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FDP: Kritik aus den eigenen Reihen

FDP-Mitglieder kritisieren die Steuerpolitik und Regierungsarbeit ihrer eigenen Spitze. Unterstützung erfahren sie hierbei von Mitgliedern der Union. Nach Meinung vieler FDP-Mitglieder würde zu wenig für eine Haushaltskonsolidierung gemacht und zu wenig Einsparungen im Haushalt angestrebt.

Steuerentlastungen seien nur möglich, wenn es auch mehr Einnahmen gebe. Martin Zeil (bayerischer Wirtschaftsminister) verlangte einen Kurswechsel der FDP, der sächsische Landesvorsitzende Holger Zastrow forderte die FDP auf, zu zeigen, dass sie nicht nur Opposition, sondern auch regieren könne.

FDP-Chef Guido Westerwelle pocht aber weiterhin auf seine Plänen für Steuerentlastungen und warnte davor, Erfolge zu zerreden.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, FDP, Mitglied, Guido Westerwelle, Haushalt, Entlastung
Quelle: www.spiegel.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2010 13:32 Uhr von Borgir
 
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hat: die fdp nicht bei der wahl steuerentlastungen für alle verpsrochen? ist dieses versprechen nicht schon wieder gebrochen worden (denn profitieren werden ab 1.1. ja nur die besser verdienenden, und 20 euro mehr kindergeld ist ja wohl ein witz). darüber hinaus müssen die rentner jetzt 60% ihrer kargen rente versteuern.....regierung sollte geschlossen wegen wahlbetrugs zurücktreten.
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03.01.2010 13:36 Uhr von Susi222
 
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Kindergeld: Das Kindergeld wird Hartz Vier Empängern sowieso gleich von der Arge wieder abgezogen (Und diese Mittleiung von der Arge gabs schon im Voraus nämlich Ende 2009). Die Kinder bekommen davon also nichts. Ach ja, im Arge Brief gabs dann den Trost, dass falls der Staat das Kindergeld nicht zahlt, die Arge den fehlenden Betrag wieder zurücküberweisen würde....
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03.01.2010 15:50 Uhr von fallobst
 
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@ borgir: ja was denn nun? sie wollen ihr versprechen ja bisher angeblich halten, das wird dann als falsch bezeichnet und auf den schuldenberg verwiesen. wenn sie jetzt ihr versprechen brechen wie viele es verlangen, dann wird auch gemeckert. was ist nun richtig? irgendwie gibts immer nur mecker von allen seiten.

und woher soll geld für die rente kommen?
vor 40 jahren haben die leute die rente nur ca. 5 jahre in anspruch genommen und einen rentner haben ca. 4 - 5 arbeitnehmer finanziert. jetzt wird die rente ca. 15 - 20 jahre in anspruch genommen und ein arbeitnehmer zahlt für 2 rentner. dass dabei die renten nicht gleich hoch bleiben können war ja klar. das geld muss ja auch irgendwo herkommen. die exakten zahlen konnte ich jetzt leider nicht wiederfinden, aber das problem ist ja klar und bekannt.
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03.01.2010 20:22 Uhr von marktwirtschaft
 
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@fallobst: Du hast leider keine Ahnung und plapperst nur die Stammtischparolen nach. Zum 1. Abschnitt vergleichst du Äpfel mit Birnen. Wenn ich einen Pfirsich wollte werde ich wohl über den Apfel genausowenig erfreut sein wie über die Birne.

Zum 2. Abschnitt. Rente, die wenigsten Deutschen verstehen überhaupt wie das mit der Rente derzeit funktioniert. (Umlageverfahren) Du wirfst hier einige Daten einfach wild durcheinander. Es ist Volkswirtschaftlich für einen Status quo vollkommen unerheblich wie lange die Rente gezahlt wird wenn die Produktivität hoch genug ist um das was der Rentner verbraucht auch zu produzieren. Ich will es mal kurz versuchen in einfache Worte zu fassen. Beispiel, vor 40 Jahren, um bei Deinen Zahlen zu bleiben, war die Produktivität, also das was ein Bauer erzeugt hat deutlich weniger als heute. Damals konnte ein Bauer soviel Nahrungmittel herstellen das es für 10 Menschen gereicht hat. Heute kann 1 Bauer 100 Menschen versorgen. Wenn man es jetzt in Dein Beispiel umrechnet kann er also den Rentner 10 mal so lange versorgen als vor 40 Jahren, somit theoretisch 50 Jahre statt 5 Jahre. Du siehst es ist kein Problem der Leistungsfähigkeit sondern der Finanzierung.

Genau so Dumm wäre es auf Kapitaldeckung zu setzen. Geld kann man nicht essen. (geringer Nährwert) Wenn also in der Zukunft nicht genug Produziert wird um alle Rentner zu versorgen nützt die schöne Kapitaldeckung auch nichts da
das Kap. durch Inflation wertlos geworden ist. Es ist eben wichtig das immer ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen heute verfügbarem Geld und Warenangebot hergestellt ist um auch in zukunft genug Waren anbieten zu können.

Nachfrage erzeugt im übrigen Wachstum. Nur wenn ich heute für meine Rente spare kann ich nicht gleichzeitig nachfragen. Somit sinkt auch das Wachtum bzw. die Produktion. Eigentlich ganz logisch oder?

Es war von den Gründervätern eine geniale Idee alles Geld in Wachstum zu stecken und das Umlageverfahren ein zu führen. Nur wurde zu dieser Zeit jede Menge Arbeitskraft nachgefragt und nur wenige Maschienekraft. Dadurch reichte zur Finanzierung die Umlage auf die Arbeitsleistung. Heute hat sich die Verteilung Arbeitskraft - Maschinenkraft deutlich verlagert im Verhältnis zur Gesamtwirtschaftsleistung. Daher wäre es wichtig die Finanzierung zu überdenken!
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04.01.2010 02:30 Uhr von fallobst
 
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@ marktwirtschaft: wenn birne und apfel steuersenkung und nicht-steuersenkung ist, was ist dann der pfirsich? erklär das mal bevor du anderen blödsinn vorwirfst.

die versorgung mit lebensmitteln etc. ist doch erst gewährleistet, wenn nicht nur genug da ist, sondern man sich diese dinge auch leisten kann. der bauer verschenkt doch nichts. also bleibt alles wieder am lieben geld hängen und zwar in relation zum preis der verschiedenen güter.

die reallöhne in deutschland sind seit 1980 nur sehr bedingt gestiegen, zuvor ging es durch das wirtschaftswunder noch steil hinauf. also müsste der heutige arbeitnehmer prozentual viel mehr für die rentner zahlen als es damals der fall war.

"Wenn also in der Zukunft nicht genug Produziert wird um alle Rentner zu versorgen..."

also verschenken jetzt die produzenten, also bauern, handwerker, unternehmer ihre produkte an die rentner?
oder kauft das der staat für die rentner, und wenn ja, dann von welchem geld? also dem der arbeitnehmer. und da die zahl und lebensalter der rentner steigt und die zahl der arbeitnehmer gleichzeitig sinkt, wird pro arbeitnehmer ein viel höherer betrag fällig, wenn die rentenbeträge zumindest unverändert bleiben sollen.

"Geld kann man nicht essen." und die rente wird in brötchen, pullis und fleisch ausgezahlt, oder wie?

"Daher wäre es wichtig die Finanzierung zu überdenken! "
und was stellst du dir da genau vor mit deinem überragenden makroökonomischem wissen?


deinem nick wirst du mit diesem beitrag nicht gerecht, da du nicht deutlich genug klar machst, was du meinst. auf deine antworten zu meinen fragen bin ich gespannt, denn deine komischen vorstellungen mit versorgen ohne zu zahlen riecht ein wenig nach sozialismus. aber das will ich dir nicht unterstellen, sondern warte darauf, dass du meine "stammtischparolen" mit vernünftigen argumenten parierst...
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04.01.2010 02:41 Uhr von floridarolf
 
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steuersenkungnen hat die fdp versprochen und zwar für die großen Industrie Koinzerne und BankeN.Um diese Steuerfinanzierung zumfinanzieren werden an Familien gespartn und an den arbeitslosen
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05.01.2010 13:24 Uhr von loddar48
 
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Blödsinn und Lügen gegen gutes Geld Die FDP als Vertreter und Parteihure von Großkapital, Versicherungswirtschaft und Bankstern, will ihre zukünftigen Steuererleichterungen für ihre Parteibuchfreunde doch nur dadurch bezahlen, dass sie die Arbeitslosenversicherung und die Ausgaben für Familien plündern will. Das ist logisch. Die FDP ist eben die Partei der sozialen Kälte, jener sozialen Kälte, die eine der vielen selbsternannten Wahrsager wie: Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter den Deutschen fröhlich grinsend verspricht. Er wird als Unternehmensberater daran sicher gut mit verdienen.

Die Profiteuere des Betrugs sind bekannt. Die Lösung kann nur heißen, sie auszuhungern. Deutschland braucht einen schnellen politischen Wechsel. Deutschland braucht eine direkte Demokratie an der die Parteien nicht mehr beteiligt sein dürfen und Deutschland braucht eine freie Presse- und Medienlandschaft.
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05.01.2010 14:04 Uhr von fallobst
 
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@ loddar48: ja und wie genau soll die "direkte Demokratie an der die Parteien nicht mehr beteiligt sein dürfen" funktionieren. erklärs doch mal ganz genau? sollen dann geschätzte 60 millionen wähler jede woche über jedes gesetz abstimmen? vielleicht mehrmals die woche?
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05.01.2010 15:51 Uhr von loddar48
 
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Vom schönen Schein der Demokratie Auf Landes- und Kommunalebene sind Volksbegehren und Volksentscheid inzwischen in allen 16 Ländern eröffnet. Die vorherigen Warnungen der Gegner haben sich als unberechtigt erwiesen. Es ist an der Zeit, Direkte Demokratie (DD) auch auf Bundesebene einzuführen (von Arnim, Vom schönen Schein der Demokratie, Taschenbuchausgabe 2002, 167 ff.). Die „grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung“ (Art. 79 III GG) ließe sich (ähnlich wie in der Schweiz) durch besondere Länderquoren sichern, Minderheitenrechte dadurch, dass Grundrechte der DD nur eingeschränkt unterworfen würden. Die überkommene Legende, DD habe der Weimarer Republik das Wasser abgegraben, hat die Forschung ohnehin längst widerlegt (Jung, Plebiszit und Diktatur, 1995). Das Parlament kann auch Konkurrenzvorlagen mit zur Abstimmung stellen, es geht also nicht nur um ja oder nein.

Demokratie ist Regierung durch das Volk und für das Volk (Abraham Lincoln): Partizipation der Bürger an den Entscheidungen der Gemein- schaft und deren möglichst große inhaltliche Richtigkeit. Wenn Bürger Themen selbst aufgreifen und verbindlich regeln können, ist der Grad ihrer Partizipation offensichtlich größer, als wenn an ihrer Stelle Repräsentanten entscheiden. Die inhaltliche Richtigkeitschance der DD ist zu mindest gleichwertig. Bürger, denen reiner Wein eingeschenkt wird, sind nicht weniger klug und verantwortungsbewusst als Berufspolitiker (von Arnim, Das System, 2001, 373 ff.). Werden Bürger direkt in die Verantwortung genommen, sind sie auch eher bereit, eventuelle negative Folgen zu ertragen. Dann steigt zu- dem die Nachfrage nach sachlicher Information, der die Medien entsprechen müssen; das ganze Niveau der öffentlichen Berichterstattung wird gehoben.

Manche Reformen wurden überhaupt erst durch DD durchsetzbar. So die Einführung der Direktwahl von Bürgermeistern und Landräten. Sie erfolgte durch Volksbegehren und Volksentscheid oder glaubwürdiges Drohen damit (von Arnim, DÖV 2002, 585). Die Amtszeiten von Abgeordneten und Regierungsmitgliedern wurden in den USA bezeichnenderweise nur in den 23 Staaten begrenzt, wo die Verfassungen DD vorsehen. Auch die nötigen Reformen des deutschen Wahlrechts werden wohl nur im Wege DD möglich sein. Angebliche Gegenbeispiele, wie die vermutete Wiedereinführung der Todesstrafe oder ein vermutetes Nein zur europäischen Währungsunion, beruhen meist auf einer Verwechslung von Meinungsumfragen, bei denen bloße Augenblicksstimmungen ermittelt werden, und DD, der lange öffent- liche Diskussionen des Für und Wider vorausgehen.

Natürlich lässt auch das Versagen des repräsentativen Systems die Waage zu Gunsten DD ausschlagen. Die Politik im Raumschiff Berlin droht abzudriften – weit weg von den Bürgern (von Arnim, ZRP 2002, 223 ff.). Dann muss diesen – als ultima ratio – die Möglichkeit bleiben, Ent- scheidungen an sich zu ziehen. Das hat dann auch präventive Vor-Wir- kungen.

DD, bezogen auch auf die Verfassung, würde diese dem Willen des Volkes unterwerfen und sie damit zu seiner Verfassung machen. Dann würde die vom Grundgesetz verheißene, bisher nur fiktive, Volkssouveränität wirklich hergestellt (von Arnim, Das System, 260 f.).
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05.01.2010 16:36 Uhr von fallobst
 
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@ loddar: du hast jetzt richtig dargestellt, dass ein volksbegehren sinn macht und zur stabilität der demokratie beiträgt. das sehe ich auch so, obwohl ich leider auch öfters auf ahnungslose dumme stoße, die von nichts ne ahnung haben, aber wählen dürfen...

aber das war doch nicht der punkt. hat die schweiz etwa keine parteien? es ist eines zu wichtigen themen volksentscheide einzuholen, aber das politische tagesgeschäft den parteien und somit der regierung zu überlassen...oder, ob man über jedes kleine gesetz und jede änderung bei steuern oder strafrecht wöchentlich oder fast täglich abstimmen lassen würde.

und dabei kann man eben nicht auf parteien verzichten. wer soll es denn machen? irgendwer muss gewählt werden, um das zu machen.
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05.01.2010 17:16 Uhr von loddar48
 
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Raus aus der politischen Unmündigkeit Ich sehe das nicht so, es gäbe z.B die Möglichkeit nur 4x im Jahr über "gesammelte" Themen resp. entscheidungswürdige Punkte, Gesetze usw. abstimmen zu lassen.

An den Umfragen sollen ALLE teilnehmen können. Hierzu könnte im Internet ein Voting-Portal eingerichtet werden, in dem jeder sein Votum zu geplanten Gesetzen abgeben kann. Der Vorteil des Internets ist allseits bekannt (allgemein verbreitete und müheloser Zugang). Aus den abgegebenen Voten wird nach statistischen Regeln eine repräsentatives Ergebnis (Stichprobe) ermittelt.

Zum Punkt Parteien: diese sollen und dürfen nur dienende Funktion haben (keine Lobby und keine Mitgliedsbeiträge!!) und deren Mitglieder/Mandatsträger sind lediglich "Sprachrohr" - die Volkes Willen wiedergeben.

Sind zum Beispiel 70 % der Deutschen gegen einen geplanten Gesetzesentwurf XY, so stimmen 70% der Mandatsträger/-innen der Partei gegen XY.
Der Wille des Volkes wird über repräsentative Umfragen erhoben, deren Ergebnisse dann unmittelbar zu Stimmen im Parlament werden.
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05.01.2010 19:15 Uhr von fallobst
 
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@ loddar: repräsentative umfragen? zu jedem einzelnen gesetz? dann brauchst du ja gar keine parteien oder politiker.

aber dafür brauchst du genug mündige bürger, die sich mit allen kleinen sachen beschäftigen. ich will mal sehen wie der durchschnittsbürger, der abends von der arbeit heimkommt, sich mit allen details der neusten steuergesetze, die zur abstimmung stehen, rumschlägt. das fehlende detailwissen und vor allem zeit, das alles durchzuarbeten fehlt den meisten. eben dazu gibt es parteien. an hand dieser kann der wähler eine (oder mehrere) stoßrichtung(en) in der politik vorgeben.

von der gefahr, dass wahlen übers internet gehackt oder anderweitig verzerrt werden könnten, mal ganz abgesehen...
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06.01.2010 10:02 Uhr von loddar48
 
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Mündige Bürger eine Mär? Wenn Du diejenigen Menschen meinst, die sich nur um sich selbst kümmern, keine Verantwortung für sich selbst und andere übernehmen, denen es nicht um die Gesellschaft geht, die nicht neugierig sind und angepasst mit dem Kopf nicken und nicht nach Antworten und Zusammenhänge suchen - ergo nach meiner bescheidenen Definition unmündig sind, gebe ich Dir recht.

Die Frage ist doch, bildet unser derzeitiges System den mündigen (kritischen) Bürger überhaupt aus oder wird dies sogar bewusst (?) verhindert (durch Medien, Erziehung, Schule).

Nichtsdestotrotz glaube ich, dass wir hier in Deutschland genug mündige Bürger haben (von denen viele Detailwissen haben mit Hochschulabschluss ohne deshalb Politiker zu sein. Die sog. Politiker lassen die Detailarbeit grösstenteils eh nur von externen Beratern bzw. Lobbyisten oder Referendare auf Steuerzahlerkosten machen und sind selbst meist keine Spezialisten sondern Juristen, Lehrer oder Unternehmer) die bereit sind, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen. Ob das dann jeden Abend sein muss oder z.B nur 1x wöchentlich über einen gestellten Sprecher (Landsmann) je Bezirk/Landkreis/Bundesland, muss die Praxis erweisen.

Zu E-Voting gibt es für Wahlen zur Hochschülerschaft oder für Wirtschaftskammerwahlen in Österreich bereits heute eine rechtliche Grundlage. Die Erstellung von Sicherheitsstandards und deren Umsetzung/Koordinierung ist bereits durch Testläufe/Feldversuche erfolgreich durchgeführt worden.
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06.01.2010 10:13 Uhr von marktwirtschaft
 
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@ fallobst: Ok, extra für Dich falobst. 1. ist genauso platt wie Dein vergleich und sollte Dir nur die Plattheit verdeutlich. Hat dann wohl nicht geklappt.

2. Geld ist nur ein Ersatz für Tauschmittel und wurde zu dem Zweck erfunden. Ist einfacher zu handhaben. Es kann also garnicht zuwenig Geld vorhanden Sein sondern immer nur zu wenig Tauschmittel (Waren, Dienstleistungen etc.) für die vorhandene Nachfrage. Ich geb zu das ist schon etwas schwieriger zu verstehen denn im Altag hat man immer das Problem kein Geld zu haben. In der Wissenschaft werden die Zusammenhänge betrachtet. Ließ Dir hierzu ruhig einmal das ein oder andere Buch durch. Du scheinst ja wirklich interessiert zu sein. Es wird Dir ein Licht aufgehen.

Du siehst die Finanzierbarkeit des Rentensystems nur aus dem Istzustand und stellst ihn fast als Gottgegeben hin. Wenn sich die Rahmenbedingungen verändert haben, wie beschreiben. Muß man logischer Weise auch die Finanzierung ändern, wenn man ein Rentnesystem beibehalten möchte. Wie Du richtig erkannt hast ist es in einer Globalen wirtschaftswelt nicht mehr Zeitgemäß die Rente über den Faktor Arbeit zu Finanzieren. Somit müßte man dieses entkoppeln. Das geht aber ausdrücklich nicht indem man dem Arbeitenden sagt sorgt selbst vor, denn das beslastet ja immer noch den Faktor Arbeit. Nein man könnte es, wie andere Länder auch am Einkommen festmachen. Noch besser wäre aber an der Produktionsleistung. Dies hätte den Vorteil das nicht mehr das Unternehmen, über die Sozialabgaben, bestraft wird das mehr Arbeitskräfte nachfragt als die Konkurenz bei gleicher Produktionsleistung.

3. Wie Du auch an diesem Beitrag siehst ist es wirklich schwer sich bei solch komplexen Themen kurz zu fassen. Dabei geht natürlich jede Menge Inhalt verloren und setzt Grundkenntnisse beim Leser voraus. Es felht mir die Zeit hier wissenschftliche Abhandlungen zu schreiben und entsprechend alles genau darzulegen. Sieh es als Denkanstoß um auf andere Gedanken zu kommen. So betrachte ich ein solches Forum zumindest.
Mein Nick ist schon korrekt und du kannst die sozialismuskeule stecken lassen. Fortschritt und Entwicklung hatt nicht immer etwas mit Sozialismus zu tun. Die Welt verändert sich und es ist daher zwingent sich anzupassen. Im Großen wie im Kleinen. Die Frage ist doch nur welcher Weg ist der Richtige. Die Marktwirtschaft und isbesondere die soziale hat hierbei ein ungelaubliches Wachstum ermöglicht nach dem WWII. Was die meisten Kurzfriststrtegen und reinen BWLer vergessen ist nämlich die Nachfrage. Wenn ich in meinem Unternehmen die Mitarbeiter geringer bezahle oder entlasse ist das für meinen Gewinn erst einmal gut. Wenn das aber alle machen da Sie auf die gleich glorreiche Idee kommen kann ich meine Produkte nicht mehr verkaufen bzw. weniger und muß weiter Mitarbeiter entlassen und so weiter und so weiter. Der Staat hat die Aufgabe diesem natürlichen bestreben des einzelnen Unternehmers der Gewinnmaximierung entgegen zu streben um ein gesamtwirtschaftliches Wachstum zu erzeugen.

Google bei Interesse mal nach den Begriffen und such Dir unabängige Wissenschaftler. Das macht zwar Mühe aber es lohnt.
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07.01.2010 15:07 Uhr von fallobst
 
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@ loddar: erziehung ist, war und wird auch in zukunft in erster und wichtigster linie von den eltern ausgehen. oder in späteren jahren von einem selbst (und zwar durch erfahrung).

ich sehe ehrlich gesagt nicht genügend mündige bürger, die sich täglich oder zumindest wöchentlich mit allen wichtigen geschehnissen dieses landes (oder gar der welt) beschäftigen. das trifft auch auf genügend politiker zu, zweifelsohne. da treffe ich in der uni schon genug leute, bei denen es an allgemeinbildung, insbesondere bei der politik, sehr mangelt. und außerhalb der uni ist es noch schlimmer. ausnahmen gibts immer wieder, doch die masse interessiert sich nur für ganz spezifische, individuelle themen. eine abstimmung über die richtung (bundestags-, landtagswahlen) der politik oder ab und an volksentscheide gehen noch, was zeit und interesse anbelangt. wöchentlich erarbeitetes detailwissen auf keinen fall.

aber darüber kann man nicht weiter diskutieren. du siehst es so und ich eben anders. sei es durch erfahrung und/oder utopischen wunschvorstellungen oder wieso auch immer.
aber allein die quote der hochschulabschlüsse ist ja nicht so gewaltig.
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07.01.2010 15:47 Uhr von fallobst
 
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@ marktwirtschaft: ok....leicht verwirrender beitrag, weil teils unverständlich formuliert. ich studiere vwl, also kannst du ruhig spezifischer werden...

aber vorher sollten wir uns auf einige sachen verständigen bzw. unklarheiten ausräumen:

1.) "Es kann also garnicht zuwenig Geld vorhanden Sein sondern immer nur zu wenig Tauschmittel (Waren, Dienstleistungen etc.) für die vorhandene Nachfrage."

kannst gerne noch mehr geld drucken und in umlauf bringen, das mindert letzten endes nur den wert des geldes. also ist die nachfrage letztlich fast ausschließlich vom preis abhängig. in technischer hinsicht gibt es kein problem, genug güter/lebensmittel etc. zu produzieren. die frage ist nur, ob es sich für den produzenten lohnt, was ja letztlich vom preis abhängt. du kannst dir ja gerne andere tauschmittel vorstellen, aber das ändert nichts daran, dass der wert der tauschmittel niemals fix ist. sieh dir den preisanstieg (und wahrscheinlich baldigen fall) von gold an. geld wird als tauschmittel nicht so schnell ersetzt werden. also sollten wir auch dabei an der realität bleiben.

die nachfrage selbst muss man nach gütern unterscheiden. auf luxusgüter kann man zum beispiel leicht verzichten, wenn deren preis steigt. also hat man dabei eine nachfrage mit hoher elastizität, also die änderung der nachfrage bei preisänderung.
bei nahrungsmitteln, ist die preiselastizität viel geringer, da man auf lebensmittel nicht verzichten kann. man kann bestimmte lebensmittel durch andere ersetzen/substituieren, z.b. anstatt äpfeln birnen kaufen, aber das federt das nur bedingt ab.


2.)"Noch besser wäre aber an der Produktionsleistung. Dies hätte den Vorteil das nicht mehr das Unternehmen, über die Sozialabgaben, bestraft wird das mehr Arbeitskräfte nachfragt als die Konkurenz bei gleicher Produktionsleistung."

wie du dir das vorstellst, solltest du mal ganz genau erklären. und wie genau du die produktionsleistung eines jeden unternehmens feststellen willst. über umsatz? über gewinn? willst du die lohnnebenkosten senken und gleichzeitig das unternehmen stärker besteuern? würde dann nicht letztlich leistung bestraft werden, da man quasi die arbeitskräfte, die der konkurrent mehr beschäftigt bei gleicher produktionsleistung mitbezahlt? optimierte arbeitsteilung und -abläufe bzw. -konzepte wären hinfällig, also auch teile von forschung und entwicklung.
ich kann an dieser stelle natürlich nur spekulieren, was du damit meintest, also klär mich bitte auf.

"Die Frage ist doch nur welcher Weg ist der Richtige."
das lässt sich leider nicht immer auf dem papier vorhersagen, sondern eher in der praxis...


3.) "Wenn das aber alle machen da Sie auf die gleich glorreiche Idee kommen kann"

jeder maximiert unter den gegebenen rahmenbedingungen seinen nutzen, sowohl der produzent als auch der konsument. soziales optimum und nash-gleichgewicht etc. sollten dir ja bekannt sein. der staat versucht eben über steuern/gesetze das in die gewünschte richtung zu lenken, aber ob das immer klappt ist mehr als fraglich...


wie oben schon erwähnt: sei bitte spezifischer, sonst kann ich nur im trüben fischen und nur raten, was du meinst...

[ nachträglich editiert von fallobst ]

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