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Nachkommastellen-Rekord von der Zahl Pi gebrochen

2009 stellte Daisuke Takahashi einen neuen Nachkommastellen-Rekord von Pi auf. Auf der Universität Tsukuba in Japan berechnete er 2,6 Trillion Nachkommastellen mit Hilfe eines Supercomputers. Dieser Rekord wurde nun gebrochen.

Fabrice Bellard benutzte einen Herkömmlichen Desktop-Computer für sein eigens geschriebenes Programm zur Berechnung von Pi. Er benötigte 131 Tage Berechnungszeit und mehr als einen Terabyte Speicherplatz, um 2,7 Trillion Nachkommastellen zu berechnen.

Es ist kaum vorstellbar, wie lang die heute berechnete Zahle Pi ist. Würde man pro Sekunde eine Nachkommastelle anzeigen, bräuchte man für alle heute bekannten Nachkommastellen 49.000 Jahre.


WebReporter: haruhi-chan
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rekord, Zahl, Pi
Quelle: news.bbc.co.uk

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2010 08:50 Uhr von campino1601
 
+44 | -28
 
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PI ist genau 3!
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07.01.2010 09:06 Uhr von Hodenbeutel
 
+11 | -54
 
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07.01.2010 09:07 Uhr von Rychveldir
 
+55 | -11
 
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Trillion? Wenn dann heißt die Zahl Trillionen, nicht Trillion. Und wahrscheinlich ist das ein Übersetzungsfehler.

Englisch: Million, Billion, Trillion
Deutsch: Million, Milliarde, Billion

Es handelt sich also wohl um 2,7 Billionen Nachkommastellen (2,7 Terabyte im unkomprimierter Form). 2,7 Trillionen währen demnach 2,7 Millionen Terabyte. Außerdem haben 49000 Jahre ca 1,54 Billionen Sekunden (also nicht annähernd genug, um 2,7 Billionen Sekunden zu erreichen, das wären nämlich ca. 85557 Jahre) und 2,7 Trillionen Sekunden wären demnach über 85 Milliarden Jahre.

Bitte ein bisschen überprüfen, bevor man schreibt...

//edit:
-Terabyte ist sächlich, nicht männlich.
-"von der Zahl Pi" ist mehr als holprig formuliert
-Wenn nicht genau eine Trillion gemeint ist (auch bei 0,5 z.B.) wird die Mehrzahl Trillionen verwendet
-Ich würde so etwas auch AN einer Universität berechnen und nicht oben drauf

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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07.01.2010 09:10 Uhr von jonathanm
 
+27 | -1
 
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Bei den Simpsons der Frink "Pi ist genau 3!" um die aufmerksamkeit von den Professoren zu bekommen. "Ich wollte nicht das es soweit kommt."
:-D
@Beutel
Denke da bist du Steinalt :-D
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07.01.2010 09:16 Uhr von campino1601
 
+8 | -4
 
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@Hodenbeutel: Ach, echt?

-.-
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07.01.2010 09:21 Uhr von journalist2010
 
+7 | -7
 
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Schön: das man das herausgefunden hat. Die Frage bleibt jedoch

UND JETZT ? :D
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07.01.2010 09:48 Uhr von Haruhi-Chan
 
+12 | -3
 
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@Rychveldir: Danke für die Korrekturen, allerdings muss ich dir bei den TrillionEN widersprechen, BBC ist Englisch, nicht Amerikanisch. Briten benutzen das gleiche Zahlensystem wie wir, somit ist Trillionen auch korrekt ^-~

was würdest du denn anstelle von "vond er Zahl Pi" sagen?
Also wenn du schon korrigierst, dann tu es wenigstens richtig x3

Also: Bitte ein bisschen überprüfen, bevor man schreibt...
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07.01.2010 09:50 Uhr von chrklg
 
+7 | -9
 
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Mathematiker haben echt zu viel langeweile, Zeit und Geld. Wozu brauchen die trillionen von Nachkommenstellen von Pi? So ne art Geschlechtsteilverlänerung? xD Es reichen doch 100 Nachkommenstellen von Pi um jegliche berechnungen zu machen. Hier wird die Sinnlosigkeit von so vielen Nachkommenstellen dargestellt: http://pi314.at/...
Ich hatte das selbst mal nachgerechnet und es stimmt.
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07.01.2010 10:02 Uhr von uslurf
 
+25 | -6
 
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Vorsicht mit Pi! Es ist nachgewiesen, dass jede beliebige Zahlenfolge in den Nachkommastellen von Pi vorkommt.
Jede beliebige Zahlenfolge bedeutet auch: jede beliebige Binärfolge (da sich dezimale Zahlenfolgen binär übersetzen lassen).

Kritisch wird es, wenn es sich um Zahlenfolgen handelt, die verbotenes Material beinhalten. Sprich: wer zu viele Nachkommastellen von Pi auf seinem Rechner speichert, der hat womöglich z.B. Kinderpornos auf der Platte.

Unbestreitbar. :-D
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07.01.2010 10:30 Uhr von Schmitty1969
 
+2 | -3
 
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Pi mal Daumen: reicht mir total ;-) Der Sinn dieser Übung erschließt sich mir allerdings nicht...zuviel Langeweile im Büro?
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07.01.2010 10:34 Uhr von Homosapiens
 
+10 | -1
 
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Pi wird Verschlüssellungen wie z.B. RSA gebraucht. Je länger die Zahl Pi, desto schwieriger und langwieriger wird es, die Verschlüsselung zu knacken. Deswegen gibt es fette Summen von Unternehmen, wenn man die nächsten Nachkommastellen von Pi berechnet.

Nur mal so als Beispiel, wo Pi angewandt wird :)
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07.01.2010 10:36 Uhr von esopherah
 
+4 | -0
 
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zählt nicht mit Hilfe eines Supercomputers....
Der computer hat gewonnen nicht der user.
Der wirkliche rekord wurde per hirn gemacht ;-)
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07.01.2010 10:59 Uhr von Framewire
 
+10 | -0
 
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Natürlich: macht es Sinn, PI auf so viele Nachkommastellen zu berechnen. Es geht um die algorithmische Herausforderung. Im Zentrum steht also die Entwicklung effizienter Algorithmen. Und selbstverständlich kann man die auch an anderer Stelle nutzen.
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07.01.2010 11:06 Uhr von w0rkaholic
 
+12 | -1
 
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Man kann sich immer über Sinn und Unsinn streiten: Aber ein paar Sachen sind für mich eindeutig.

Nummer 1: Rekorde sind da, um gebrochen zu werden. Also wird auf jeden Fall jemand versuchen, auch die 2,7 Trio Nachkommastellen zu übertreffen, nur um einen neuen Rekord zu haben

Nummer 2: Wie einige hier schon angemerkt haben, werden solche Ergebnisse für Verschlüsselungen und zum Testen von Hard- und Software benutzt (imho also sehr sinnvoll)

@Autor
Die Überschrift hätte mir besser gefallen, wenn Du das von weggelassen hättest:

"Nachkommastellen-Rekord der Zahl Pi gebrochen"

Und es heißt "An der Universität Tsukuba...." nicht auf

Im letzten Absatz heißt es Zahl, nicht "Zahle"

Jetzt macht mich bitte Rot für meine Rechtschreibkritik und kreidet auf jeden Fall auch meine Fehler an! =D
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07.01.2010 11:12 Uhr von Haruhi-Chan
 
+6 | -0
 
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@w0rkaholic: nein nein, ich bin für jede Kritik dankbar, die in sich auf begründet ist, also thx =D
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07.01.2010 11:19 Uhr von ulkibaeri
 
+8 | -0
 
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wer kontrolliert: denn ob die nachkommastellen alle richtig sind?
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07.01.2010 11:54 Uhr von Framewire
 
+5 | -0
 
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Es ist: schwieriger, die Nachkommastellen zu berechnen, als sie auf Korrektheit zu prüfen.
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07.01.2010 12:11 Uhr von forthelulz
 
+3 | -0
 
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@campino1601: keine sorge, hier gibts auch leute die sofort an simpsons gedacht haben ;)
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07.01.2010 12:15 Uhr von licence
 
+1 | -2
 
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Alle Diskutieren über PI, da mach ich mal mit..

Was wäre eigentlich wenn man das Programm was er geschrieben hat nun auf den Supercomputer laufen läst..

Wie lange hat der Super Computer dafür nun gebraucht ?

Ich finds einfach hammer Desktop PC schlägt Supercomputer..
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07.01.2010 12:26 Uhr von Haruhi-Chan
 
+6 | -1
 
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@Vorredner: Der Supercomputer hat für den alten Rekord 29 Stunden gebraucht^^
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07.01.2010 13:43 Uhr von B.B.Bloxxberg
 
+3 | -1
 
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Es sind doch Billionen: "Danke für die Korrekturen, allerdings muss ich dir bei den TrillionEN widersprechen, BBC ist Englisch, nicht Amerikanisch. Briten benutzen das gleiche Zahlensystem wie wir, somit ist Trillionen auch korrekt ^-~"

Sprache hin oder her, in diesem Fall sind aber doch Billionen gemeint.
1.) In der Quelle steht: "some 123 billion more than the previous record"
Wären das deutsche Zahlen, hätte sich der alte Rekord von 2,6 Trillionen nur um 0,000123 Trillionen erhöht, was vermutlich nicht zur Aufrundung auf 2,7 Trillionen ausschlaggebend wäre.
2.) 1 TiB sind 2^40 B ~= 10^12 B und damit etwas mehr als eine Billion B. 10 Byte sind 80 Bit und da man auf 10 Bit gut 3 Dezimalen speichern kann, entspricht das 24 Dezimalen. Auf einem TB kann man somit circa 2,4*10*12 Ziffern speichern. 10^12 einspricht einer Billion.
Um eine Trillion Ziffern zu speichern, bräuchte man einen Komprimierungsfaktor von 1:1.000.000 und Pi kann aufgrund seiner Natur wohl kaum komprimiert werden.
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07.01.2010 13:59 Uhr von Haruhi-Chan
 
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@B.B.Bloxxberg: Ausführliche Erklärung, aber erzähl das BBC oder den Übersetzungsportalen, die das in Britischem Englisch so übersetzen =D

Ich denke mal, die Quelle an sich ist schon nicht richtig recherchiert worden oder BBC schreibt neuerdings in amerikanischem Englisch, wer weiß ôo
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07.01.2010 14:18 Uhr von Haruhi-Chan
 
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@Oberlehrer: Dein Kommentar hat mich jetzt etwas überrascht.
In der Tat steht in der Quelle 85000.
Ich versichere dir, aber zu 100%, dass das erst vor kurzem geändert wurde. Ich habe die Zahl extra nochmal nachgeschlagen, um nichts falsches zu erzählen.
Da hatte sich BBC wohl selbst verrechnet gehabt =D
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07.01.2010 14:22 Uhr von ulb-pitty
 
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wer hat pi eigentlich erfunden :D
hätte auch einfach jemand sagen können pi is 3,14 und gut is... die menschheit machts sich selbst kompliziert :P
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07.01.2010 14:28 Uhr von arkelanfall
 
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@Haruhi-Chan: Beim Übersetzen von Zahlen sollte man immer ganz genau wissen, was man tut. Die BBC hat sicherlich keinen Fehler gemacht, die benutzt nämlich mit voller Absicht die kurze Leiter:
"In 1974, the government of the UK switched to the short scale, a change that is now reflected in its mass media and official usage."
Danach wird die BBC sich wohl richten und hat es wahrscheinlich schon vor meiner Geburt getan.

@uslurf
Du hast geschrieben: "Es ist nachgewiesen, dass jede beliebige Zahlenfolge in den Nachkommastellen von Pi vorkommt.
Jede beliebige Zahlenfolge bedeutet auch: jede beliebige Binärfolge (da sich dezimale Zahlenfolgen binär übersetzen lassen)."

Wenn es nur so wäre! Die von dir beschriebene Eigenschaft heißt Normalität, und wenn du zeigen könntest, dass pi normal ist, dann wäre dir nicht nur meine Anerkennung gewiss! (Übrigens sollte man besser von Ziffernblöcken als von Zahlenfolgen sprechen, denn Zahlenfolgen sind ja nun ganz was anderes.)

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