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Studie: 80 Prozent fühlen sich gehetzt

Die Bochumer Soziologin Nadine Schöneck rät gehetzten Menschen öfters mal aus dem stressigen Alltag auszusteigen.

Wir leben immer schneller und gehetzter. Unsere Gesellschaft ist eine Gesellschaft der Beschleunigung. Viele Erfindungen im letzten Jahrhundert fördern diese Entwicklung. Die Zeitknappheit ist inzwischen sogar ein Anspruch der Gesellschaft an den Menschen.

Das Motto lautet: Menschen, die keine Zeit haben, sind die Menschen, die im Beruf erfolgreich sind. Menschen mit Zeit sind Versager. Um aus dieser Spirale auszusteigen und sich selbst Zeit für sich zu nehmen, braucht man Mut.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Mensch, Hetze
Quelle: www.derwesten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2010 18:35 Uhr von meisterthomas
 
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Wer keine zeit hat, hat sich selbst verkauft. Sein Lohn ist oft kaum mehr als die Hoffnung, dass sein Masochismus auch belohnt wird.

Der Sinn für das Wesentliche braucht Herz und Verstand. Aber wir haben nicht die Zeit, um uns selbst wahrzunehmen. Und wer genug Zeit hat schlägt sie tot, weil er sich selbst nicht mehr ertragen will.

Unsere Gesellschaft spaltet sich im solche die keine Zeit haben und solche die den Mut zu sich selbst verloren haben.
Und genau das war und ist das Ziel politischer Seilschaften, um Ungleichheit zu organisieren.

Zeit ist Geld, sehr viel Geld für den der welches hat. -- Und sehr wenig Geld für den der keines hat.

[ nachträglich editiert von meisterthomas ]
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02.01.2010 19:21 Uhr von xjv8
 
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stimmt schon, nur wenn ich unseren Nachwuchs so anschaue sind die alle selbst schuld. Ist irgendwie Arbeit zu vergeben halten alle, ausser den Alten die Hand hoch. Dann kommen unsere Jungdynamiker damit nicht zurecht, und haben dann ein Burn-out Syndrom. Am Schluss macht es doch ein Alter, aber mit dem richtigen Zeitmanagement. Mit Quantität kann man nun mal nicht Qualität ersetzen.
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03.01.2010 02:09 Uhr von Mario1985
 
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ich wäre doch: eher für den Ausspruch" back to the Roots" also zurück zu den Anfängen, die Deutschland wirtschaftlich so stark gemacht haben, dort zählte nicht die Quantität oder wie teuer die herstellung von Produkt x war, sondern die Qualität und trotzdem wurde das Produkt verkauft und Gemessen am Eigenkapital und Umsatz waren die Gewinne damals höher als sie heute sind.
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03.01.2010 12:26 Uhr von tunFISCH
 
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Ich bin ein Versager und: lerne immer mehr damit glücklich zu werden.
Bald geh ich wieder etwas mehr arbeiten.

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