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Münster: Staatsanwaltschaft zieht Strafanzeige gegen Streitschlichter zurück

Walter P. hatte am 18. November einem 13-jährigen Jugendlichen in einer Prügelei geholfen. Dabei fragte er einen der Verprügeler, ob er "ein kleiner Pisser" sei. Er solle sich doch bei dem Opfer entschuldigen.

Die Situation war soweit geschlichtet. Doch schon wenige Wochen nach dem Vorfall bekam Walter P. Post von der Staatsanwaltschaft: 200 Euro Strafe wegen Beleidigung. Walter P. war nicht bereit zu zahlen und wollte für sein Recht kämpfen.

Die Staatsanwaltschaft jedoch zog die Anzeige schnell wieder zurück. "Die Entscheidung war so völlig fehl am Platze", bestätigte Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer.


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WebReporter: klardenker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Streit, Staatsanwaltschaft, Verfahren, Jugendlicher, Beleidigung, Strafanzeige
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.01.2010 08:13 Uhr von wordbux
 
+7 | -2
 
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Hilfe: Hilft man jemand dann wird man von diesem mit ner Anzeige belegt und die Sta. geht dieser auch noch nach.
Hilft man nicht bekommt man ein Strafverfahren an den Hals.
Irgend etwas läuft bei uns nicht rund.
Vielleicht sollte man (ich erspare es mir)
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04.01.2010 10:14 Uhr von neeth2
 
+3 | -0
 
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@ThielHater: bittesehr:
http://www.heise.de/...
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04.01.2010 10:51 Uhr von PeterLustig2009
 
+0 | -3
 
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@neeth2: Hmm hast du den Bericht gelesen??

Bei dem 1. Fall rennt einem Radler (57) ein 16 Jähriger Jugendlicher hinterher, woraufhin der Radfahrer mit einem Taschenmesser (klappt sich nicht soo schnell aus) den Jugendlichen in die Achselhöhle sticht. Der Jugendliche war unbewaffnet!!

Im 2. Fall wird ein Student von Albanern geschubst und geschlagen und sticht einem der Albaner mit einem Messer in den Hals!!!

Sorry aber für mich sind beide Fälle ungerechtfertigte Gewalt.

Auf nem Fahrrad, kann ich auch mit 57 nem Fußgänger locker entkommen, und ohne dass er mich schlägt brauch ich ihn nicht mit nem Messer traktieren.
Und weil mich welche schlagen muss ich nciht direkt in den Hals stechen!! Zumal der Student kein unbeschriebenes Blatt war wie in dem Bericht steht
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04.01.2010 16:26 Uhr von Milkcuts
 
+1 | -0
 
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@PeterLustig2009: beim ersten Fall würde ich dir Recht geben.

Beim zweiten Fall sehe ich das aber anders. Denn erstens war er ein unbeschriebenes Blatt ("der sich in seinem Leben noch nichts zuschulden hatte kommen lassen"), zweitens wurde sein Freund bereits vorher von denen niedergeschlagen, drittens waren die anderen zu fünft und viertens haben sie bereits Aggressivität von Anfang an gezeigt. Hier sehe ich das ganze etwas anders. Und ob man nun betrunken mit einem Messer in einem Gerangel mit 5 anderen Typen wirklich noch geziehlt auf einen Körperteil einstechen kann wage ich mal zu bezweifeln.
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04.01.2010 16:34 Uhr von esopherah
 
+0 | -0
 
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zu spät: die anzeige jetzt zurückzuziehen bringt nichts mehr.
Es wurde mit annahme des verfahrens mal wieder im angeblichen namen des volkes zivielcourage bestraft.
Helfen ja, aber nur wenn keine räuber und freinde ähh freunde und helfer in der nähe sind!
ps: dies ist kein einzelfall, dieses vorgehen gegen sich kümmernde mitbürger ist standart, richter mit hirn sind nur sehr seltene einzelfälle.

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