06.01.10 15:16 Uhr
 533
 

Scheidungskinder: Unterhaltsansprüche steigen kräftig

Die Unterhaltszahlungen für Scheidungs- und Trennungskinder steigen in diesem Jahr so stark wie noch nie. Die Unterhaltssätze liegen im Durchschnitt 13 Prozent höher als im Vorjahr.

Der Grund für den kräftigen Zuschlag ist das Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Dort wurden Erhöhungen der steuerlichen Kinderfreibeträge und des Kindergeldes festgelegt.

Diese Erhöhung ist jetzt die Richtschnur für die Unterhaltsansprüche von Kindern getrennt lebender Eltern. Die neuen Sätze der sogenannten Düsseldorfer Tabelle gelten rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kind, Trennung, Erhöhung, Scheidung, Unterhalt, Anspruch
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Hillary Clinton kann das TV-Duell für sich entscheiden
Iran: Ajatollah Ali Khamenei gegen Kandidatur von Mahmud Ahmadinedschad
Nach "Umvolkungs"-Tweet: SPD-Vize fordert Rauswurf von CDU-Abgeordneten Kudla

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
06.01.2010 15:22 Uhr von rubberduck09
 
+14 | -2
 
ANZEIGEN
Finde ich nicht OK: In der normalen Familie sinkt das Einkommen massiv ab und geschiedene kriegen jetzt mehr?

Vielleicht sollte man sich generell mal um mehr Gerechtigkeit kümmern. Warum kriegt ein Banker, der bisweilen hochkriminell handelt mehr Gehalt als ein Administrator, der sich den Arsch für seine Firma aufreißt und ohne dem es einfach nicht geht?
Kommentar ansehen
06.01.2010 15:49 Uhr von PantherSXM
 
+11 | -2
 
ANZEIGEN
Da werden: sowieso schon bestrafte geschiedene Väter noch mehr bestraft. Viele davon bekommen von ihrem verdienten Lohn sowieso nur noch den Mindestsatz und sollen jetzt noch mehr zur Kasse gebeten werden? Das finde ich absolut nicht okay!
Kommentar ansehen
06.01.2010 15:51 Uhr von Bokaj
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Kinder nicht verheirateter Eltern! Der Titel dieser News ist falsch.

Sie betrifft nicht nur Scheidungskinder!
Kommentar ansehen
06.01.2010 16:03 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
+9 | -2
 
ANZEIGEN
Auch wenn die Überschrift falsch ist: find ich es grundsätzlich in vielen Fällen unfair.
Da hat halt ein Weib Bock auf ein Kind von ihrem Freund und lässt sich schwängern, doch dann kommt einer mit ´nem größeren Penis und zack ist der alte Freund direkt der Ex. Und trotzdem muss er später für das Kind aufkommen.
Ebenso bei geschiedenen Paaren. Warum soll der Mann zahlen, wenn die Frau fremdgeht und das für den Mann ein Scheidungsgrund ist? Aufkommen soll der Mann für seine Kinder, aber sehen darf er sie nur alle 2 Wochen. Ja nee, ist klar. Sowas befürworten wir doch alle gerne.
Kommentar ansehen
06.01.2010 16:24 Uhr von guk01
 
+3 | -11
 
ANZEIGEN
@ The_Chilled_Monkey: um Kinder in die Welt zu setzen, gehören immer 2.
Egal was die Mutter macht, es bleibt immer auch das Kind des Vaters und der muss zahlen.

Wenn du dieses nicht möchtest, musst du dich sterilisieren lassen, nur dann kann dir kein Kind auf den Taschen liegen!
Kommentar ansehen
06.01.2010 18:15 Uhr von thesithlord
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
dann soll: der gesetzgeber die arbeitgeber verpflichten, die gleiche %steigerung netto mehr an gehalt zu zahlen....
Kommentar ansehen
06.01.2010 21:42 Uhr von Animefreak
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das Kindergeld: steigt an, der Kinderfreibetrag steigt an, und dennoch sollen Väter mehr zahlen? Die Unterhalbsbeziehende bekommt doch schon mehr, und soll noch mehr bekommen?

Also ich verstehe die Argumentation vorallem nicht.

Beide (ehemaligen) Partner werden begünstigt, aber der Unterhaltspflichtige wird zusätzlich mehr zur Kasse gebeten?
Mit welchem Recht, und vorallem mit welchen Verstand begründet man dies so?

Übrigens, wenn ein Partner fremdgeht, und sich scheiden lässt, sollte man prüfen lassen, ob dies nicht der "Scheidungsgrund" ist.
Weil dieser Partner hat die Ehe dann absichtlich vernachlässigt und geschadet.
Kommentar ansehen
07.01.2010 09:39 Uhr von ted1405
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Alles halb so heiß, wie es gekocht wurde.

Von der Änderung betroffen sind außschließlich jene Väter (und Mütter - gilt ja auch fürs andere Geschlecht, falls die Kinder beim Vater sind), welche genügend Geld verdienen.

Die eigentliche Ungerechtigkeit liegt darin, daß damit zwar anerkannt wird, daß die Lebenserhaltungskosten gestiegen sind, aber andererseits der Selbstbehalt des allein lebenden nicht ebenfalls angepasst wurde.
900 € darf der Alleinlebende für sich und sein Lebensunterhalt behalten - daran hat sich nichts geändert.

In vielen Fällen wird das wohl nur eine Verschiebung vom Ehegattenunterhalt zum Kindesunterhalt bedeuten. Kinder gehen im Unterhaltsrecht vor dem Ex-Ehegatten. Ist der Alleinlebende also bereits auf den Selbstbehalt gedrückt, bekommt das Kind nun mehr, der Expartner weniger.

Teurer wird es effektiv nur für jene, welche es sich leisten können.

Und das angestiegene Kindergeld wird übrigens auch auf BEIDE Partner angerechnet und kommt keineswegs nur jenem zugute, der die Kinder bei sich hat.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Hillary Clinton kann das TV-Duell für sich entscheiden
Gegen Polizeigewalt: Nackte schwarze Frau malt sich live im Internet weiß an
Google: Android-Nachfolger hört auf den Codenamen "Andromeda"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?