06.01.10 14:40 Uhr
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Reelle Arbeitslosenstatistik 2010 ist viel schlechter als offiziell angegeben

Rund eine Million Menschen, die sich mit Ein-Euro-Jobs oder anderen Maßnahmen ihr Geld verdienen, werden von der Bundesagentur für Arbeit in Unterkategorien versteckt.

Diese Menschen kommen in der offiziellen Arbeitslosenstatistik nicht direkt vor. Dort sind lediglich 3,4 Millionen Arbeitslose aufgeführt.

Würden jedoch alle so genannten "Unterbeschäftigten" dazu gezählt, läge die Zahl wesentlich höher. Zudem gibt es noch rund sechs Millionen Arbeitssuchende.


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WebReporter: havelmaz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Statistik, Arbeitslose, Bundesagentur für Arbeit, Kategorie, Unterbeschäftigung
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2010 14:48 Uhr von EvilMoe523
 
+30 | -1
 
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Man möchte meinen dass Dies 2009 und die Jahre zuvor nicht Anders gewesen ist, mit der Verschönerung der Arbeitnehmerzahlen. Ist doch kein neuer Hut ;)
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06.01.2010 14:51 Uhr von artefaktum
 
+29 | -2
 
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Ist zwar absolut nix neues kann man aber nicht oft genug betonen.
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06.01.2010 14:53 Uhr von dr.b
 
+15 | -1
 
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Wobei die Zahl der Arbeitssuchenden belanglos ist. Jeder der sich in der Online-Datenbank eintragen lässt wird gezählt, viele doppelt und dreifach.

Nachtrag:
wenn man einfach die Zahl der Leistungsempfänger angeben würde, wäre das ein realistisches Bild...dann kommen sicher auch nochmal rund 2 Millionen Aufstocker rein, die von Billigjobs nicht leben können.
Und genau das ist in meinen Augen auch eine Wettbewerbsverzerrung, manche Callcenter im Osten setzen schon drauf, daß die Leute eh noch Geld vom Staat bekommen .

[ nachträglich editiert von dr.b ]
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06.01.2010 14:53 Uhr von snowdust
 
+13 | -1
 
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Die Wahrheit kann so grausam sein: Man stelle sich vor, ein couragierter, wahrheitsliebender Idealist brächte tatsächliche Zahlen um die 6 - 7 Mio. auf den Markt. Heulen und Zähneknirschen wäre Land auf und ab zu hören. Nee, dann lieber Schönfrisiertes mit der Parole: "Es geht voran!" präsentieren.
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06.01.2010 15:21 Uhr von ThomasHambrecht
 
+19 | -1
 
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Die Wahrheit ist noch viel schlimmer wurde mir von einem gesagt, der versucht Arbeit (auf Vermittlungsschein) zu vermitteln und mit der ARGE zusammenarbeitet.
Korrekt sind offenbar die hohen Zahlen der Leute, die nach ihrer Arbeit noch beim Amt nachschöpfen müssen - weil sie unter Minimum verdienen.
Dazu kommen die 1-Euro-Jobber, die nicht in der Statistik sind.
Dazu kommen Leute in Ausbildungsmassnahmen.
Dazu kommen endlose viele Existenzgründer, die aber trotzdem ALGII bekommen.
Dazu kommt ein erheblicher Teil Arbeitsloser, die nur nichts bekommen, weil der Ehegatte so viel verdient, dass sie aus dem System fallen, zuhause dafür in Schulden versaufen.
Und dann kommen mehrere Millionen !! die aus dem Sozialsystem Geld bekommen, für die jedoch kein Job mehr vermittel wird, da sie alkoholkrank oder drogenabhängig sind, völlig asozial sind, oder aus anderen geistigen, psychischen oder körperlichen Gründen als absolut unvermittelbar gelten.
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06.01.2010 15:32 Uhr von blubbs
 
+7 | -1
 
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da fehlen noch mehr: es sind ja nicht nur die 1€-jobber die mit dazu gerechnet werden muessen. hinzu kommen auch noch die, die sich grad in einer weiterbildung befinden, krank sind und diejenigen, die weder in weiterbildungen stecken oder krank sind sondern einfach aus diversen gruenden schon gar nicht mehr in der statistik vorkommen.
dies beruecksichtigt, glaub ich, hat sich in den letzten jahren bei den arbeitslosenzahlen gar nichts veraendert.
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06.01.2010 15:52 Uhr von onkelmax
 
+6 | -1
 
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nichts neues: komisch dass diese news noch jemand hinterm ofen hervorholt. die statistik ist ein reines lügenwerk, dass wissen wir schon seit jahren.

zum inhalt selber: man manipuliert und die meisten bürger glauben diese dummheit auch noch
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06.01.2010 16:05 Uhr von Reunion
 
+5 | -1
 
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Das die Zahlenkosmetik auf höchstem Niveau betreiben ist nichts neues .. nur dem Volk nicht sagen, wie es wirklich ausschaut.
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06.01.2010 16:13 Uhr von TylerDurden79
 
+6 | -1
 
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Glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
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06.01.2010 16:51 Uhr von jclf
 
+6 | -1
 
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Ironie ON
Oh mein Gott? An Statistiken wird manipuliert? Unsere Regierung erzählt uns nicht die Wahrheit? Am Ende erzählen die nur was wir hören wollen damit wir sie wieder wählen und sie viel Geld verdienen können?
Ironie OFF
Ernsthaft, hat diese News jetzt irgendwen wirklich überrascht?
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06.01.2010 17:20 Uhr von supermeier
 
+5 | -1
 
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@ThomasHambrecht: Du hast alle ü 50 vergessen die als unvermittelbar auch nicht in der Statistik landen.
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06.01.2010 18:40 Uhr von Pitbullowner545
 
+5 | -1
 
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macht: da mal 12-14 millionen raus, wenn man alles zusammenrechnet kommt man ungefähr da aus
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06.01.2010 19:46 Uhr von BennOhnesorg
 
+5 | -0
 
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wer: glaubt denn noch den statistiken die die parteiendiktatur von sich gibt.^^
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06.01.2010 21:24 Uhr von farm666
 
+5 | -0
 
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Leider wissen viele immernoch nicht das die arbeitslosen Statistik erlogen ist, sonst würden die mal mit der wahrheit rausrücken.

Ich schätze 10-12 Millionen menschen in deutschland am staat angewiesen sind.
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06.01.2010 22:16 Uhr von karteileiche
 
+0 | -3
 
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zu den zahlen sag ich jetzt mal nichts, da meine meinung mit den anderen hier nahezu konform geht.

dr.b
>>..die Zahl der Arbeitssuchenden belanglos ist.<<

die zahl der arbeitssuchenden zählt eh nicht, es werden nur die arbeitslosenzahlen ausgewertet. theoretisch gesehen könnten wir 82 millionen arbeitssuchende haben, denn wer oder was hindert mich daran, mich arbeitssuchend, aber nicht -los zu melden, weil ich zwar noch in lohn und brot stehe, ich aber lieber eine andere tätigkeit ausüben möchte?
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06.01.2010 22:36 Uhr von taps
 
+2 | -0
 
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Wahrsager? Kristallkugel? Da das Jahr 2010 noch ein paar Tage andauern wird, kann es sich nicht um die Statistik 2010 handeln. Es sei denn, der Autor hat hellseherische Fähigkeiten.

Immer schön Quelle lesen und dann formulieren!
Gell?
Sonst ändert sich wirklich nix an den Arbeitslosenzahlen.
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06.01.2010 23:07 Uhr von Bruno2.0
 
+3 | -1
 
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Ist: Doch weitgehend bekannt...Unsere Politiker beschönigen alles gerne mal....
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07.01.2010 09:27 Uhr von loddar48
 
+3 | -0
 
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Hartz IV ist ein gutes Geschäft Hartz IV ist ein gutes Geschäft. Nein, natürlich nicht für die Hartz-IV-Empfänger. Für die bleibt nur Erniedrigung, Vereinsamung und letztendlich entweder schamhafte Armut oder der Tod. Aber das ist ja vom System so gewollt. Auch unter den Schwachen dürfen nur die Stärksten überleben, wenn man das überhaupt überleben nennen kann.

Für die kleinen Sadisten oder ängstlichen Befehlsempfänger in den Jobcentern und Arbeitsagenturen wurde ein Repressionskatalog geschaffen, der längst ins Absurde gekippt ist, und selbst der kriminelle Peter Hartz spielt wieder fröhlich dabei mit, auch wenn er offiziell nicht dabei sein darf. Selbstverständlich werden überall Menschen im deutschen Reich des offenen Neoliberalismus und Wirtschaftsfaschismus gequält, misshandelt und gedemütigt, während den Banken und dem Großkapital die Milliarden nur so zufliegen. Es geht nicht nur um Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger, wobei wohl sehr viele demnächst auch zu dieser Gruppe gehören.


Die Hartz-IV-Empfänger sollen nicht mehr gegen das Unrecht klagen dürfen, das ihnen angetan wird, deshalb nimmt man ihnen die finanziellen Mittel, während man gleichzeitig die Ackermann, Esser, Pierer und sonstige Verbrecher nicht nur laufen lässt, sondern auch noch mit tollen Boni versieht, oder sie zu Merkel-Beratern macht.

Von dem Geld, dass den Arbeitslosen gestohlen wird, leben einige Privatfirmen allerdings sehr gut. Bei den Hartz-IV-Empfängern ist es Mode geworden, sie der Privatwirtschaft zur Vermittlung zur Verfügung zu stellen. Natürlich hat auch diese privatwirtschaftliche Vermittlung keinen Erfolg, weil es die Stellen eben schlicht einfach nicht mehr gibt - diese wurden ja durch das Großkapital in seiner Gier entweder vernichtet oder in die ganze Welt verteilt.

Nun hat der Arbeitslose zwei Herren. Eine Privatbude und das Arbeitsamt. Die Privatbude schafft es gerade, pauschaliert Stellenanzeigen aus Zeitungen weiterzugeben, vom Arbeitsamt kommt meist gar nichts. Dafür soll der Arbeitslose aber reichlich Bewerbungen nachweisen. Bewerbungen für nichts und wieder nichts, die außer Frust nichts erzeugen. Aber Frust und Demotivation bei Arbeitslosen sind dem Gesetzgeber egal. Anstatt auf wenige und dafür erfolgversprechende Bewerbungen zu setzen, sollen die Arbeitgeber mit unsinnigen Bewerbungen zugemüllt werden. Die haben ja sonst nichts zu tun.

Da aber all dies nicht die Mittel rechtfertigt, die an die Privatwirtschaft fließen, ist man dazu übergegangen, dass die privaten Vermittler auch noch Kurzlehrgänge abhalten. Natürlich gibt es dabei Sinnvolles, wie Hilfe bei Bewerbungen oder Techniken, freie Stellen zu finden oder die Systeme des Arbeitsamtes zu bedienen. Das wird aber nur noch selten angeboten, weil das ja schon andere gemacht haben und es Arbeit und Einsatz erfordert.

Nein, die Abzocker kommen auf bessere Ideen. Ein mehrfacher Doktor und ehemaliger Rettungssanitäter soll an einem 6-tägigen Erste-Hilfe-Auffrischungskurs teilnehmen oder an zwei Tagen einer Zeitarbeitstante bei der Verbreitung ihrer Philosophie zuhören, die auf jede Gegenfrage völlig aus dem Konzept gerät und nur die Begleiterin ihrer Power-Point-Präsentation ist.

Noch witziger aber ist, was aus Ulla Schmidts Idee wurde, Hartz-IV-Empfänger in der Betreuung Demenzkranker einzusetzen. Gemacht wurde daraus das Programm "Vom Hartz-IV-Empfänger zum Ein-Euro-Altenpfleger in 6 Wochen".

Wer in Deutschland noch irgendwelche Hoffnung hatte, es könne sich irgendetwas zum Guten wenden, der möge diese Hoffnung bitte fahren lassen. Hier kann nur dann etwas gut werden, wenn wir dieses verkommene System mit seiner bis ins Mark verdorbenen Bürokratie und Justiz komplett erneuern. Hier kann man nichts mehr ändern, sondern nur noch ein totales Reset machen. Wir brauchen eine Revolution...
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07.01.2010 09:47 Uhr von journalist2010
 
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Im Jahr 2009: sind die Zahlen der Vollbeschäftigten um 900.000 zurückgegangen statt dessen füllen Billilöhner und Teilzeitkräfte die Statistiken.
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07.01.2010 13:08 Uhr von Mixuga
 
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@loddar48: "Wir brauchen eine Revolution..."

Und da gibt es sogar einen Wirtschaftsweisen, der schon den idealen Auslöser für eine Revolution gefunden hat, ohne dass es ihm bewusst ist: Man senke einfach den Regelsatz von Hartz IV um 30 % und erhöhe im Gegenzug die Zuverdienstmöglichkeiten. Wenn unsere Regierung so wahnsinnig sein sollte und auf den Mann hört, dann haben wir unsere Revolution.

Im Übrigen ist deinem Beitrag nichts hinzuzufügen: Hartz IV ist ein Milliardengeschäft!
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22.01.2010 17:06 Uhr von mikkamike
 
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leben mit hartz4??? ja man muss sich damit abfinden.warum?
kurz und knapp.
durch die verdorbene politik die in unserem land herscht.
durch die masslose gier.
durch lügen -knapp4mill arbeitslose,ein witz-8millonen ja das wäre der realität ein bissel näher.
es wird nie mehr vollbeschäftigung geben,deshalb müsste man arbeit besser verteilen bzw aufteilen.
aber wer will das schon zugeben,nicht unsere politiker,dazu brauchte man mut und anstand.
also was machen?
sich damit abfinden? nein-auf die strasse,friedlich und ruhig.
was dann?
nicht eher wieder die strasse verlassen bis diese leute endlich bereit sind,umzudenken und politik zu machen die jedem hilft wirklich jedem.
was können die machen wenn nichts mehr vor und zurück geht .
sie müssen was machen und an der reaktion sieht man ob diese leute überhaupt noch zu uns dem volk ein volk gehören.
das mag sich alles so einfach anhören is aber auch so.
und glaubt mir früher oder später kommt es so .
besser jetzt dann bleibts friedlich.
später ich meine später das wird zu spät sein dann is schluss mit friedlich.
noch mehr kürzungen nach der nrw wahl dann gnade uns gott.
es rumort schon aber das will keiner wissen und berichte weden nicht gesendet warum wohl.
also am besten schnell und ruhig aqls langsam und zu spät die uhr tickt............................
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02.02.2010 12:39 Uhr von BoltThrower321
 
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So laecherlich...ein kleines Land wie unsere Bananenrepublik...mit ~80 Millionen Einwohnern...hat mehr Arbeitslose als die USA mit 320 Millionen und horror Krise....

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