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Saarland: Türkisch-islamische Gemeinde möchte ein Minarett bauen

In der Gemeinde Wehrden, Stadtteil von Völklingen, möchte die türkisch-islamische Gemeinde ein Minarett an ihrer bestehenden Moschee bauen. Aus diesem Grund hat sie bei der Stadt um eine vorgezogene verbindliche Entscheidung gebeten. Des Weiteren sind noch Kuppelbauten geplant.

Auf Anfrage einer Zeitung hat der amtierende Oberbürgermeister der Gemeinde mitgeteilt, dass die Bevölkerung von Wehrden sich eine Meinung zu diesem Thema bilden muss. Hierzu würde sich ein bestehendes Bürgerforum eignen, wo auch die islamische Gemeinde mitwirkt.

Gesetzliche Vorlagen sollen selbstverständlich eingehalten werden. Die türkisch-islamische Gemeinde, die Hunderte von Anhängern hat, gehört der "Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion" (DITIB) an, die dem türkischen Ministerium für Religion unterstellt ist.


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WebReporter: Meister-Yoda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bau, Moschee, Gemeinde, Minarett, Kuppel
Quelle: www.saarbruecker-zeitung.de

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74 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2010 15:51 Uhr von Canay77
 
+26 | -65
 
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07.01.2010 15:58 Uhr von shortbread
 
+87 | -26
 
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versaut das stadtbild
moslemmagnet
unnötig

mir kommt die galle hoch, wenn ich durch die stadt fahre und solche einrichtungen sehe
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07.01.2010 16:23 Uhr von br666
 
+49 | -8
 
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Hmmm: a. ich kenne etliche Saarländer und wenn die drüber Abstimmen und die Politiker sich danach richten (was passieren könnte) wird das Minarett abgelehnt.

b. shortbread hat recht: es passt nicht ins Stadtbild. Versuch du mal an deinem Haus nen 5m hohen Turm anzubauen, das Bauamt wird dir den Ar..h aufreissen...
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07.01.2010 16:32 Uhr von shrugg
 
+52 | -7
 
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nein, nein, nein: würden diese menschen nur annähernd so viel power investieren um ihr eigenes land aufzubauen anstatt andre länder "verändern" zu wollen hätten sie es warscheinlich sogar schöner als wir hier in deutschland oder so.
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07.01.2010 16:47 Uhr von Lenhardt
 
+7 | -1
 
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@nostre2008: Na und? Zwecks zur Motivation gibt es nicht umsonst diese Preise.

Von mir bekommt der Autor ein Plus. Warum? Er hat die News gut geschrieben, also finde ich hat er sich den iPod verdient. Weiter so.
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07.01.2010 16:49 Uhr von Guschdel123
 
+22 | -1
 
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Völklingen wird hier auch gerne mal Klein-Istanbul genannt. Wehrden hat ´nen Ausländeranteil von ca. 20%
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07.01.2010 16:58 Uhr von nostre2008
 
+1 | -23
 
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07.01.2010 17:02 Uhr von Guschdel123
 
+9 | -3
 
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@ nostre2008: Dass es Inder heißt.
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07.01.2010 17:10 Uhr von nostre2008
 
+1 | -11
 
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07.01.2010 18:41 Uhr von danielrambaud
 
+22 | -3
 
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ich als saarländer: frage mich, wo da der volksentscheid bleibt. wie der ausgeht hat die schweiz vorgemacht, jeder weiß das dies der realtät entspricht, aber keiner sagt es öffentlich aus angst und feigheit.
peinlich.
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07.01.2010 18:57 Uhr von omar
 
+10 | -18
 
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Argumente gegen ein Minarett ich habe bisher nur EIN fundiertes Argument gegen das Minarett gelesen: "versaut das Stadtbild".
Ok, die Wortwahl ist bescheiden, aber die Kritik ist als EINZIGE hier nachvollziehbar.
Wenn jemand sagt, daß er z.B. die historische Altstadt erhalten will, dann ist da eine Moschee mit Minarett natürlich Fehl am Platz.
Daher meine Gegenfrage:
Wäre es für euch akzeptabel, wenn die Moschee mit Minarett außerhalb der Stadt wäre, z.B. in einem Industriegebiet?
(Für einige Rechtspopulisten wäre auch das sicher tabu...)

Alle anderen Kritikpunkte sind Polemik, Hetze und einfach nur sinnfrei. Eine Moschee hat historisch gesehen seit hunderten von Jahren ein Minarett. Genausogut gehört ein Kirchturm zu einer Kirche.
Auch wenn man in der Kirche ohne Kirchturm beten könnte...
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07.01.2010 19:34 Uhr von pullerum
 
+5 | -20
 
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07.01.2010 19:45 Uhr von Ctrl
 
+23 | -4
 
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Ich als Moslem bin gegen die Minarette in Deutschland...
Deutschland sollte selbst entscheiden was sie wollen und was nicht.
Wenn die Deutschen keine Minarette wollen dann gibt es keine PUNKT.
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07.01.2010 20:00 Uhr von groehler
 
+11 | -7
 
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@ omar: Von mir aus sollen sie Moscheen gerne in Industriegebiete bauen. Da stört mich wenigstens kein Muezzin. Außerdem werde ich auch nicht durch Verkehrschaos belästigt. Ich wohne in relativer Nähe zu einer Moschee und was da Freitags an Verkehrsaufkommen herrscht is unglaublich. Kein Anwohner hat mehr die Möglichkeit einen Parkplatz zu finden. Das finde ich schon mehr als belästigend.

Und bevor man mich jetzt wieder falsch versteht ... Ich möchte genau so wenig ne nervige bimmelnde Kirche neben mir haben, die mich am Sonntag nicht ausschlafen lässt und mir auch den Rest der Woche mit dem Geläut auf den Wecker geht.

Solche "Einrichtungen" sollten in meinen Augen alle in Industriegebiete verlegt werden, wo sie keinen stören.

Zu Moscheen und Kirchen an sich:

Ich kann auch nicht verstehen wieso eine Moschee ein Minarett braucht. Wie andere hier auch schon sagten finde ich nicht das man sowas braucht um seine Religion auszuüben.
Genau so braucht es aber auch keinen Kirchturm. Allerdings stehen die Kirchen auch schon seit Jahrzehnten, manchmal Jahrhunderten und das ist es in meinen Augen OK das die Kirchtürme da sind. Weil was soll man machen. Die Kirchtürme abreißen?
Wenn neu Gebetshäuser gebaut werden, sollte auch diese wunderbar ohne einen Kirchturm oder Minarett auskommen, wie es einige freie evangelische Gemeinden vor machen ... Dort ist von außen fast gar nicht zu sehen das es sich um eine kirchliche/religöse Einrichtung handelt und die Leute können trotzdem wunderbar ihrer Religion nachgehen.
Genau so sollte es generell machbar sein, egal ob Christen, Muslime oder weiß der Kuckuck was.
Ich möchte nicht von Religionen belästigt werden durch Lärm- oder Verkehrsbelästigung. Ich fühle mich da als bekennender Atheist echt belästigt und bin da mit Sicherheit nicht der einzige.
Jeder soll das machen was er für richtig hält, aber bitte friedlich und ohne andere damit zu belästigen.

[ nachträglich editiert von groehler ]
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07.01.2010 20:07 Uhr von geee
 
+8 | -11
 
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"ganz einfach, ein minarett dient ursprünglich nicht der optik sondern hatte/hat den zweck, die gläubigen muslime zum gebet zu rufen, und das fünfmal am tag

jetzt meine frage, wozu braucht man das in dieser stadt, in der heutigen zeit gibt es uhren/wecker/terminplaner usw., die den muslimen die zeiten der gebete zeigen/erinnern"

genau wie kirchentürme mit kirchenglocken
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07.01.2010 20:19 Uhr von kommentator3
 
+14 | -8
 
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da werden sicher: bald die Grundstückspreise in den Keller gehen.

Als Anwohner / Hausbesitzer bist du da voll angearscht.
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07.01.2010 20:27 Uhr von geee
 
+6 | -13
 
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"da werden sicher bald die Grundstückspreise in den Keller gehen."

als die eine große moschee gebaut wurde... glaub in köln
ist genau das gegentéil passiert
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07.01.2010 20:27 Uhr von geee
 
+6 | -15
 
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hey kommentator3 egal um welches thema es
geht du musst deine rassistische und islamfeindliche
kommentare dazu abgeben

[ nachträglich editiert von geee ]
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07.01.2010 20:36 Uhr von Deniz1008
 
+0 | -9
 
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was sagt cdu-koch + b90/grüne claudia roth dazu? ironie off*
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07.01.2010 20:46 Uhr von pullerum
 
+6 | -9
 
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Meister Yoda: Es gibt in den Religionen viele Dinge, die einmal Zweck hat, nun aber als Tradition fortgeführt werden. Genauso ist es bei einem Minarett. Ebenso wie bei einem Kirchturm. Wo ist zwischen einem Minarett und einem Kirchturm der Unterschied?

Der offensichtlichste ist, dass diese beiden Gebäudeteile aus unterschiedlichen Religionen kommen, aber dort denselben Zweck erfüllen. Würde die Christliche Glaubensgemeinschaft so stark expandieren, wie die muslimische und der Bau weiterer Kirchen nötig sein, würde jemand gegen Kirchtürme protestieren?
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07.01.2010 20:58 Uhr von kommentator3
 
+16 | -8
 
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@fritnite: >>man kann als moslems,christ,jude .... auch zuhause beten ergo brauchen wir in deutschland eigentlich garkeine "gotteshäuser"<<

Aber die deutschen haben nun mal keine Probleme mit Kirchen, sondern mit Moscheen/Minaretten.

Um Kirchen lungern Sonntags nicht massenhaft rauschebärtige oder vermummte, finster dreinblickende Gestalten herum.
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07.01.2010 21:12 Uhr von kommentator3
 
+9 | -4
 
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@fritnite: >>hast du alle deutschen gefragt?also kannst du wohl nicht für jeden deutschen sprechen.<<
Uiuiui.
Du hast doch hoffentlich noch niiiiie eine Aussage über die Deutschen oder die Türken getroffen, oder.

Sag mir doch einfach mal, warum die Deutschen (also immer diese Verallgemeinerungen) hier so sehr anderer Meinung sein sollten als die Schweizer.
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07.01.2010 21:21 Uhr von shortbread
 
+15 | -5
 
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ein minarett in einer deutschen stadt passt einfach nicht
in einer abendländischen umgebung ists ja ok...

wir haben kirchentürme mit glocken, ist auch ok
der moslem darf bei uns soviel beten wie er will, aber die wenigsten freuen sich über einen muezzin der 5x am tag "jodelt" um zum gebet zu rufen

jetzt werden einige sagen: unsere kirchenglocken bimmeln auch ständig...
aber dies ist ein christliches land und da passt das

man kann eben nicht alles haben...
minarette, dahin wo sie hingehören.
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07.01.2010 21:22 Uhr von Hallo 2400
 
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Natürlich wird: gebaut .Deutschland will doch mal wieder zeigen wie tolerant wir sind.Und das es sowas bei uns in keiner Weise gibt was in der Schweiz passiert ist,und dan unsrere Politiker wieder mit stolzer Brust seht mal wir sind nicht so böse wie die Schweizer bei uns könnt ihr bauen was ihr wollt ,wir sind ja so so so tolerannt auch wen das den Bürgern stört.Ach in unserer Demokratie kann jeder machen was er will,bloss der deutsche Bürger nicht.Also vergesst die Minuse nicht
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07.01.2010 21:24 Uhr von kommentator3
 
+14 | -6
 
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@fritnite: deutlich über die Hälfte der Schweizer gingen sogar soweit Minarette zu verbieten.
Von den restlichen 45% waren sicherlich viele dabei, die Minarette nicht mögen, aber nicht soweit gehen möchten sie zu verbieten.

Die Schweitzer haben abgestimmt und mehrheitlich entschieden.
Daher darf man selbstverständlich sagen:
"Die Schweizer" lehnen Minarette ab.
Alles andere ist nur Wortklauberei und Ablenkung vom Thema.

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