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Feinstaubplakette: Noch deutlich schärfere Regelung gefordert

Während in immer mehr Städten Fahrzeuge mit einer schlechten CO2-Bilanz ausgesperrt werden, fordert das Umweltbundesamt (UBA) die Grenzwerte und Regelungen noch deutlich zu verschärfen.

Vor allem müssen Regelungen einheitlich erfolgen, so dass etwa nach Hannover nicht nur Fahrzeuge mit grüner Plakette dürfen, während München auch weiterhin mit roter Plakette befahren werden darf.

Während jedoch der ADAC die Maßnahme kritisch betrachtet und eine Erforschung der Wirksamkeit fordert, ist UBA-Präsident Jochen Flasbarth überzeugt: "Umweltzonen schützen die Gesundheit, daran gibt es keinen Zweifel."


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WebReporter: shorti-car
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regelung, Feinstaub, Plakette, Umweltbundesamt
Quelle: www.focus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2010 11:55 Uhr von Jaecko
 
+6 | -5
 
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Bevor die über solche Verschärfungen nachdenken, sollten die erst mal die ganzen Extrawürste beseitigen.
Es kann nicht sein, dass uralte Diesel-Benz mit relativ guter Abgasbilanz ausgesperrt werden, aber Fahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst etc. ausgenommen werden, obwohl diese oft Zeug in die Luft blasen, dass man fast nichts mehr sieht. Und deren Anteil ist alles andere als klein.

Also erst mal diese Fahrzeuge nachrüsten oder austauschen, DANN erst mal woanders einengen.
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02.01.2010 12:59 Uhr von Alexander.K
 
+1 | -0
 
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Gut gemeint, schlecht gemacht: Feinstaub ist nachweislich sehr schädlich für den Menschen. Aber die Feinstaubbelastung kann ich nicht dadurch reduzieren das ich ein paar Straßenzüge zur Umweltzone erkläre und das auch noch mit vielen Ausnahmen. Sinnvoll wäre es wenn ich mir für den gesamten innerstädtischen Bereich ein Konzept erstellen würde, das nicht nur den Straßenverkehr berücksichtigt.
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02.01.2010 13:23 Uhr von R.D.61
 
+4 | -0
 
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Warum: prüft man nicht endlich nach einem einheitlichem Konzept und von einer unabhängigen Komission die -Wirksamkeit - dieser Zonen wie es doch der ADAC fordert .

Na eine Idee ?
Es könnte ja einigen Sesself... . im UBA passieren das sie ihre Sessel räumen ,und endlich mal anfangen müssten, zu arbeiten.
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02.01.2010 16:18 Uhr von claeuschen
 
+3 | -0
 
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Nachweis fehlt: Ob die Einrichtung einer Umweltzone tatsächlich etwas bringt für die Gesundheit der Menschen, wage ich zu bezweifeln.

Bei Regen wird der Feinstaub bekanntlich aus der Luft ausgewaschen. Folglich: Regnerischer Sommer - kaum Überschreitungen; heißer Sommer - Umweltalarm!
Für Stickoxide trifft das vielleicht eher zu, trotzdem bleiben Zweifel.

Ein Porsche Cayenne mit 2,5 Tonnen und 300 PS soll mit seiner grünen Plakette und einem Verbrauch von 20 Liter im Stadtverkehr (bei vorsichtiger Fahrweise) sauberer sein als ein Volvo V60 Diesel, der im Stadtverkehr keine 10 Liter verbraucht? Das muss mir mal jemand erklären, das verstehe ich nicht!

Die Lösung wäre eine komplette Umstellung auf Elektromotoren. Aber dann wäre ja die Petrochemische Industrie auf einen Schlag überflüssig. Da muss die massentaugliche Produktion noch etwas hinausgezögert werden. Denn sonst müssten die gemeinnützigen Erölraffineriegenossenschaften aus mangelnder Kapitaldeckung Tankstellen schließen. Und dass, obwohl die Mineralölgesellschaften nur aus purer Humanität ein paar Verkaufsstellen betreiben und Öl unter Wert abgeben...

tztz
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05.01.2010 18:51 Uhr von Skymaster100
 
+1 | -1
 
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Ich fühle mich benachteiligt und ausgegenzt. Seit dem 1.1 darf ich mit meinem sechs Jahre alten Auto nicht mehr in die Umweltzone von Berlin. Ich bin dafür, dass es auch eine Plakette für alle Züge, Schiffe, Flugzeuge, Kamine und Öfen geben sollte. Wenn sollten alle Feinstaubproduzenten gleichbehandelt werden und nicht wieder nur der Autofahrer.
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