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Ex-Häftlinge besetzen ehemaliges Gefängnis DDR-Staatssicherheit

Um die Vergangenheit des SED-Unrechtsregimes aufzuarbeiten, hat das Bundesland Thüringen eine Stiftung eingerichtet. Zu diesem Zweck soll ein früheres Stasi-Gefängnis zu einem Gedenk- und Lernort umgebaut werden.

In die Arbeit an dieser Gedenkstelle möchte auch der Verein "Freiheit e.V." eingebunden werden. Diese Einbindung soll jetzt über die Besetzungsaktion erzwungen werden, erklärte der Vorsitzende des Vereins Joachim Heise.

"Wir sind der Spielball der Landesregierung. Bei wichtigen Entscheidungen werden wir immer ausgegrenzt", beklagt er. Ein Vereinsmitglied ist in den Hungerstreik getreten.


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WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, DDR, Häftling
Quelle: nachrichten.t-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2010 20:57 Uhr von execute.exe
 
+16 | -5
 
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na dann, "Mahlzeit" Bin nur mal gespannt, wann eine Stiftung zu Gedenken an die "Willkür und Unterdrückung seitens der Bundesregierung an die Deutsche Bevölkerung in den Jahren 1990 - 20**" in das Leben gerufen wird?
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02.01.2010 21:59 Uhr von BennOhnesorg
 
+6 | -4
 
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naja: noch sind wir nicht ganz so weit wie die ddr und stasi.

aber 10 jahre noch dann schiessen sie wieder auf uns wenn wir ausreisen wollen. jede wette.
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02.01.2010 23:00 Uhr von anderschd
 
+4 | -1
 
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Die Wette: nehm ich an! Der Verlierer zahlt dem Gewinner eine Ausreise in Form eines Urlaubs.
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02.01.2010 23:33 Uhr von execute.exe
 
+7 | -9
 
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BastB^: ich bin ein Opfer der SED, aber leider ist es jetzt viel, viel schlimmer, als die SED es jemals hätte schaffen können....

Gott sei Dank, wissen das die meißten User hier. Nur Ungebildete können so einen "Schurz" von sich geben....

Deine Sprüche aus Adenauers Zeiten sind so etwas von Mittelalterlich....diese hat man schon zu den Zeiten der Hallsteindoktrin geschwafelt....
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02.01.2010 23:37 Uhr von anderschd
 
+6 | -5
 
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execute: Du kannnst kein Opfer sein. Dann würdest du anders denken.


P.S. Ich Ossi
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03.01.2010 00:59 Uhr von eScapLaY
 
+4 | -3
 
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Da versteht wieder einer die Welt nicht: Die Vergangenheit heißt so weil sie vergangen ist. Schmerzen und Narben bleiben immer aber solche Aktionen untergraben das ganze System. So kommt man nicht weiter.
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03.01.2010 02:31 Uhr von Mario1985
 
+4 | -3
 
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Ähm BastB: naja zugegeben, die Bundesregierung macht das schon geschickt, die moderne Stasi einzuführen, ist zwar nicht mehr mit Abschießen und so, die Überwachung wird dort auch nicht über Spitzel durchgeführt, sondern es wird alles in Modernen System eingespeist so dass wir gläserne Bürger sind. Was ja nach der Bundesregierung nötig ist um uns vor Kinderpornographie und terror zu schützen..

Ein großer Denker und Politiker hatte einmal sinngemäß gesagt;

Für jedes Stück Sicherheit was wir herstellen, geben wir ein Stück Freiheit.

Und wir geben die freiheit unweigerlich auf, aber keineswegs zur größeren Sicherheit, nein Das Bundesinnenministerium freut sich über unsere Daten damit wir auch überwacht werden können. Also Quasi die moderen Stasi nur halt bislang noch ohne Folgen, sprich Regierungskritische Äußerungen werden noch nicht verfolgt.

BastB bitte geh weiter Bild zeitung lesen, denn das ist die Bibel für ungebildete Dumme Leute... Wer die Bildzeitung einmal Kritisch liest und nicht direkt alles glaubt was die von sich geben, wird schnell merken, dass die zeitung uninteressant wird. Ich gebs zu ich les die auch manchmal, muss aber nach 10Minuten Lesen meistens 20minuten Pause machen damit ich mich vom Lachflash über solch dumme Kommentare erholen kann..... :-)
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03.01.2010 14:38 Uhr von anderschd
 
+1 | -1
 
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Oder, er ist zu jung und plappert nur nach. Wenn sein Name sein Geburtsjahr beinhaltet kann es nicht anders sein.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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03.01.2010 14:59 Uhr von Herbst-89
 
+1 | -1
 
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Sie existieren noch und machen weiter: Hallo liebe Kämpfer !

Ich freue mich für Eure Aktion und kann Euch nur mitteilen, dass ich es super finde. Mein Mann und ich würden Euch gerne unterstützen. Allerdings, können keine finanzielle Mittel fließen, da wir durch diese Exgenossen viele Jahre arbeitslos sind. Wir Kämpfer von 89 waren damals die Verlierer und sind es noch heute. In verschiedenen Ämtern und Behörden sitzen diese Denunzianten. Sie entscheiden, wer Arbeit bekommt und wer nicht. Wir haben nichts mehr zu verlieren. Aber wir können jeden Tag noch in den Spiegel sehen und unsere Gedanken sind noch immer frei.
Wir dürfen es nicht zulassen, dass vieles unter den Tisch gekehrt wird. Es ist auch sehr wichtig, dass nichts in Vergessenheit geriet. Denn wir sind entsetzt, dass bei der letzten Kommunalwahl und Landtagswahl in Thüringen ein solches Wahlergebnis zustande kam. Haben diese Linkswähler in den letzten 20 Jahren nichts gelernt? Wie viele mussten vor der Wende Ihr Leben lassen? Ich weiß wovon ich spreche. Dann gibt es auch sehr viele, die sich nach der Wende das Leben genommen haben, weil sie weiter denunziert wurden und keine Arbeit fanden. Viele sind krank geworden und kommen mit ihrem Leben nicht zurecht.
Wir sind auch empört über die Landesbischöfin Junkermann. Sie forderte Versöhnung, Vergessen und zu Verzeihen. Warum sollte ich diese 3 Sachen tun? Sie sollte sich mal mit Opfern auseinandersetzen. Das war ein richtiger Schlag ins Gesicht.
Wir unterstützen Eure Forderung. Denn es kann nicht so weiter gehen. Sollen wir Opfer denn noch immer die Schnauze halten??? NEIN!!! Dafür haben wir 89 nicht unser Leben riskiert.
Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Opfer der Spielball der Landesregierung werden. Denn es soll für eine Begegnungsstätte gegen das Vergessen sein.

Eure Anti Stasi Kämpfer aus Jena
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03.01.2010 15:06 Uhr von Herbst-89
 
+1 | -1
 
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Sie machen weiter: Hallo liebe Kämpfer !

Ich freue mich für Eure Aktion und kann Euch nur mitteilen, dass ich es super finde. Mein Mann und ich würden Euch gerne unterstützen. Allerdings, können keine finanzielle Mittel fließen, da wir durch diese Exgenossen viele Jahre arbeitslos sind. Wir Kämpfer von 89 waren damals die Verlierer und sind es noch heute. In verschiedenen Ämtern und Behörden sitzen diese Denunzianten. Sie entscheiden, wer Arbeit bekommt und wer nicht. Wir haben nichts mehr zu verlieren. Aber wir können jeden Tag noch in den Spiegel sehen und unsere Gedanken sind noch immer frei.
Wir dürfen es nicht zulassen, dass vieles unter den Tisch gekehrt wird. Es ist auch sehr wichtig, dass nichts in Vergessenheit geriet. Denn wir sind entsetzt, dass bei der letzten Kommunalwahl und Landtagswahl in Thüringen ein solches Wahlergebnis zustande kam. Haben diese Linkswähler in den letzten 20 Jahren nichts gelernt? Wie viele mussten vor der Wende Ihr Leben lassen? Ich weiß wovon ich spreche. Dann gibt es auch sehr viele, die sich nach der Wende das Leben genommen haben, weil sie weiter denunziert wurden und keine Arbeit fanden. Viele sind krank geworden und kommen mit ihrem Leben nicht zurecht.
Wir sind auch empört über die Landesbischöfin Junkermann. Sie forderte Versöhnung, Vergessen und zu Verzeihen. Warum sollte ich diese 3 Sachen tun? Sie sollte sich mal mit Opfern auseinandersetzen. Das war ein richtiger Schlag ins Gesicht.
Wir unterstützen Eure Forderung. Denn es kann nicht so weiter gehen. Sollen wir Opfer denn noch immer die Schnauze halten??? NEIN!!! Dafür haben wir 89 nicht unser Leben riskiert.
Wir dürfen es nicht zulassen, dass die Opfer der Spielball der Landesregierung werden. Denn es soll für eine Begegnungsstätte gegen das Vergessen sein.
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03.01.2010 15:32 Uhr von anderschd
 
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Herbst-89: Danke.
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03.01.2010 18:03 Uhr von Mario1985
 
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naja: wie meine Nicknamen schon sagt bin ich im jahr 1985 geboren und kann nicht wirklich beurteilen was damals abgegangen ist. Aber es existieren genug Berichte aus denen ersichtlich ist was die damalige Datensammelflut beweist. Und heute werden in etwa die gleichen Daten gesammelt. Nur halt nicht wer "flüchten will" sondern wer die flucht schon in Angriff genommen hat. Und wie bereits in meinem Vorpost erwähnt werden die Daten noch nicht dazu genutzt um uns einzusperren. Aber nuja egal......

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