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Halton Arp bestreitet die Urknalltheorie

Der Wissenschaftler Halton Arp sucht seit vielen Jahren Belege gegen die Urknalltheorie. Er ist einer der wenigen Astronomen, die an ein ewig existierendes Weltall glauben.

Dies kostete ihn in den 50er Jahren die Karriere. Obwohl er für die meisten Wissenschaftler ein alter Spinner ist, gibt es auch Stimmen, die Kritik an der "stromlinigen" Meinung der Wissenschaft für unumgänglich halten.

Im Moment schreibt der 82-jährige Mann an einem Bericht, der seine Theorie stützen soll.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Wissen, Astronomie, Weltall, Urknall, Halton Arp
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2010 14:37 Uhr von epoz
 
+18 | -0
 
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na dann: lasst diesen mann seinen bericht schreiben und wir werden sehen ob er tatsächlich bloß ein alter spinner ist..
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03.01.2010 14:45 Uhr von funeraldiner
 
+5 | -2
 
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siehe: Friedrich Nietzsche, Ewige Wiederkehr des Gleichen.
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03.01.2010 15:13 Uhr von Slaydom
 
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Naja: es macht aber kein Unterschied ob es das Weltall so wie es jetzt ist schon ewig gibt oder erst 5 Milliarden Jahre...
Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es schon ewig besteht es muss immer ein Anfang gegeben haben... Klingt irgendwo aber eh alles Paradox, denn davor muss es ja auch was gegeben haben, gleichzeitig muss es aber irgendwo angefangen haben und davor muss es wieder was gegeben haben xD
Man komplizierte Kiste^^
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03.01.2010 15:36 Uhr von Dreamwalker
 
+14 | -4
 
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Begrenzte menschliche Vorstellungskraft: Das Konstrukt der Zeit ist eines unserer Schöpfungen. Ohne diesen Maßstab könnten wir für uns keine Ordnung in die Systeme bringen, in welchen wir leben. Aus unserem Blickwinkel betrachtet können wir uns gar nicht vorstellen, was Unendlichkeit bedeutet, für uns existiert sie dann eben einfach nicht.

Betrachten wir jedoch eben die Tatsache, dass Zeit wie wir sie wahrnehmen im Grunde gar nicht existiert, gibt es keinen Grund die Unendlichkeitstheorie abzulehnen. Im Gegenteil das Nichtvorhandensein von Zeit im universellen Sinne unterstützt diese Theorie sogar.Schliesslich wird der Urknalltheorie damit die komplette Grundlage entzogen.

Sie erschien mir ohnehin einfach nur als die für uns plausibelste Theorie, klar so sind wir Menschen gestrickt. Nur, schert sich die Natur einen feuchten Kehricht darum was wir für plausibel halten oder nicht, sie herrscht in ihren eigenen Gesetzen, welche wir vielleicht gerade mal ansatzweise erahnen können. Wir sind bei Weitem noch nicht so weit entwickelt wie wir es gerne glauben mögen. Ich denke allein selbst die unmöglich erscheinendsten Annahmen in Betracht zu ziehen und zu untersuchen sollte der minmale Beitrag eines jeden Menschen sein, unsere Gesamtentwicklung zu fördern.
Bin auch sehr gespannt auf den Bericht des Herrn Arp.
Ich bin raus ;)
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03.01.2010 17:09 Uhr von Dreamwalker
 
+8 | -5
 
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Getschi: Sicherlich gibt es Zeit,Zeit im Sinne unserer Wahrnehmung.
Die Physik / Naturwissenschaften funktionieren auch grossteils innerhalb unserer geschaffenen Gesetzmässigkeiten. Jedoch verfolgt unsere Wissenschaft dogmatische Ziele und beruht auf der reinen Beobachtbarkeit und Wiederholbarkeit der Geschehen um uns herum. Was nicht erklärt werden kann, wird ignoriert oder belächelt. Das was nur theoretisch erklärt werden kann beruht meistens auf dem Ergebnis der höchstmöglichen Plausibilität.

Doch auch die Wissenschaft macht jedoch hinsichtlich dieser alten Gedankensmuster Fortschritte, siehe die experimentelle Quantenphysik. Plötzlich stellen wir fest, dass es Ereignisse und Zustände gibt, die eigentlich innerhalb der von uns gestrickten Naturgesetze nicht existieren dürften ( zB Superzustand, Nichtlokalität,identische Fernbeziehung ).

Innerhalb unserer Defintion der Zeit kann es z.B. kein Objekt geben, welches sich parall zur selben Zeit an völlig unterschiedlichen Punkten des Raumes befindet.
Das ist jedoch möglich und wurde mehrfach nachgewiesen in der Quantenphysik.

Schlussfolgerung draus ist mittlerweile, dass die vor einem mehr als halben Jahrhundert festgeschriebenen Naturgesetze unzureichend sind u. die tatsächliche Welt nur ansatzweise beschreiben.

Das diese Gesetze weiterhin ihre Gültigkeit haben, liegt daran, dass wir bis dato noch keine umfangreicheren, realeren Naturgesetze festgelegt haben.

Ohne die Zeit könnten wir keine Berechnungen anstellen, es würden uns Bezugspunkte fehlen, weil wir Menschen alles in Relation zu uns und unserer Wahrnehmung und Erfahrung setzen. Zu glauben, auf dieser Grundlage die tatsächliche Realität beschreiben zu können ist schlichtweg pure Ignoranz.

Das man mich nicht falsch versteht, ich finde es gut und wichtig, dass geforscht wird, experimentiert wird. Ich empfinde Zeit in soweit als real, wie ich es als Mensch eben tun muss, um eine Ordnung in das vermeintliche Chaos zu bringen (was nur chaotisch erscheint, weil ein Muster nur dann zu erkennen ist, wenn der Blickwinkel stimmt).

Zeit ist relativ , die Kontinuität ist absolut in Ihrer Existenz.
Die Urknalltheorie funktioniert gut,weil sie eben plausibel ist, dennoch wird sie alle Jubeljahre "korrigiert". Vielleicht lachen wir Menschen in ein paar Jahrzenten über unsere Theorien bezüglich des Urknalls :)

[ nachträglich editiert von Dreamwalker ]
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03.01.2010 17:29 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -5
 
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@Getschi: So, jetzt hat es der alte Mann da auch gesagt...."Es war schon immer da" :)

Ist doch nix dabei, viel leichter anzunehmen, als der Urknall, aber anscheinend schwerer zu verstehn ^^
Für den Menschen muss alles nen Anfang haben...dabei merkt er gar nicht, wie unwirklich das erscheint, nur weil ihm selbst Grenzen auferlegt sind.
Es kann gar keinen Anfang geben weil das Ende dazu fehlt, das es auch nie geben wird....unmöglich und unenedlich *g
Und die Zeit spielt dabei mal gar keine Rolle...hehe
Kommt einem vor wie ne grosse Verarsche, an die wir nicht glauben können, deswegen muss man es irgendwie erklären.

Es gibt wohl Dinge, die ein Mensch nicht erklären kann, so wie die schwarzen Löcher, an denen man jetzt verstärkt rumforscht. Obwohl es da noch eher ne Erklärung dazu geben könnte, als zum Universum selbst.
Bin mal gesapannt, was man darüber noch hören wird, wenn sie im Cern ein "Schwarzes Loch" gebaut haben lol
Naja, das wird wohl nie passieren und dann wirds wohl neue Theorien geben.
Der Urknall kam bestimmt aus nem überfüllten schwarzen Loch, das alles auskotzen musste, weil kein Platz mehr da war *g

Der Mensch muss eben nen Glauben haben, vieleicht nicht jeder, aber doch die Meisten, wenn sie mal darüber nachdenken. Ob Kirche oder Wissenschaft, ist eigentlich egal, nur den Glauben brauchen sie, sonst versinken sie im Chaos, wenn die Ablenkung irgendwann nicht mehr hilft.
Und wenns nur über Gehirnwäsche funktioniert, dann eben so :)
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03.01.2010 17:54 Uhr von Tommiknocker
 
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@Biba: das hat doch alles nichts damit zu tun obs jemand nun plausibel erscheint oder nicht...der punkt ist schlicht und einfach dass man viele beobachtete effekte mit der urknalltheorie einigermaßen erklären kann, mit der theorie dieses herren jedoch nicht
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03.01.2010 18:31 Uhr von Polyhymnia
 
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@Dreamwalker: Langsam wirds lächerlich. Aufgrund welcher göttlichen Eingebung bist du denn in der Lage die Existenz der Zeit zu bestreiten? "Zeit" ist einfach ein Maß für Veränderung. Unsere Sekunde ist definiert nach einer bestimmten Ortsänderung des Lichtes. Wenn die Zeit definiert ist durch die Existenz von Veränderungen, wirst du sie nur abstreiten können, wenn du auch jedwede Veränderung im Universum verneinst.

Diese Position wirst du weder wissenschaftlich noch für dich persönlich je nachweisen können - ein starkes Indiz dafür, dass deine Hypothese nicht der Realität entsprich.

@Urknallhypothese:
Es gibt eine so unglaubliche Fülle von Indizien im beobachtbaren Universum die sich mit der Urknallhypothese decken, dass ein einfaches "Nö ich glaub nicht daran" nicht ausreicht. Wär mal interessant seine Argumente zu lesen und mit den mir bekannten Pro´s zu vergleichen. Ich erwarte aber nicht, dass diese Argumentsammlung besonders gehaltvoll ist.
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03.01.2010 18:37 Uhr von Reunion
 
+3 | -0
 
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@Bibabuzzelmann: -- Bin mal gesapannt, was man darüber noch hören wird, wenn sie im Cern ein "Schwarzes Loch" gebaut haben --

CERN wird kein schwarzes Loch "bauen". Wenn Du das LHC meinst, dann sprich es an.
Ausserdem baut man kein Schwarzes Loch, es entsteht wenn ein Stern "stirbt" die 2,5x soviel Masse hat wie unsere Sonne.

--Es gibt wohl Dinge, die ein Mensch nicht erklären kann, so wie die schwarzen Löcher, an denen man jetzt verstärkt rumforscht.--

Das liegt am Menschen und seinen Drang nach Wissen.
Aber falls es Dich wirklich interessiert was erfoscht wird, hilft dir diese Seite weiter
http://www.mpg.de/...
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03.01.2010 20:41 Uhr von schoenix
 
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bla: Hm lassen wir ihn doch. Wenn er experimentelle Befunde für seine Hypothese vorlegen kann sehr gut, ansonsten wars dann halt nichts.

ganz nebenbei zu einigen der Kommentarschreibern hier: Ich finde es traurig anzusehen wie unverstanden die Wissenschaft offensichtlich ist und mit welch ablehnender Haltung ihr gegenübergetreten wird. Die sogenannten Naturgesetze werden ja immer weiterentwickelt. Aufgrund von Beobachtungen und Experimenten werden Theorien entwickelt und manchmal werden zuerst die Theorien entwickelt und daraufhin dann Experimente gemacht. Ich wüsste nicht welche dogmatischen Ziele die Wissenschaft verfolgt, und das Ergebnisse reproduzierbar sein sollten um nachprüfbar zu sein leuchtet eigentlich ein (oder sollte es zumindest). Die Quantenmechanik ist offensichtlich ein immer wieder beliebtes Beispiel besonders bei Leuten die keinen blassen Dunst davon haben. Natürlich hat sie zunächst das Weltbild etwas auf den Kopf gestellt aber es ist nicht so das die moderne Wissenschaft die QM ablehnen würde, ganz im Gegenteil. Auch wurde die QM zunächst vor allem theoretisch aufgestellt weil man sich anders gewisse Ergebnisse von Experimenten nicht erklären konnte. Ebenso waren schwarze Löcher zunächst ein eher theoretisches Konstrukt als Ergebnis besonderer Lösungen der allgemeinen Relativitätstheorie. Natürlich gibt es vieles was wir noch nicht wissen aber zu sagen gewisse Dinge könne man als Mensch nicht erklären finde ich stark übertrieben.

Zu der Hypothese: Was sagt er eigentlich zu der bereits über hundert Jahre alten Feststellung, dass der Himmel gleichmässig leuchten müsse wenn das Universum unendlich alt wäre (da ja von überall dann schon Licht eingetroffen wäre)?
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03.01.2010 20:48 Uhr von cheetah181
 
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An alle "Anti-Urknaller": Ihr müsst ja nur erklären, warum sich das Universum ausdehnt und wie die kosmische Hintergrundstrahlung entstanden ist.
Und natürlich den letzten Absatz von schoenix.
Dann wird man euch auch zuhören.
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03.01.2010 21:51 Uhr von hofn4rr
 
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@cheetah181: >>Ihr müsst ja nur erklären, warum sich das Universum ausdehnt und wie die kosmische Hintergrundstrahlung entstanden ist.<<

erklären geht an der stelle vielleicht zu weit, aber fragen kann ja mal nicht schaden, wieso sich denn allen anschein nach, alle galaxien in die selbe richtung bewegen?

inwiefern lässt sich das mit der bisherigen theorie und den anderen beobachtungen erklären?

bei einem urknall müssten sich doch alle galaxien in verschiedene richtungen ausdehnen.

""Alle Galaxienhaufen scheinen in ein und dieselbe Richtung zu strömen. Eine solche Bewegung ist mit der üblichen Vorstellung eines homogenen Universums nicht in Einklang zu bringen, erklären die Forscher in einem demnächst im Fachblatt "Astrophysical Journal Letters" erscheinenden Bericht. Deshalb sei diese "Dunkle Strömung" ein Hinweis auf Materiekonzentrationen jenseits der Grenzen des sichtbaren Universums.""

http://www.weltderphysik.de/...

naja, auf alle fälle interessant, ohne mich jetzt auf eine bestimmte theorie festlegen zu wollen =>
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03.01.2010 22:52 Uhr von Floppy77
 
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Wissenschaftliche Erkenntnisse: waren noch nie in Stein gemeißelt. So mancher zu lebzeiten Verkannte wurde später rehabilitiert und andere deren Aussagen als unumstößlich galten wurden widerlegt.

Auf jeden Fall ist es mutig, seine Ansichten auch nach Jahrzehnten noch zu verteidigen und dafür seine Karriere geopfert zu haben, andere schwimmen nur mit dem Strom und reden Anderen nach dem Mund.
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03.01.2010 22:55 Uhr von cheetah181
 
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hofn4rr: So wie ich das verstehe ist diese Bewegung unabhängig von der eigentlichen Ausdehnung, also sozusagen ein kleiner Fehler in der Ausbreitung, die man eigentlich erwartet.

Aber danke für den Link, interessant ist das auf jeden Fall!
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03.01.2010 23:24 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Wir wissen eigentlich gar nichts sondern sind nur in der Lage mit Hilfe der Mathematik und der Beobachtung das Weltall und die Physik zu beschreiben - aber nicht zu erkären. Wir kennen viele Gesetze. Wir wissen aber niemals warum die Kräfte in dieser Form entstanden sind, können allenfalls errechnen, dass wir nicht existieren könnten wenn sie denn anders wären. Es gibt aber niemanden der weiss, warum die Lichtgeschwindigkeit bei 300.000 liegt und warum sich die Welt über bestimmte Bausteine zusammensetzt. Es dürfte wohl noch eine tiefere Ursache hinter der Natur der Dinge liegen - die wir so wenig erkennen können wie die Stubenfliege nicht erkennt dass sie nicht durch die Glasscheibe nach draussen kommt.
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04.01.2010 09:50 Uhr von mokas
 
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hier ist die erklärung: http://www.kungfutius.de/...
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04.01.2010 12:56 Uhr von Il_Ducatista
 
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mal sehn: mal sehn was das CERN bringt. Theoreizusammenführungen funktionieren auf der Basis der Raumkrümmung und unterschiedlich hohen Energieleveln somit lasst uns auf den Nachweis des Higgs warten; angeblich haben die in den letzten Monaten des alten CERN schon Nachweise gehabt.

ODER:
seht mal bei Garret Lisi nach!

[ nachträglich editiert von Il_Ducatista ]
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04.01.2010 14:02 Uhr von Prof.Dr.K.Meyl
 
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Gesetze der Physik sind anzuwenden und einzuhalten: Nur die Gesetze der Physik können beantworten, ob Halton Arp Recht hat oder seine Mainstream-Kollegen. Nach dem, was wir wissen, kontrahierten die Galaxien langsam. Damit kommen sich auch die Sterne unserer Milchstrasse langsam näher. Wir sollten eine Blauverschiebung beobachten, aber wir sehen statt dessen nur Fixsterne ohne Blauverschiebung! Wir müssen davon ausgehen, dass sich unsere Beobachtung dabei ändert, und aus dem gleichen Grund werden Galaxien, die sich in einer konstanten Entfernung von uns befinden, als konsequente Folge eine Rotverschiebung zeigen – ohne dass dem postulierten Auseinandertriften des Universums eine Realität beizumessen wäre.
Wer also die Gesetze der Physik akzeptiert, kann nicht die fehlende Blauverschiebung der Fixsterne ignorieren und gleichzeitig einen Urknall wegen einer beobachteten Rotverschiebung postulieren. Das Magazin „Der Spiegel“ hat mir wegen dieser Kritik den Ehrentitel „Kopernikus aus dem Schwarzwald“ verliehen.
Nicht notwendig aber wünschenswert wäre an dieser Stelle noch eine Erklärung des Wirkzusammenhangs, für den ich den folgenden Ansatz verwende: Bei Annäherung auf das schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie nimmt die Feldstärke zu und wird die Lichtgeschwindigkeit entsprechend langsamer. Reduziert sich aber das Meter (Abstand) im gleichen Masse wie das Meter pro Sekunde (Lichtgeschwindigkeit), dann beobachten wir nur Fixsterne, obwohl wir genau wissen, dass uns diese näher kommen. Licht von fremden Galaxien ausserhalb unserer Milchstrasse hingegen braucht ebenfalls immer länger, bis es uns erreicht und zeigt als Folge die bekannte Rotverschiebung. Ursache aber sind die sich ändernden Feldverhältnisse in unserer Umgebung und deren Auswirkung auf unsere Wahrnehmung.
Den Urknall hat es folglich nie gegeben. Halton Arp hat das richtig gesehen und ich darf daran erinnern, dass auch Kopernikus am Anfang ganz auf sich alleine gestellt war, wie er die Welt der Physik eigenhändig auf die Beine gestellt hat gegen den Widerstand der ungezählten, alle Gesetze missachtenden Glaubensbrüder.
Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl (http://www.meyl.eu)
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04.01.2010 15:42 Uhr von Prof.Dr.K.Meyl
 
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Gesetze der Physik verbieten Urknalltheorie: Nur die Gesetze der Physik können beantworten, ob Halton Arp Recht hat oder seine Mainstream-Kollegen. s.o.

[ nachträglich editiert von Prof.Dr.K.Meyl ]
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04.01.2010 17:15 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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@Getschi: "Es kann gar keinen Anfang geben weil das Ende dazu fehlt"

Nagut, das warn dummer Satz....ist mir im Nachhinein auch aufgefallen ^^

@Tommiknocker
"der punkt ist schlicht und einfach dass man viele beobachtete effekte mit der urknalltheorie einigermaßen erklären kann, mit der theorie dieses herren jedoch nicht"

Sag ich ja, Gehirnwäsche :)
Vieleicht will man diese "Effekte" gar nicht ohne die Urknalltheorie erklären ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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04.01.2010 23:25 Uhr von cheetah181
 
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Prof.Dr.K.Meyl: Das klang ja ganz interessant, bis zu folgendem Absatz:

"Nicht notwendig aber wünschenswert wäre an dieser Stelle noch eine Erklärung des Wirkzusammenhangs, für den ich den folgenden Ansatz verwende: Bei Annäherung auf das schwarze Loch im Zentrum unserer Galaxie nimmt die Feldstärke zu und wird die Lichtgeschwindigkeit entsprechend langsamer."

Um den zu verstehen, sollte man vielleicht erwähnen, dass sie auch an der Relativitätstheorie zweifeln.
Nachzulesen zum Beispiel hier:
http://www.esowatch.com/...

Die Gesetze der Physik sind also anzuwenden und einzuhalten. Nur sollte man dann auch von den gleichen Gesetzen reden. Wenn sie ihre eigenen Gesetze anwenden, die bei ihren Kollegen ja eher umstritten sind sind unterschiedliche Sichtweisen natürlich verständlich.
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04.01.2010 23:31 Uhr von cheetah181
 
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Bibabuzzelmann: "Sag ich ja, Gehirnwäsche :)
Vieleicht will man diese "Effekte" gar nicht ohne die Urknalltheorie erklären ^^ "

Du scheinst Wissenschaft nicht so richtig zu verstehen. Ein Vergleich:
Dass ein Apfel vom Baum fällt lässt sich prima mit der Gravitationstheorie erklären. Bezeichnest du das jetzt auch als Gehirnwäsche? Drückt Gott vielleicht alle Körper mit Masse zu Boden?

Eine Theorie bleibt solange bestehen, bis eine bessere gefunden ist oder sich Widersprüche ergeben.

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