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Tarifverträge laufen aus: Bsirske erwartet zähe Verhandlungen

In diesem Jahr endet die Laufzeit der Tarifverträge von fast zehn Millionen Beschäftigten. Weil die wirtschaftliche Krise einen Nachfrageimpuls braucht, wollen die Gewerkschaften spürbare Lohnerhöhungen erkämpfen.

So fordert Ver.di-Chef Bsirske: "Weil es Jahre dauern wird, bis der Export sein Niveau aus der Zeit vor der Krise wieder erreichen kann, müssen wir das Wachstum durch zusätzliche öffentliche Investitionen und die Stärkung der Kaufkraft im Inland absichern."

Pessimistischer sieht es Hagen Lesch, der Tarif-Experte beim Institut der deutschen Wirtschaft. "Prozentuale Erhöhungen wird es voraussichtlich nicht geben." Er erwartet lediglich sogenannte Einmalzahlungen.


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WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Tarif, Verhandlung, Gewerkschaft, ver.di, Frank Bsirske
Quelle: www.rp-online.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2010 11:27 Uhr von DeepForcer
 
+2 | -3
 
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Ein Trauerspiel: "Weil die wirtschaftliche Krise einen Nachfrageimpuls braucht, wollen die Gewerkschaften spürbare Lohnerhöhungen erkämpfen".

Also ich muss immer wieder feststellen wie gebildet und realitätsnah doch unsere deutschen Gewerkschaften sind.

Hm, gebe den Arbeitern 3% und sie kaufen sich nen Mercedes, BMW, Porsche oder VW? Wohl kaum. Wenn dann gibts zur "feier der Gehaltserhöhung" wohl eher nen euen LCD-TV (made in China) oder nen Blu-ray Player (made in Korea). Oder es wird für den Urlaub gespart (DomRep/Spanien)

Wirklich geholfen ist Deutschland damit nicht....
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02.01.2010 12:59 Uhr von hugrate
 
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@deepforcer: oder sie gehen einfach mal häufiger essen, achten vielleicht mehr darauf bio-produkte zu kaufen weil sie durch die gehaltserhöhungen einen entsprechend größeren "etat" für solche produkte haben etc. ...man kann sich das auch negativ reden...
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02.01.2010 14:40 Uhr von frederichards
 
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@DeepForcer - Massenkaufkraft ist gut! Viele Deutsche machen schon "wieder" Urlaub in Deutschland und wenn der Nacktscanner kommt, noch viel mehr, vor allem Frauen und damit auch ihre Männer und Familien.

Wenn ich mehr Geld bekomme gebe ich Geld für Neuanschaffungen aus, woher die kommen oder gefertigt werden ist erstmal egal, da der Verkauf der Ware (Handel/Verkäufer/Transport) in Deutschland abläuft, zumindest der der Geld kostet, und damit auch noch der Staat unterstützt wird (Mehwertsteuer/Umsatzsteuervorabzug).

Also bringt es immer was dem Volk Geld zukommen zu lassen, am Besten über eine produktive Tätigkeit, z.B. als Verkäufer von Hifi/TV-Geräten aus China oder als Gebrauchtwagenverkäufer oder Kelidungsverkäufer oder als Handwerker (da wird vom Gehaltszuwachs auch immer was abfallen).

Die Kaufkraft liegt bei der Masse und nicht bei den Banken, nicht bei Konzernvorständen und nicht bei normalen Betrügern.....:)

In diesem Sinne Frohes Neues!

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