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München: Hilflose Eltern - Ist mein Kind ein Nazi?

Eine Koordinierungsstelle des Landes München gegen Rechtsextremismus, hat eine mobile Anlaufstelle für besorgte Eltern eröffnet, deren Kinder vermeintlich in die Neonazi-Szene abgedriftet sind.

Die Beraterin Nicola Hieke meint, dass es heutzutage sehr schwer für Eltern ist Neonazis zu identifizieren, da man Rechtsextreme nicht mehr an ihrem Äußeren erkennt. Neonazis mit langen Haaren sowie Rechtsextreme Punks seien heutzutage keine Seltenheit mehr.

Laut einer aktuellen Studie des Innenministeriums zufolge ist herausgekommen, dass jeder siebte deutsche Schüler eine Abneigung gegen Migranten habe. Außerdem gaben knapp fünf Prozent der männlichen und etwa drei Prozent der weiblichen Schüler an, dass sie Mitglied einer rechtsextremen Szene seien.


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WebReporter: expelliarmus
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, München, Eltern, Nazi, Neonazi, Faschismus
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2010 11:09 Uhr von Klassenfeind
 
+30 | -10
 
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Blödsinn..!!! Die Abneigung gegenüber Migranten ist doch kein Beweis dafür,daß man Nazi ist...in vielen Fällen ist das einfach nur Menschlich und hat sicherlich seine Gründe...das Interesiert aber keine Sau...sind eben alles Nazis...Problem erledigt...Ironie Off
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07.01.2010 11:29 Uhr von Styleen
 
+21 | -7
 
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wen wundert es denn ? Schaut euch mal heutzutage auf den Schulen in der Stadt um wie es da zugeht. Kein Wunder, dass die Kid´s im Denken nen kräftigen Ruck nach rechts machen...
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07.01.2010 12:09 Uhr von groehler
 
+11 | -9
 
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Ich finde die Anlaufstelle prinzipiell ne gute Sache. Eltern sind oft überfordert wenn ihre Kinder zu dem braunen Pack überlaufen. Da muss was gegen getan werden.
Wenn ich auch denke das sich nen Großteil der Eltern völlig unberechtigt Sorgen machen.
Denn nicht jeder der gewisse Umstände kritisiert oder hinterfragt ist gleich nen Nazi, auch wenn das viele hier gerne behaupten, weil ihnen die Gegenargumente ausgehen.

Ich frage mich ob es auch ne Anlaufstelle für Eltern gibt deren Kinder Opfer ausländischer Gewalt geworden sind.
Die sich nicht mehr in die Schule trauen weil ihr Handy "abgezogen" wurde, die dreist betatscht wurden (weibliche Jugendliche) oder ständig verprügelt wurden.

Bin mal gespannt ob der Kommentar wieder gelöscht wird, aber das ist leider Fakt an deutschen (Haupt)Schulen. Das kann man nicht wegleugnen oder als Hetze ansehen.

[ nachträglich editiert von groehler ]
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07.01.2010 13:38 Uhr von DichteBanane
 
+8 | -3
 
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@groehler: Dafür bin ich auch mich wundert es nicht das immer mehr jugendliche rechte gesinnungen folgen ...

ich persönlich habe auch sehr viele Probleme mit Immigranten deswegen ist man kein Nazi ausserdem warum wird jeder als Nazi bezeichnet ...... nazis sind fast alle tot die zu der Zeit lebten wenn dann, sind sie eher Skinheads oder neonazis ....

Und falls man was gegen immigranten sagt heisst es gleich ...... nazi ....

Ich bin stolz Deutscher zu sein und lasse mich von solchen Leuten nicht mein Mundwerk verbieten.
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07.01.2010 16:29 Uhr von Alexander.K
 
+6 | -1
 
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Gute Sache: Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen. Relativierungen und Begründungen für Rechtsextremismus sind in meinen Augen überflüssig, weil sie nichts mit dieser News zu tun haben.
Was die Abneigungen gegen Migranten betrifft, sollte man bei den Jugendlichen mal nachfragen ob sie wirklich etwas gegen Spanier, Schweizer, Luxemburger, Niederländer oder Amerikaner haben, die in Deutschland leben. Vermutlich wird man dann sehen das die Jugendlichen keine grundsätzliche Abneigung gegen Migranten haben.
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10.01.2010 23:38 Uhr von HorstVogel
 
+0 | -0
 
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Ich hab nur die Überschrift gelesen und und wußte das kann nur von der Süddeutschen kommen. Die Zeitung die man höchstens abbestellt und nicht liest!
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13.01.2010 20:01 Uhr von Pliegl
 
+1 | -0
 
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Ihr erntet was ihr sät.

Die gescheiterte Integrationspolitik, Chancenlosigkeit und Armut verursacht eben einen Rechtsruck.
Die allgemeine Stimmung ist zurzeit aufgebracht gegenüber
nicht integrierten Immigranten.(Und wird immer weiter angestachelt)

Aber knapp 5% der Jugendlichen sollen sich in der rechtsextremen Szene befinden?
Ich kenne keinen Anzeigen... und bei 5 "Nazi´s" pro 100 Köpfe erscheint mir das recht unlogisch und übertrieben.
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14.01.2010 00:50 Uhr von alles-nichts-oder
 
+0 | -0
 
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Grade bei einer Stadt: wie München wundert mich das nicht. Da biste froh wenn de ma nen Deutschen antriffst. Was mich aber wundert ist, das es viele Migranten verschiedener Herkunft gibt, es aber die meisten Probleme mit den Türken gibt. Also über die Vities z.Bsp. hört man nix.

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