Erfurt: Altes jüdisches Gebetshaus zog seit Wiedereröffnung gut 16.500 Besucher an
Das zu den ältesten Synagogen Europas zählende jüdische Gotteshaus in Erfurt hat sich nach der Wiedereröffnung (ShortNews berichtete) zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt. Seit dem die Synagoge wieder zugänglich ist (26. Oktober 2009) haben über 16.500 Gäste das Museum besucht.
Wie die Leiterin des Museums, Ines Beese, unter anderem sagte, hat es den Besuchern besonders der 1990 gefundene mittelalterliche Gold- und Silberschatz eines jüdischen Geschäftsmanns angetan. Bevor es zu den Massenausschreitungen im Jahr 1349 kam, hat er die wertvollen Unikate vergraben.
Beese sagte auch: "Noch bis zum 17. Januar können Besucher die empfindlichen Originale der Erfurter hebräischen Handschriften sehen". Nach dieser Zeit gehen vier Leihgaben an die Staatsbibliothek in Berlin zurück. Das um 1100 entstandene Haus wurde von verschiedenen Institutionen gerettet.