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Kein Datenschutz: Mieter müssen Energieverbrauch offenlegen

Um Energieverschwendungen schon vor dem Einzug entlarven zu können, sind Energieausweise seit Mitte letzten Jahres Pflicht. Die Daten von Heizungs- und Stromverbrauch können die Vermieter meist nur erheben, wenn Hilfestellungen durch die Mieter gegeben werden.

Informationen über Strom und Heizung, die teils nur zwischen Energieunternehmen und Mieter geteilt werden, müssen dem Vermieter bei Bedarf ausgehändigt werden. Dass dies nicht unter den Datenschutz fällt, wurde vom Landgericht Karlsruhe geurteilt und zur Nebenpflicht des Mieters erklärt.

Schon beim ersten Blick auf den Energieausweis wird auf einer farbigen Skala deutlich: rote Farbe bedeutet einen hohen Energieverbrauch, grüne Farbe hingegen einen geringen Energieverbrauch. Nicht ausgehändigte Energieausweise können mit bis zu 15.000 Euro bestraft werden.


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WebReporter: shorrty
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Daten, Energie, Datenschutz, Mieter, Vermieter, Mietrecht
Quelle: news.immobilo.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.01.2010 12:25 Uhr von 08_15
 
+9 | -1
 
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Ich wäre nen Vollpfosten: das von meinem Vermieter zu fordern. Für eine vergleichbare Bude hier müsste ich glatt 1.000 drauflegen müssen.

Ich bin artig und wecke ihn nicht auf.

Edit: Ich will keinen Pass sehen, das mir egal ;-)

[ nachträglich editiert von 08_15 ]
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06.01.2010 12:35 Uhr von killerkalle
 
+5 | -11
 
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HÄH ? WIE ? WAS ? was für nen ausweis ? hab ich was verpasst ? bekommt man den zugeschickt ?

______
ich glaube das ist die angekündigte form für kommende hausbesuche der sogenannten ENERGIEBERATER die bei allem und jedem reinschneien dürfen und NATÜRLICH sich kein Bild von der Wohnung machen und der GEZ natürlich keinen Bericht erstatten ...
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06.01.2010 12:38 Uhr von Perisecor
 
+7 | -5
 
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@ Killerkalle: Du glaubst eine Menge Schwachsinn.

Zum Thema:
Wie sonst soll es gehen? Hier wird wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht.
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06.01.2010 12:41 Uhr von BenniG.
 
+3 | -1
 
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Energieausweis Pflicht? Ich war seit November in Heidelberg auf Wohnungssuche. Energiewerte wurden vielleicht bei 10% der Wohnungen angegeben (ich habe diverse Internet-Portale wochenlang beobachtet und meine nicht nur meine Besichtigungen). Energieausweis wird denen hier auch zu aufwendig sein, bei dem Angebot an Mietern sucht man sich einen aus, der keinen Energieausweis sehen will.

Bezüglich Datenschutz
Heizung/Warmwasser läuft oftmals ja eh über den Vermieter (Nebenkosten) und Strom kann meist jeder frei im Keller ablesen, daher versteh ich nicht, warum ich das nicht offenlegen sollte.
Außer natürlich ich betreibe eine Hanf-Plantage, aber das meldet dann eh mein Strombetreiber der Polizei ;)
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06.01.2010 12:43 Uhr von killerkalle
 
+4 | -4
 
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@perisecor: mag sein das es schwachsinn ist aber ich denke nicht das DU das in irgendeiner form beurteilen kannst da wir (da geh ich von aus) denselben informationszugang haben .....und der GLAUBE gehört in die Kirche ich meld mich bei dir wenn sie da waren..
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06.01.2010 12:53 Uhr von 08_15
 
+1 | -0
 
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Hallo! Kommt mal auf den Teppich! Das betrifft nur neue Mietverhältnisse, oder auf Aufforderung.

Das wird Bestandskunden NICHT betreffen, nur wenn einer das will. Und mit Sicherheit kein Vermieter. Also legt den Ball flach und ignoriert das mental. Kommt nur ne Mieterhöhung, dann unter Vorbehalt und fett klagen.

Basta ;)
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06.01.2010 13:35 Uhr von Mixuga
 
+6 | -0
 
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Der Energieausweis ist sowieso nur ein Rohrkrepierer, der nichts weiter bewirkt hat als einen riesigen Wasserkopf und einen neuen Geschäftszweig für teil dehr dubiose Unternehmen.

Aber nehmen wir mal an, mein Vermieter möchte einen solchen Energieausweis für das Haus in dem ich wohne ausstellen. Er hätte dann die Wahl zwischen dem etwas billigeren Verbrauchsausweis oder dem teureren Bedarfsausweis. Wenn er den billigeren Verbrauchsausweis wählt hat er ein Problem: Da alle Wohnungen mit einer Gasetagenheizung ausgestattet sind und die Mieter direkt an die Stadtwerke bezahlen hat er absolut keinen Einblick in den Energieverbrauch. Folglich bleibt ihm nichts weiter übrig, als von dem Mieter die Daten zu fordern. Wenn der Gestzgeber dem Vermieter also die Pflicht einen Energieausweis auszustellen auferlegt so muss er ihm auch die gesetzlichen Möglichkeiten dazu geben. Im Übrigen würde es völlig ausreichen nur die relevanten Verbrauchsdaten herauszugeben und alles andere zurückzuhalten bzw irrelevanten Daten zu schwärzen.

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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06.01.2010 14:00 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ Killerkalle: Ja? Also du scheinst deine Infos aus Kaffeesatz und Tarot-Karten zu ziehen. Anders kann ich mir deine Kommentare hier bei SN nicht erklären.
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06.01.2010 14:29 Uhr von aaargh
 
+5 | -0
 
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Äh.Sinnlos, oder? Der Energieverbrauch ist doch sehr individuell. Manche Leute fühlen sich bei 19° in der Wohnung wohl, manche möchten lieber 26° haben. Es gibt Leute die brauchen so gut wie keinen Strom, manche heimwerkeln ganz intensiv, manche kochen sehr viel, manche sehr wenig. Allein hier im Haus seh ich das, der Stromverbrauch hat kaum etwas mit der Anzahl der personen in den jeweiligen Wohneinheiten zu tun.

Was soll bitte schön der (individuelle) Verbrauch über das Bauwerk aussagen?
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06.01.2010 14:52 Uhr von EvilMoe523
 
+0 | -1
 
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@ 08_15: Du verwechselst da in deinem ersten Beitrag etwas, denn es geht um die Pflichten des Mieters und nicht des Vermieters ;)
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06.01.2010 15:06 Uhr von Natoalarm
 
+0 | -1
 
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Bürkratenscheiße: Solln sich ihren Pass in den Arsch stecken und auswandern!
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06.01.2010 15:30 Uhr von Mixuga
 
+1 | -0
 
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@aaargh: "Der Energieverbrauch ist doch sehr individuell"

*luftholfürlangeerklärung*

Es ist gibt zwei Arten von Energieausweisen.

1. Der Bedarfsausweis:

Dieser ist teuerer und wird auch höher bewertet. Anhand des baulichen Zustand, der Wärmedämmung, möglicherweise auch Scans mit Wärmebildkameras wird der Heizbefarf des Gebäudes ermittelt. Dies ist sehr aufwändig hat aber einen höheren Aussagewert als der Verbrauchsausweis, da hier der individuelle Energiebedarf und unterschiedliche jährliche Durchschnittstemperaturen keinen Einfluss auf das Ergebnis haben.

2. Der Verbrauchsausweis:

Hierbei wird der tatsächliche Heizbedarf für den Energieausweis zu Grunde gelegt. Je größer das Haus ist und um so mehr Wohneinheiten desto genauer kann das Ergebnis werden, da individuelle Vorlieben letztlich darin untergehen. Bei einem Ein- oder Zeifamilienhaus zum Beispiel hätte ich doch arge Zweifel an der Aussagekraft eines solchen Verbrauchsausweises.

"Es gibt Leute die brauchen so gut wie keinen Strom, manche heimwerkeln ganz intensiv, manche kochen sehr viel, manche sehr wenig."

Der Stromverbrauch wäre im Energieausweis nur dann interessant, wenn das Haus mit Strom beheizt würde. Der normale Hausstrom für alle anderen Zwecke als für die Beheizung sind völlig uninteressant.

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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06.01.2010 15:55 Uhr von 08_15
 
+0 | -0
 
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@EvilMoe523: ich kann es anfordern, bei Neuabschlüssen ist es eigentlich Pflicht. Wer lesen kann ist klar im Vorteil, denn ich schrub eben solches.
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08.01.2010 21:14 Uhr von shadow#
 
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Warum den Strom? Was geht den Vermieter mein Stromverbrauch an?
Ich heize damit schließlich nicht.
Und noch schlimmer: Wie kann sich denn bitte mein durchaus immenser Stromverbrauch auf einen Energieausweis auswirken?
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08.01.2010 21:23 Uhr von 08_15
 
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shadow#: es geht nicht um Deinen Verbrauch, sondern um den Energieverlust durch schlechte Dämmung, schadhafte Leitungen oder einfach nur uralte Geräte.

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