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London und Washington unterstützen die Terrorabwehr in Jemen

Premierminister Gordon Brown und Amerikas Präsident Barack Obama haben vereinbart die Terrorabwehr in Jemen und in Somalia durch eine neue Polizeieinheit zu unterstützen.

Brown möchte zudem zusätzlich zur Afghanistan Konferenz ein Treffen zur Situation in Jemen abhalten. Obama sieht starke Verbindungen zwischen dem vereitelten Anschlagsversuch von Detroit und der Al Kaida Organisation in Jemen.

In Somalia sind zur Zeit circa 5.300 Soldaten stationiert, die die schwache somalische Übergangsregierung gegen die islamische Opposition unterstützen.


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Terror, Barack Obama, London, Unterstützung, Washington, Jemen, Gordon Brown
Quelle: www.nzz.ch

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2010 10:04 Uhr von usambara
 
+3 | -3
 
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ob sie da nicht mal den Überblick verlieren...
Im Nordjemen kämpfen schiitische Milizen (die nichts mit Al Qaida am Hut haben, im Süden kämpfen sozialistische Milizen, im Osten hat Al Qaida ihre Lager, mittendrinne kämpft die Regierung um das überleben und sowieso hat jeder Stamm seine eigene bewaffnete Miliz.
Wenn die USA den Fehler machen und mit Bodentruppen reingehen, werden sie alle gemeinsam gegen sich haben-
wie damals in Somalia.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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03.01.2010 10:12 Uhr von schwesterwelle
 
+4 | -5
 
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Das wird wohl: der nächste US Amerikanische Angriffskrieg.
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03.01.2010 10:24 Uhr von kommentator3
 
+2 | -1
 
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@schwesterwelle: warum genau sollte die USA da angreifen?
Was gibt es denn im Jemen zu holen außer Ärger?
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03.01.2010 10:34 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -0
 
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teuschen: an der stelle mag ich mich vielleicht zwar schwer teuschen, aber wie gerade @kommentator3 schrieb, gibt es dort ausser ein paar terroristen (die mutmasslich an dem anschlag auf die cole verantwortlich waren) nichts zu holen.

das engagement wird sich demnach bestenfalls auf ein paar drohnen, einem schwenk mit einem sateliten, und ein paar "blackwater" - angestellten begrenzen.

jemen ist derart wirtschaftlich am "arsch" das bisher sogar der mainstream abstand nahm, etwas mehr als über "terroristen" zu fabulieren.
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03.01.2010 11:10 Uhr von usambara
 
+1 | -3
 
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@hofn4rr: Das Engagement reicht immerhin schon soweit, keine Drohnen
sondern (wie zu Weihnachten) Kampflugzeuge zu schicken und
damit Lager zu bombardieren.
Da die USA ihre Stützpunkte in Saudi Arabien räumen musste, würde sich eine neue Basis am Roten Meer gegenüber Somalia sicher gut machen...
Al Qaida ist ein Problem, aber eine schiitische Miliz (ala Hisbollah) mit iranischer Hilfe ein anderes und das größere
von Beiden- gerade für Saudi Arabien mit schiitischen Enclaven.

[ nachträglich editiert von usambara ]
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03.01.2010 11:32 Uhr von kommentator3
 
+2 | -0
 
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@usambara: da wäre Dschibuti aber die bessere Wahl.
Liegt noch günstiger, ist relativ stabil und die Briten haben da einen riesigen Stützpunkt.
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03.01.2010 12:58 Uhr von selphiron
 
+1 | -3
 
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@hofm4rr: ja eben dass es in Jemen nix gibt weiss die Al Kaida auch.Gerade deshalb werden sie sich wohl Jemen ausgesucht haben, damit sie dort ihre Terroristen ausbilden können ohne dass die Amis gleich angreifen.Denn wenn sie das vorhaben überlegen sie es sich 2 mal.Denn in Jemen gibt es ja nix zu holen und auf das bisschen Absatzmarkt können sie pfeiffen.Wenn sie da nicht reingehen, dann werden dort immer Terroristen ausgebildet.Wenn sie es tun werden sie (wiedermal) tausende Verluste und Milliarden an Schulden hinnehmen müssen.Aber wenn in ihrem (heiligen) Kampf gegen den Terror auch nur ein Fünkchen Wahrheit steckt müssten sie da reingehen.
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03.01.2010 13:09 Uhr von kommentator3
 
+2 | -1
 
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@selphiron: und wenn sie reingehen, bist du der erste der hier dumm rumbläkt.

Du beschwerst dich in jedem Fall über die USA wenn sie reingehen und wenn nicht.
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03.01.2010 18:55 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -1
 
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@Usambra: >>Da die USA ihre Stützpunkte in Saudi Arabien räumen musste, würde sich eine neue Basis am Roten Meer gegenüber Somalia sicher gut machen...
Al Qaida ist ein Problem, aber eine schiitische Miliz (ala Hisbollah) mit iranischer Hilfe ein anderes und das größere
von Beiden- gerade für Saudi Arabien mit schiitischen Enclaven.<<

was die stützpunkte betrifft lohnt ein kleiner blick auf die wiki-seite.

""Experten schätzten im Jahr 2004 die Gesamtzahl der Stützpunkte, auf die die USA jederzeit zurückgreifen können, auf ungefähr 1000.[2]

Laut Quellen im nordamerikanischen Militär sind 95% der weltweit existierenden militärischen Enklaven von den USA.[3]""
http://de.wikipedia.org/...

nicht zu vergessen die übrigen nato-länder und ihre stützpunkte, insbesondere die frankreichs (bisher in afrika stark vertreten) in den emiraten (hormus).
http://www.deutscher-friedensrat.de/...

um einen stützpunkt auch noch im jemen zu installieren, braucht es keine besonderen militäreinsätze.
geld reicht dafür vollkommen aus.

inwiefern da die unsägliche al-kaida eine rolle spielen soll?

also im jemen sind seit über 30 jahre bekannterweise terroristen.
und alleine die erwähnung "al-kaida" reicht beim us-kongress aus, um quasi unbegrenzte mittel zur abwehr bereitzustellen.

darüber hinaus schafft man sich mit der terrorhysterie eine art öffentliche legitimation, unabhängig davon ob da nun wirklich al-kaida-leute sind oder nicht.

p. s.
wir werden ja sehen wie sich das im jemen noch entwickelt.
ich bezweifle allerdings immer noch das die einsätze eine besondere militärische bedeutung haben werden.

es sind wie gesagt nur eine handvoll mutmaßlicher "echter" terroristen, und ein paar rebellische zellen, wo der jemen selber nicht mehr alleine damit fertig wird.

eine echte strategische bedeutung hat das land m. e. kaum, gegenüber den restlichen stützpunkten.

alleine was da alles im meer rumschwimmt reicht aus, um beispielsweise den iran hundert jahre zurückzuwerfen.
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04.01.2010 13:50 Uhr von Jummi
 
+1 | -0
 
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Die USA: und GB eröffnen eine neue Front, die wievielte eigentlich!?
Der Passagier,der angeblich ein Flugzeug in die Luft jagen wollte, diente nur als Vorwand um im Jemen aktiv werden zu können.
Das kennen wir doch nur zu gut; "Operation unter falscher Flagge"

http://www.jungewelt.de/...

Dritte Front der NATO;

http://www.jungewelt.de/...
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06.01.2010 17:43 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@kommentator3: -- "warum genau sollte die USA da angreifen? Was gibt es denn im Jemen zu holen außer Ärger?"

Hoher Profit im folgenden Wiederaufbau? Alleine Haliburton hat z.B. im Irakkrieg über 20 Mrd. USD Gewinn eingefahren! (Rumsfeld, Cheney & Co. sind durch solche "Geschäfte" inzwischen Multimilliardäre.)

Allerdings ist der Jemen bettelarm, und hat auch lange nicht so große Ölvorräte, wie z.B. der Irak. Öl als Motivation dürfte daher entfallen, zumal viele der Quellen ohnehin schon in ausländischer Hand sind.

Lohnt also vielleicht auch nicht - zumal ja jetzt auch Obama das Sagen hat, und nicht mehr die gierige NeoCon-Crew um Bush jr. Obama ist zwar auch ein (ehemaliger) Chicago Boy, aber möglicherweise ein fast "geheilter", wenn man einen jüngeren Artikel von Naomi Klein berücksichtigt.

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