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Umfrage: Jüngere Schüler haben zu wenig Freizeit

Die Schüler des Canisius-Kollegs machten an ihrer Schule eine Umfrage über das Freizeitverhalten ihrer Mitschüler. Dabei kam heraus, dass ungefähr die Hälfte der Schüler dem Gefühl nach zu wenig Freizeit hat.

Besonders jüngere Schüler würden gern mehr Zeit für Freizeitunternehmungen haben. Acht Prozent wären gern öfter an der frischen Luft. Erstaunlich viele Schüler sind laut Umfrageergebnissen aber trotz Lernstress pro Tag noch eine halbe Stunde bis Stunde im Freien.

Fast alle G8-Schüler, also die Schüler, die bis zum Abitur ein Jahr weniger Zeit haben, gaben an, zu wenig freie Zeit zu haben.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Umfrage, Schüler, Verhalten, Freizeit, G8, Lernstress
Quelle: www.morgenpost.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2010 19:07 Uhr von AlphaWulfman
 
+15 | -11
 
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Diese Goofen xD: In deren Alter hatten wir doch alle das Gefühl, wir hätten zu wenig Freizeit oder nicht??
Im Endeffekt wissen sie nur nicht wie sie die Zeit nutzen können :P
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04.01.2010 19:22 Uhr von Lownly_
 
+5 | -11
 
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omg: sowas sagt doch jeder schüler egal ob 6 stunden oder 9 stunden 2 stunden zeit für die hausaufgaben oder 15 minuten

und mit der frischen luft schulweg, auf den bus warten und die pausen sind bei mir schon 30min friscehluft
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04.01.2010 19:30 Uhr von The_Chilled_Monkey
 
+12 | -7
 
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Ja klar: laut Experten brauchen Schüler 2 Stunden für Hausaufgaben und lernen. In Wirklichkeit gehen dafür 15 Minuten drauf.
Alsob die bis 17 Uhr in der Schule sind, dann von 18 bis 20 Uhr Hausaufgaben machen, was essen und ins Bett gehen.
Hallo? Jeder von uns war doch Schüler, jeder weiß, wie es läuft.
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04.01.2010 19:33 Uhr von hofn4rr
 
+8 | -8
 
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jammerlappen: die jungen leute haben halt noch keine ahnung, was es heißt,
über einen längeren zeitraum hinaus, z. b. einen zwölf stunden tag abzureissen und leistung zu bringen.

das muss dann ja wirklich schrecklich sein, ein schock, wenn der ernst des lebens beginnt, und vor der haustüre kein schulbus mehr wartet, wo andere mit ihrem bus die eigene freizeit für schüler opferten.
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04.01.2010 19:58 Uhr von m.s.master
 
+6 | -2
 
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@The_Chilled_Monkey: Das was du da schreibst stimmt nur für Leute die nicht alle Hausaufgaben erledigen. Man braucht in der 10. Klasse zwischen 15 und 45 Minuten pro Hausaufgabe (und viel weniger ist es in den Jahren davor auch nicht). Naja und man kriegt ja an einem Tag nicht nur eine Hausaufgabe auf. Auf der anderen Seite kann ich sagen ich habe in der 10. Klasse vielleicht einmal die Woche 15 Min. Hausaufgaben gemacht aber auch nur weil ich sie nur in den mir wichtigen Fächern gemacht habe, und da auch nur selten. Während dem ABI kann man eigentlich den ganzen Tag daheim bleiben, wenn man alle Hausaufgaben macht aus dem einfachen Grund, weil man da mehr Outsourcing betreibt. Zum Beispiel im Mathe LK haben wir 90 % der Doppelstunden mit Hausaufgaben vergleichen und besprechen verbracht, weil wir eigentlich alles daheim selbstständig aus dem Buch erarbeiten sollten. Ausnahmen waren allerdings komplett neue Themen da gabs dann doch mal ne Einführungsstunde. Naja und guck ich mir jetz meine kleine Schwester in der 2. Klasse an, die sitzt auch meistens 30 Min. oder länger an den Hausaufgaben und sie ist jetzt nicht schlecht in der schule laut Lehrerin ist sie Mittelmaß.
In Grundschulen machen oftmals auch Eltern die Hausaufgaben der Kinder um diese zu entlasten ( hab ich aus nem Fernsehbericht)
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04.01.2010 20:25 Uhr von yarrack_obama
 
+3 | -4
 
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EINE HALBE: STUNDE BIS STUNDE IM FREIEN ....NA KLASSE

eindeutig VIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEL zu wenig statt dessen sitzen die in staatlichen indoktrinierungsanstalten und lernen sachen von denen man maximal 5 % im Leben braucht bei einer Abiturlaufbahn ......


schule ist pure schikane was fürs leben lernt man selten höchstens zu FUNKTIONIEREN ;O)
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04.01.2010 20:56 Uhr von Der Erleuchter
 
+5 | -1
 
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Die Deutschen orientieren sich: doch so gern an anderen Ländern. In Asien wären sie froh über so viel Freizeit. Und wenn wir uns gegen die Asiaten behaupten wollen, müssen wir gleichziehen ... oder damit aufhören fortwährend unser Bildungssystem schlecht zu reden (das bisher die besten Ingenieure usw hervorbrachte).
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04.01.2010 21:46 Uhr von P_Elle
 
+3 | -1
 
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Ich glaube dieser Umfrage , da mein kleiner Bruder (10 J., 5. Klasse) teilweise Schule bis halb 5 hat. Wenn er nach Hause kommt, muss er zusätzlich noch Hausaufgaben machen (sowas wie ´ne Freistunde gibt es nämlich nicht, wo man schon so etwas erledigen könnte). Mir tut er schrecklich leid, wenn er um 18 Uhr dann sozusagen fertig ist mit Schule und den Rest seines "Tages" genießen kann. Der ist dann gelaufen... Ich halte nix von Ganz-Tags-Schulen und von diesen 12 Jahren Abi sowieso nicht. Als ob es nur darum ginge, Akademiker zu züchten.
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04.01.2010 21:49 Uhr von m.s.master
 
+2 | -2
 
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@ Terrorstorm and some more: Rückblickend betrachte ich die Schule ganz anders. Man hat uns so viel beibringen wollen und keinen hats interessiert, wenn ich mich heute noch an jedes Detail des Schulstoffes erinnern könnte, es wäre ein Segen (Und ich habe erst diesen Sommer mein ABI 2,2 gemacht).

Ok Geschichte und vielleicht auch manche andere Fächer besonders Religion sind vielleicht weniger wichtig. Der 2. WK gehört auch definitiv in den Unterricht vielleicht nicht 2 Jahre lang aber ein bisschen auf jeden Fall. Den der Sinn dahinter ist ja aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, um damit die Zukunft zu verbessern.

Die Lehrer hingegen lassen sehr oft zu wünschen übrig. Aber wer will es ihnen verübeln. Ich vermute das 90% der Lehrer nach 10 Jahren komplett die Motivation verlieren an Hauptschulen vielleicht schon nach einem Jahr. Den wer sich die Schüler anguckt wird sehen, das 90% gezwungernermaßen in der Schule sitzen. Und genau da liegt das Problem, und wer ist der Verursacher niemand anderes als *Trommelwirbel* DIE ELTERN weil diese es nicht schaffen ihren Kindern beizubringen wie wichtig und sinnvoll die Schule liegt. JaJa immer rummeckern die Jugend ist doch so böse und schlecht lol und wer ist dran schuld die dreckseltern die ihre Kinder nicht besser Erziehen als die Straße es könnte.

Aber nun zum Thema Freizeit der Schüler die Freizeit als Schüler empfinde ich rückblickend als genug aber nur aus einem Grund ich habe sie mir genommen und konnte es mir auch noch erlauben, was viele nicht können. Dazu will ich noch sagen das ich nichts von G8 halte ABI ist schon so stressig genug, das muss man wirklich nicht noch stressiger machen. Da sollen die mal lieber Reli weglassen und sinnvollere Fächer einführen wie den Umgang mit dem eigenen Leben und dem anderer(nicht nur den Tod bezogen sondern das Leben in seinem vollem Umfang). Immerhin schaffen es die meisten eltern nicht dies ihren Kindern beizubringen
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04.01.2010 22:52 Uhr von Guetta91
 
+2 | -0
 
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12. Klasse Fachabitur: Montags - Mittwochs bis 11:45 Uhr Schule
Donnerstags: 9:45 - 13 Uhr| ok habe Religion abgewählt sonst eine Stunde mehr.
Freitag: 8 - 13 Uhr,

ich habe zuviel Freizeit, bin sogar vor den Grundschülern zuhause klar das es bergab geht, wir haben ja keine Fächer mehr wie Sport oder Geschichte, obwohl wir diese sogar gerne hätten. Sind aber keine Lehrer für da, aber uns 2 Stunden alleine im Klassenraum sitzen lassen, weil man keine Stunden ausfallen lassen darf und die Statistik zu beschönigen.

Letztens im Politik Unterricht, stellte der Lehrer die Frage warum Deutschland getrennt wurden und von 23 Schülern wussten es 20 nicht! Noch ein beispiel ist das 3/4 in Deutscharbeiten von maximal 10 Rechtschreibpunkten nicht einmal die Hälfte erreichen und das ist in der anderen Klasse genau so meinte unser Lehrer.

[ nachträglich editiert von Guetta91 ]
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05.01.2010 00:19 Uhr von Floppy77
 
+1 | -2
 
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Mir kommt: das eher vor, als wenn Schüler heute mehr Freizeit haben als damals meinerzeit.

Wer öfter an die frische Luft will, der muss dafür dann halt mal ein paar Stunden Xbox einsparen. Dann klappt das auch mit der Freizeitgestaltung.
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05.01.2010 01:54 Uhr von NetCrack
 
+0 | -2
 
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Tja nun ist es ja so, dass das Gymnasium aufs Studium vorbereiten sollte und da gibts nicht nur wenig Freizeit sondern meist gar keine mehr. Insofern können die Kids sich da gleich schonmal mit dem Gedanken anfreunden. Ich hab auch in Sachsen (wo das Abi schon jeher 2 Jahre dauert) Abitur gemacht und hatte wenig Freizeit während der letzten 2 Jahre ... so ist das Leben. Ich war wenigstens noch so Clever und hab mit dem ein oder anderen "Trick" paar Stunden mehr rausgeschlagen, z.B. nix für Fächer machen die überhaupt nicht in die Abinote eingehen etc, das muss jeder selber mit sich ausmachen. Jedenfalls glaub ich nicht das Schüler zu wenig Freizeit haben, so läuft das heutzutage nunmal, gerade am Gymnasium.
Edit: @Guetta91 ... Das Spaßabitur kannst du nicht mit der Allgemeinen Hochschulreife im vergleichen, da ist das Niveau nochma ne ganze Ecke weiter Oben.

[ nachträglich editiert von NetCrack ]
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05.01.2010 03:39 Uhr von Atenjo
 
+1 | -1
 
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dann mal die nächste Umfrage, wer glaubt das er nicht genug Geld hat ?

...

Vier Dinge die mir während meiner Schulzeit stark aufgefallen sind (ist jetzt 5 Jahre her):

- Zu wenige Lehrer.
- Viele "verbrauchte" Lehrer. (geben sich keine mühe mehr)
- Unübersichtliche Lernstoff-Struktur.
- Zu viel 2WK (in vier Fächern "D,R,E,G" 3 Jahre lang immer 1-2 Monate pro Fach, ist einfach krass übertrieben.)
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05.01.2010 11:59 Uhr von Nervender_Teenager
 
+1 | -0
 
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Kommt mir auch so vor: Ich habe das Gefühl, dass vielen hier nicht bewusst ist, was die Änderung auf G8 bedeutet. Ich habe das Glück zu einem der letzten G9 Jahrgängen zu gehören, also habe ich noch so etwas wie ein Leben außerhalb der Schule. Viele Jüngere haben das so gut wie nicht mehr.
Wie soll man bei einem so vollgestopften Stundenplan denn noch was lernen?
Überhaupt habe ich das deutliche Gefühl, dass unsere Bildungspolitik ins Nichts läuft. Einerseits wurde uns ja durch die PISA-Studie (die kompletter Schwachsinn ist) nahegelgt, wir seien dümmer als die Schüler der meißten anderen Länder, andererseits kriegen die Schüler weniger Zeit um die "Vergleichbarkeit" mit anderen Ländern zu erhalten.
Fällt denn keinem der Widerspruch auf?
Das deutsche Schulsystem ist darauf ausgelegt, uns viel beizubringen, besonders im methodischen Bereich (Analysen, Problemlösung, etc.). Das ist in anderen Ländern nicht der Fall. Ich bin ein halbes Jahr in Irland zur Schule gegangen und die standen dort ein Jahr vor ihrm Abschluss und hatten keine Ahnung von einer strukturierten Analyse.
Ich wage zu behaupten, dass wir hier in Deutschland mehr lernen, aber dafür braucht man Zeit. Diese eine Jahr weniger, ohne den Stoff zu reduzieren, wird nichts verbessern. Gut Ding will Weile haben.
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05.01.2010 12:11 Uhr von Deniz1008
 
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japan hat es vorgemacht: zwanghaftes lernen bis der balken bricht*

ironie off*
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05.01.2010 13:13 Uhr von Cenarius
 
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die sollten sich freuen: das ist immer so, man lernt erst später das vergangene zu schätzen... früher wollte ich immer nur arbeiten gehen und aus der schule raus sein. heute denk ich mir, was das für ne schöne leichte zeit war :>
ich mein, ich arbeite gern, aber mein tagesablauf sieht in der woche etwa so aus:
frühs aufstehen, fertsch machen, zur arbeit gehen, abends nach hause kommen, vielleicht ne stunde zeit haben, schlafen und dann beginnts von vorn :>

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