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Schweiz: Zehn Thesen für eine gerechte Sozialhilfeverteilung

Um die finanziellen Unterstützungen des Staates wirtschaftlich und sozial besser zu gewährleisten, hat der Verlag "Die Weltwoche" zehn Gebote publiziert. Besonders häufig sind Migranten aus einigen Ländern vertreten.

Bemängelt wird darin, dass die Sozialhilfe eigentlich als vorübergehende Leistung bestimmt war, sich aber mittlerweile daraus eine dauerhafte Geldeinnahme entwickelt hat. So soll auch eine restriktive Handlung, in Form von Leistungskürzungen, für nicht Arbeitssuchende, angewandt werden.

Bei Leistungsbetrug solle der Staat keine Toleranz zeigen und nötigenfalls Kontrolleure einsetzen. Bis zu 80 Prozent der Menschen mit Migrationshintergrund beziehen Leistungen vom Staat. Davon sind einige Staatsangehörigkeiten besonders überproportional vertreten.


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WebReporter: midnight_express
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Arbeit, Regierung, Staat, Hartz IV, Sozialhilfe
Quelle: www.weltwoche.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.01.2010 00:23 Uhr von Klassenfeind
 
+6 | -9
 
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Da hat der Autor: in seiner völligen Verblödung vergessen,das der Staat kräftigst mithilft,das es so ist...Er will doch extreme Billiglöhne,,,,,der Staat zahlt dazu...Er hat´s ja...diese Heuchelei...zum Kotzren..!!
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07.01.2010 00:24 Uhr von Vasto-Lorde
 
+5 | -0
 
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Ausschnitt aus dem Bundeshaushalt 2010: Gemessen am vorjährigen Finanzplan führen - vor allen anderen Faktoren - die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Haushalt 2010 und im Finanzplan 2011 bis 2013 des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu um über 90 Mrd. € höheren Ansätzen; allein 2010 werden die Ausgaben des Bundes im Einzelplan 11 um knapp 30 Mrd. € auf über 153 Mrd. € ansteigen.

Insgesamt sind im Haushalt 2010 für die Grundsicherung für Arbeitssuchende 41,1 Mrd. € vorgesehen, davon 26,2 Mrd. € für das Arbeitslosengeld II.

Irgendwie könnte man mit dem Geld die Schulden tilgen und die knechtende Bevölkerung entlasten.
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07.01.2010 00:36 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -3
 
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Auch D u: Übersiehst,daß der Staat es Ausdrücklich so will...Der Staat zahlt mitlerweile für fast alles....Mietzuschuss,Lohnersatzleistungen,Hartz 4,Zuschüsse für sinnlose Weiterbildung in Millionenhöhe(Stricken...Pussel zusammensetzen..usw.)...den Wald fegen..u.ä....Millionenbeträge für Menschen,die von Montag bis Samstag arbeiten und von dem Geld trotzdem nicht Leben können...und vieles mehr...!!
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07.01.2010 02:04 Uhr von Marvin_Berlin
 
+4 | -1
 
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Speziell die ´kosmetischen Arbeitsstatistikmaßnahmen´ kosten Unsummen und bringen... nix. Über 50-jährige DV-Kaufleute müssen drei-/viermal den Computerführerschein machen oder das 12. Mal ein Bewerbungstraining absolvieren. Als wenn er einen Job sicherer in seinem Alter bekäme, wenn er sich nur richtig bewerben würde. Der Staat läßt es sich was kosten, um die Arbeitslosenstatistik gut aussehen zu lassen. Wenn man liest. was Politiker an Pensionsansprüchen haben... was die in einem Monat bekommen, bekommt ein H4´ler (ohne Miete gerechnet) in einem Jahr!
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07.01.2010 02:31 Uhr von medru
 
+2 | -5
 
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LoL die Quelle ist Prima ;D: >>In der Schweiz gibt es bezüglich Missbrauch keine systematischen Erhebungen; rigide Kontrollen in Amsterdam haben bei ganz ähnlichen Verhältnissen eine Missbrauchsquote von 18 Prozent zutage gebracht (bei den Obdachlosen gar 30 Prozent). Massnahme: Einsatz von Kontrolleuren mit den nötigen Kompetenzen (unangemeldete Hausbesuche, Stichproben auch ohne Verdacht),<<

Ich will mal sehen, wie er Hausbesuche bei den Obdachlosen "Leitunsgserschleichern" (eine portion suppe zuviel oder was ??)umsetzen möchte... ;D

ansonsten wünsche ich mir fast das son zynischer scheiss mal in die realität umgesetzt wird... wäre interessant zu sehen wie lange es dauern würde, bis uns anschließend die schweiz um die ohren fliegt...

[ nachträglich editiert von medru ]
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07.01.2010 02:45 Uhr von medru
 
+3 | -5
 
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um mich etwas präziser auszudrücken mich ekelt vorallem punkt 3 an....

in blumigen worten fordert unser zynischer schweizer hier, bedürftigen medizinische leistungen und den fairen zugang zu den gerichten zu verweigern...

welcher arbeitslose könnte noch gegen wilkürentscheidungen der staatlichen stellen vorgehen, wenn er den selbstvorbehalt nicht leisten kann...

[ nachträglich editiert von medru ]
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07.01.2010 09:44 Uhr von ferrari2k
 
+1 | -3
 
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Ich finds krass, dass medru: für seine Aussage Minus bekommt.
Wollt ihr wirklich Menschen medizinische Hilfe verweigern oder das Recht, juristische Fehlentscheidungen zu korrigieren?
Mann, ist das abartig.
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07.01.2010 10:59 Uhr von SelltAnasazi
 
+1 | -2
 
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@ferari2k: Er bekommt Minus weil er Punkt 3 nicht verstanden hat, oder absichtlich die Aussage extremisiert. Punk 3 will nur das sich der Mensch auch mal um seinen eigen Scheiss kümmert und aufpasst was er macht, und nicht einfach einen Freifahrschein hat, da ja alle anderen seinen Mist erledigen.

Denn sollange der Staat für einen alles macht, warum sollte ich mich da um was kümmern? Oder gar Arbeiten?

Sozialhilfe = Das Lebensnotwendige bereitstellen. Punkt 3 will nur das es auch wirklich das Lebensnotwendige ist und nicht jeden Luxus (den sich zum Teil die arbeitente Bevölkerung nicht so leisten kann). Ich meine als Migrant der Sozialhilfe bekommt wird Urlaub in seinem Heimatland bezahlt? Gehts noch?
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10.01.2010 14:28 Uhr von medru
 
+1 | -1
 
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@SelltAnasazi: Ich denke eher, dass die meisten hier mit Absicht wegschauen... und ihre Fähigkeit des kritischen Denkens abschalten. Denn der Mann versteht es Stereotypen zu bedienen, indem er vor allem von Migranten und Ausländern spricht und nicht von Menschen...

aber egal das hat schon immer gut funktioniert und ist nichts neues.

Das spießbürgerliche Lager muss halt erst wieder lernen, dass das Sozialsystem existiert um die Gesellschaft zu stabilisieren...

[ nachträglich editiert von medru ]
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10.01.2010 14:33 Uhr von SelltAnasazi
 
+1 | -2
 
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@medru: Aber es geht ja nicht um Menschen allgemein sondern um die spezifische Gruppe genannt "Migranten".
Wieso sollte er dann auch von allen Menschen reden? Oder ist jetzt jeder böse der von Deutschen spricht, oder von Homosexuellen oder von Frauen? Nur weil er gerade etwas über diese spezifische Gruppen berichtet und deswegen nicht von Menschen allgemein spricht?
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10.01.2010 16:50 Uhr von medru
 
+0 | -2
 
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@SeltAnasazi: Oh nö... jetzt kommt bestimmt gleich wieder die "Gutmenschen-Keule" ^^

Es langweilt mich langsam, wenn mir in einer Diskussion unterstellt wird, ich wolle die Meinung des anderen verbieten...
aber irgendwie entlarvt es auch deineHaltung ggÜ. abweichenden Meinungen... Die werden im ersten Moment als naiv bezeichnet... und wenn man es dann kann verbietet man sie, nicht wahr Anasazi... (hahaha, ich kann das auch^^)
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11.01.2010 06:58 Uhr von SelltAnasazi
 
+1 | -1
 
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@medru: Aber du hast es doch als negativ gewertet das er von Migranten gesprochen hat anstelle von Menschen? Oder was wolltest du in deinem letzten Post dne aussagen?

Und ich hab dir nicht unterstellt das du eine Meinung verbieten willst, nur das du ihm etwas unterstellen willst anhand seiner Wortwahl.

Und nein du kannst das nicht... wie du ja siehst begrüsse ich sogar abweichende Meinungen, ansonsten würde ich ja verlangen das man von Menschen spricht, und nicht von spezifischen Gruppen.

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