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Lünen: Verbot der Kirche - Keine Sternsinger auf Kraftwerksbaustelle

Auf der Kraftwerksbaustelle des Betreibers Trianel in Lünen wurden Sternsinger eingeladen. Rund 100 Gäste, unter anderem österreichische Katholiken, die für die Firma AE&E tätig sind, warteten allerdings vergebens auf den Segen auf der Baustelle.

Die katholische Kirche hatte kurzfristig den Termin platzen lassen. Laut Pfarrer Ralf Hubert Bronstert, Leiter des Pastoralverbundes, wollte die Kirche nicht in die Diskussion um den Kraftwerksbau hereingezogen werden. Allerdings wird ein Werk der Kraftgegner gewittert.

Die Verweigerung des Segens nannte Trianel-Pressesprecher Elmar Thyen "unerhört". Laut einem öffentlichen Brief von SPD-Landtagsabgeordneten Rainer Schmeltzer sei der Abgeordnete sehr enttäuscht, da sich die Kirche "von einzelnen davon abbringen lässt" den Segen zu verteilen.


WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Verbot, Kirche, Kraftwerk, Sternsinger
Quelle: www.derwesten.de

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