize
Quelle: www.popwolf.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2010 16:56 Uhr von sodaspace
 
+34 | -1
 
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klingt eigentlich: logisch,hoffe er kommt durch
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07.01.2010 17:42 Uhr von KaneTM
 
+8 | -0
 
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Gröööööl! Ich lach mich scheckig :) Die Begründung ist nicht ganz unsinnig, allerdings auch nicht ganz stimmig: Erwachsene Menschen, die wissentlich gegen das Copyright verstoßen, sind was anderes als Kindern, die aus Lust und Laune in einen leicht erreichbaren Pool hüpfen.

Trotzdem: Wenn der damit durchkommt, das wäre sowas von klasse :) Klar, man darf nichts illegal runterladen. Aber mit Ihrem Klage- und Abmahnwahn hat sich die Musikindustrie nichts anderes verdient. Schließlich schaden sie nur ihren nachweislich besten Kunden.
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07.01.2010 19:14 Uhr von Jaecko
 
+3 | -0
 
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Wer sagt denn dass nur Erwachsene was runterladen?

Gibt sicher auch Kids im "Swimming-Pool-Alter", die einfach mal schnell ne "geile Mukke" runterladen.
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08.01.2010 08:09 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -3
 
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Bescheuerter gehts wohl nicht im Fernsehen läuft rund um die Uhr Reklame. Trotzdem kommt keiner auf die Idee, dass man sich diese Artikel im Supermarkt oder im Elektrogeschäft klaut. Außerdem betreibt die Musikindustrie mehr Kampagnen gegen die Downloads, als dass sie Reklame für die Songs macht.

Der Vergleich mit dem Schwimmbecken hängt - die Musikindustrie ist ja nicht der Besitzer der Quellen wo die Downloads herkommen. Die dürften ja gar nicht angeboten werden. Er müsste also ergo die Download-Quellen verklagen - und das ist er ja selbst in einem P2P-Netzwerk. Er wurde ja bestimmt mitunter verklagt weil er die MP3s auch selbst angeboten hat.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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08.01.2010 12:30 Uhr von computerdoktor
 
+0 | -5
 
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Klar ich klau mir jetzt einen Porsche, weil mir Porsche in der Werbung den Mund wässrig gemacht hat, mir aber nicht verraten hat, dass das Ding auch Geld kostet...

Bescheuert - anstatt Reue zu zeigen, die vom Richter sicher strafmildernd gesehen worden wäre, stellt er Gegenklage... hoffentlich fällt der Vollkoffer damit ordentlich auf die Nase!

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