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Ankara: Türkei entwickelt sich zur regionalen Führungsmacht

Angaben Ahmet Davutoglus zufolge habe die Türkei große Visionen und das Ziel des EU-Beitritts der Türkei ist nur ein Teil des türkischen Horizonts. Sein Ziel ist viel mehr die Türkei konsequent zur regionalen Führungsmacht aufzubauen.

Unterdessen werden auch Guido Westerwelle und der Ressortchef Japans auf der seit Montag in Ankara begonnenen Diplomaten-Konferenz erwartet.

Zur Eröffnung der Konferenz betonte er, dass die Türkei international viel zu sagen habe und forderte seine Kollegen auf, auch die Sprachen seiner Nachbarländer zu erlernen.


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WebReporter: expelliarmus
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Macht, Führung, Konferenz, EU-Beitritt, Ankara
Quelle: www.nn-online.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2010 17:52 Uhr von kurdish-kaya
 
+12 | -13
 
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solange sie die macht nicht ausnutzen viel erfolg
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06.01.2010 18:05 Uhr von reallydeep
 
+21 | -19
 
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wow: überheblichkeit vom feinsten :]
na dann träum mal schön weiter ahmet.
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06.01.2010 18:11 Uhr von lina-i
 
+17 | -14
 
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Da bin ich mal gespannt "... und forderte seine Kollegen auf, auch die Sprachen seiner Nachbarländer zu erlernen."

Hat denn Herr Prof. Dr. Ahmet Davuto`g´lu inzwischen griechisch und Bulgarisch gelernt, um die großen Hindernisse für einen EU-Beitritt auszuräumen?

(bitte auch die korrekte Anrede beachten,...)

[ nachträglich editiert von lina-i ]
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06.01.2010 18:20 Uhr von KobraPatron
 
+5 | -16
 
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06.01.2010 18:26 Uhr von dizzle
 
+9 | -13
 
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Führungsmacht: Das die Türkei eine regionale Führungsmacht im Südosten ist, ist derzeit sicherlich nicht zu bestreiten.

Aber das mit der Sprache klingt etwas merkwürdig. Sollen die angesprochenen Kollegen in Zukunft jede Sprache der Mitglieder der G20 beherschen?
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06.01.2010 18:56 Uhr von hofn4rr
 
+10 | -9
 
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führungsmacht: eine führungsmacht die auf iwf-kredite und rüstungsimporte aus alten ddr-beständen angewiesen war/ist.

nebenbei kommt man nicht einmal mit ein paar aufwieglerischen kurden aus den bergen klar.

die türkei wäre nicht einmal imstande wieder ihre >gastarbeiter< aufzunehmen.

aber nun haben wir den salat.

>>Zur Eröffnung der Konferenz betonte er, dass die Türkei international viel zu sagen habe und forderte seine Kollegen auf, auch die Sprachen seiner Nachbarländer zu erlernen.<<

wieviele generationen lang wird es diesesmal dauern, bis die ausser türkisch auch eine andere sprache können?
(es sind ja nicht mal alle sprachen erlaubt, bei der selbsternannten "führungsmacht")

und wie @lina-i bereits schrieb, wären die türken gut beraten, wenn sie erstmal griechisch und bulgarisch lernen.
denn von dessen wohlwollen dürfte die mitgliedschaft maßgeblich abhängig sein.

aus eigenen reihen (BRD) ist in der hinsicht leider wenig unterstützung zu erwarten, was die interessen der deutschen betrifft.
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06.01.2010 19:37 Uhr von Alh
 
+6 | -6
 
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Sowas: nennt man u. U. Realitätsverlust.
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06.01.2010 19:52 Uhr von kommentator3
 
+8 | -8
 
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naja: als mit Abstand größtes Land der Region mit den meisten Soldaten ist man automatisch sowas wie eine "Führungsmacht".

Könnt ihr mächtig stolz darauf sein.

Dann führt mal die tollen Länder die euch umgeben.
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06.01.2010 20:03 Uhr von nostre2008
 
+6 | -4
 
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9000 Leser: nich schlecht da weis die TAZ mehr als alle anderen in der Welt da schau her :)

Die taz ist seit 1992 eine Genossenschaft. Mehr als 9.000 LeserInnen

muss ich noch mehr sagen :) YODAAAAAAAAAAAAA du machst dich mit deinen Quellen und Aussagen nur lächerlich.
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06.01.2010 20:21 Uhr von usambara
 
+10 | -4
 
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nach den USA mit Abstand die zweitgrößte Armee in der NATO, Nr8 weltweit was die Zahl der aktiven Soldaten betrifft.
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06.01.2010 21:07 Uhr von usambara
 
+6 | -4
 
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@minus: sorry, das sind Fakten- kommentarlos
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06.01.2010 21:50 Uhr von BLACKKHAN
 
+4 | -9
 
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An alle. Türkei ist auf dem besten Weg, eine Regionalmacht zu werden.

Schon alleine wegen:

1. Militärisch.

2. Wirtschaftlich ( 4. Nation die wirtsch. am grössten Potenzial hat ).

3. Geographische Lage.

4. Energie , Bor- Mineralien (ca. 72 % des weltweiten Vorkommens), immer mehr Erdölfunde ( schw. Meer Region )

Na ja,

Das sind nehme ich mal an, schon ein paar Gründe dafür neh?

He, He...;-)
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06.01.2010 22:07 Uhr von kommentator3
 
+8 | -5
 
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@usambara: findest du es so wahnsinnig geil eine möglichst große Armee zu haben?
Wenn Deutschland wollte, hätte es ein weit größere Armee. Wir wollen das aber gar nicht.

Ausserdem zählt nicjt so sehr die Grösse der Armee sondern ihre Ausrüstung und das strategisch/taktische Können.
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06.01.2010 23:16 Uhr von TrangleC
 
+8 | -3
 
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@ usambara: Wie kommentator3 schon gesagt hat, ist Masse nicht auch gleich Klasse. Jugoslavien hatte angeblich mal die 4. größte Armee in Europa. (Weiß nicht ob sie da auch die Russische Armee mitgerechnet haben.) Nord Korea hat angeblich die 4. größte Armee der Welt.

Und zur Frage der Führungsmacht frage ich mich schon wen die eigentlich führen wollen. Sicher nicht Israel, den wichtigsten Nachbarn im Süden und sicher auch nicht Russland, den Nachbarn im Norden. Auch nicht Griechenland, den Nachbarn im Westen. Bleiben noch Syrien, Irak und Iran. Im Irak haben die Amis das Sagen, der Iran hält sich selbst für eine regionale Führungsmacht (und hat aufgrund seiner Führungsrolle in der "Anti-Israelischen-Liga" und als Großer Bruder der Hizbolla im Libanon und der Shiiten im Irak mehr Anspruch auf den Titel als die Türkei). Und Syrien lässt sich als arabisches Land schon aus geschichtlichen Gründen ungern was von den Türken vorschreiben.
Was übrig bleibt sind die paar kleinen Ex-Sovjet Republiken auf dem Kaukasus und im Süden von Kazakhstan. Da hat die Türkei zwar Einfluss auf die türkisch-stämmigen Völker die dort leben, aber der Einfluss reicht auch nur so weit wie die Russen es zulassen. Ausserdem versuchen gerade dort die Amis sich breit zu machen. Dass aber die Russen wieder die Kontrolle über diese Region zurückhaben wollen, hat die Georgienkrise bewiesen.
Wenn die Türken dort ihren Einfluss ausbauen wollen, dann wiedermal nur als Vertreter und "Junior Partner" der Amerikaner. Auf eigene Faust werden sie sich wohl kaum mit den Russen und dem Iran einlassen.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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07.01.2010 04:53 Uhr von BeClean
 
+6 | -3
 
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hehe: Die Türkei hat internationial viel zu sagen.

Alle mal lachen bitte.
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07.01.2010 11:55 Uhr von Bundeskanzler2036
 
+3 | -4
 
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Deutsche Neidgesellschaft: Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Was stört eigentlich den einen oder anderen Hans der Aufstieg eines anderen Landes?
Parallel zu dem Aufstieg der Türkei sind die Deutsch-Türken in Deutschland zu der Erkenntnis angelangt, daß Sie sich ihre jetzige Heimat (Deutschland) nicht wegnehmen lassen.
Ich glaube, daß wir in den nächsten 30 Jahre eine ganz interessante Entwicklung sehen werden. Es bleibt spannend.

Ahmet [künftiger Kanzler]
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25.01.2010 10:01 Uhr von Hanno63
 
+0 | -0
 
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Der erste Satz hier ist "sseehr" treffend:: Davutoglus zufolge habe die Türkei große Visionen....
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25.01.2010 12:27 Uhr von Hanno63
 
+1 | -0
 
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nachdem man der Türkei damals ca.1961: aus der "Sche...e" und der Armut helfen wollte,da wir ja selber schon seit 1950 Wirtschaftswunder, 1960 2.-grösste Wirtschaftsmacht der Welt waren .
Jetzt gab es die Möglichkeit ab ca 1961 für Türken , trotz fremder veralteter Lebensgewohnheiten und primitiver Armut , verbunden mit schlechtem Bildungsstand und "anderer" Ansichten von "Besitzstand",die Möglichkeit ... hier bei uns zu arbeiten um ihrem Land und den Familien dort damit zu helfen.
Erst kamen ja nur "Einige wenige"
Ab ca.1969 kamen "sie" dann in grösseren Mengen und "halfen" oft mit bis zu 3-facher Unterbrechung der Arbeit wegen "beten",aber bei sehr guten Arbits-Bedingungen , wie verbilligte Einkäufe , verbilligte Bahnfahrte, subventionierten Familienfahrten + 1-mal Heimfahrt ("Ögertours"-verbilligt).

Dann "das dolle Ding".!!
1973 wegen Öl-Kriese viele arbeitslos , also "fast" alle "Gastarbeiter", besonders zu erwähnen :..die "Griechen", fremde Sprache fremde Schrift ( daher viele Unfälle an Gross-Maschinen), auch sie gingen fair wieder in ihre Heimat zurück .
Ein Volk allerdings hatte trotz abgemachtem 2-jährigem Wechselturnus kein Interesse an Heimfahrt und holte ...
(durch eine Gesetzeslücke möglich) .
....auch noch "ganz link",.. ihre Verwandtschaft her und "zerwohnte" damit Strassenzüge , ja bis zu ganzen Stadtteilen, durch ca. 15 Personen in 4-Personen Wohnungen. Gettobildung von sogenannten "gläubigen Muslimen" mit aller Härte und oft rücksichtslos auf islamisch/arabische Art und Weise,:: "Ich nix verstehen, ich Türke", wobei aber der grösste Teil der Türken sich langsam bei uns einfügte in die Menschen-Gemeinschaft und anfing wertvolle Mithilfe zu leisten. Gute Nachbarschaft folgte sehr oft.
Dann aber "auch" bei vielen der arbeitslosen Türken, wurden trotz der Geburtenkontrolle,( max. 2 Kinder)..
in China sogar nur noch 1 Kind, bei früher 5 - 15 K.
(Beschluss seit 1972 "weltweit" wegen Übervölkerung der Erde),.
{[ 7.7 Milliarden Menschen und Versorgngsmöglichkeiten für max. 600 Millionen) = 1 / 10 wird evtl. satt.]}
....also trotzdem wurden noch "extra viele" Kinder gezeugt , die dann oft schon als Kleinkind, meistens brutal, mit "Suren auswendig lernen", auf "Islam" getrimmt wurden ,um später ein besseres "islamisches" Mitspracherecht zu erreichen. Heute merkt man ja schon oft bei "erwachsenen..?.." Menschen wie sie "querdenken" um eine nichtvorhandene, imaginäre Macht zu repräsentieren .

Jetzt hat das Land ,mit "etwas" Hilfe, auch mit Sammelgeldern der in der BRD arbeitenden, unauffälligen Türken an ihre türkischen "Zuhälter-Organisationen" (z:B. nachweislich in Hamburg) in den "guten" Küstengegenden einige Hotels und einen funktionierenden Tourismus installiert , aber vergessen den Kollegen in Deutschland ihren "Gewinn" für das investierte Geld, wie voher versprochen, zurück zu zahlen.
Es geht den Leuten viel besser als früher und langsam kommt auch etwas mehr Bildung, auch das ist sehr positiv,..
aber "niemand" sollte einer imaginären "Islamisierung" und den anderen Versuchen in "unser" fortschrittliches System einzudringen und falsche, unser System zerstörende Elemente und "Rechte" , versuchen durchzusetzen , ...
die ausserdem auch noch einen Rückschritt um mindestens 300 Jahre bedeuten würden und absolut nicht mehr zeitgemäss sind.
Wenn man nun den Titel "dieser" New´s hier liesst, dann erkennt man den Grössen-Wahn , nur weil es "denen" jetzt , dank unserer Hilfe damals, jetzt etwas besser geht.
Sie fühlen ich als "die Grössten", wobei ein :: "Bravo es hat ja was gebracht",...., eigentlich voll ausreichend wäre, denn man kann sagen "es läuft so einigermassen" ,,..was aber noch nicht Anlass für Höhensprünge und hirnlose Beleidigungen "Anderer" sein sollte, vor allem nicht der Helfer aus der damaligen "Not", denn gebraucht hätten wir die Türken nicht unbedingt damals, aber wir haben geholfen und uns bemüht einigermassen mit "diesen" Mentalitäten klar zu kommen und das ist zum "grössten Teil" gelungen ,trotz der dauernden Hetze z.B. auch hier andauernd.
Denn die meisten bei uns lebnden friedlichen Türken sind irgendwo zwischen uns , unaufällig und leben, arbeiten wie alle Anderen auch und denken inwischen auch so friedliebend wie wir selber,.......und genau "die" sind auch Orientierung für die "echte" Meinung hier im Lande, denn sonst gäbe es ,bei "der" Hetze, die Grundlage ( meistens Türken) der Hetzgespräche hier lange nicht mehr.
Viel "Feind" , viel "Ehr",sagt man bei uns .
Und mit Hilfe der "normalen" Nachbarn, auch oder gerade die aus der Türkei, haben wir keine Probleme damit.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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