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Profit durch Schrecken: Nur gewaltige Katastrophen bekommen genug Spenden

Schreckliche und gewaltige Katastrophen wie die Flutwelle in Asien oder das Elbehochwasser spülen Geld in hohen, mehrstelligen Summen in die Töpfe der Helfer.

Die Kehrseite der Medaille: Kleinere Unglücke werden kaum registriert, wie Christine Decker von Caritas International erzählt. Sie beklagt, dass viele Katastrophen einfach nicht mehr den "Sprung in die öffentliche Aufmerksamkeit" schaffen.

Die Organisation "Brot für die Welt" ist nur ein Fall unter vielen leiden. Andere, wie die "Johanniter-Unfall-Hilfe", die durch den Einsatz beim Tsunami öffentlich bekannt geworden sind, profitieren neuerdings.


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WebReporter: havelmaz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Katastrophe, Profi, Spende, Schreck, Spenden, Profit
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.01.2010 18:39 Uhr von siyman
 
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hihi: mehrstellige Summen also. Gott sei Dank also etwas mehr als 9,- Euro? ;c)
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05.01.2010 19:48 Uhr von Lamura
 
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Ich denke eher die nicht funktionierende Um- oder Weiterleitung der Gelder ist Schuld an der Misere.

Nicht zuletzt durch einige Skandale/Bekanntmachungen, daß die Organisationen das gespendete Geld in ihre "Firma" stecken und nur ein Bruchteil da ankommt, wo es hin soll.

Zum anderen wurde berichtet, daß beim Tsunami in Asien zwar recht gut gespendet wurde, der Überschuß jedoch in andere Projekte/Katastrophengebiete floss. Da frag ich mich, warum sowas nicht immer so funktioniert?
Wie wäre es dann mit einem gemeinsamen Spendenkonto für alle Organisationen und daraus die gerechte Verteilung der Gelder auf die einzelnen Projekte?
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05.01.2010 22:29 Uhr von Spafi
 
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Spenden: haben schon dann keinen Sinn mehr, wenn man die Betroffenenen nicht mehr selber kennt. Niemand weiß, was mit dem Geld passiert oder ob das Unglück tatsächlich passiert ist. Wir kennen fast alle Katastrophen doch nur aus den Massenmedien, die uns alles auftischen können, was sie wollen

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