02.01.10 09:42 Uhr
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Neue EU-Norm: Keine Kinderwagen auf der Rolltreppe

Zum 01.01.10 ist eine neue EU-Reglung in Kraft getreten. Diese verbietet einen Transport von Kinderwagen auf Rolltreppen.

Laut dem Sekretär der EU-Rolltreppen-Kommission, habe es schon viele schlimme Unfälle gegeben in diesem Zusammenhang.

Viele Menschen halten diesen Beschluss für ausgemachten Blödsinn, da über Rolltreppen vieles ohne fremde Hilfe erreichbar ist.


WebReporter: thommyfreak
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Kinderwagen, Rolltreppe, Norm
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2010 09:56 Uhr von keinegier
 
+5 | -2
 
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ich: finde das solche beschlüße diskriminierung pur sind, wie soll mann/frau in die u-bahn kommen wenn sie benutzt werden muß um irgendwohin zu kommen? muß dann jedesmal gebettelt werden das einem geholfen wird die kinderwagen treppen runter / hoch zu schleppen? was pasiert wenn gestolpert wird? dann wird das nächste verbot fällig - das tragen von kinderwagen!!!!

[ nachträglich editiert von keinegier ]
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02.01.2010 10:31 Uhr von Compolero
 
+1 | -3
 
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Naja Naja.. man kann auch übertrieben auf das Verbot reagieren.
Meistens gibts ja Aufzüge auf die man mit Kinderwagen ausweichen kann egal ob Bahnhof oder Geschäft. Also entstehen durch die Regelung keine großen Benachteiligungen ein ;)
Klar ist es nicht wirklich gefährlich mit nem Kinderwagen auf die Rolltreppe zu gehen aber das auch nur wenn man es richtig macht da man sonnst ganz schnell mal nen Abflug macht.
Ich bin jetzt seit 2Jahren mit nem kleinem Kind bzw Kinderwagen unterwegs und weiß wovon ich rede.

Jedoch, die Eltern die es nicht schaffen anständig die Rolltreppe mit Kinderwagen zu benutzen, werden sich wohl kaum an die Regelung halten.
Also frag ich mich, wie man diese Norm durchsetzen will. Möchte man jetzt an jede Rolltreppe einen Aufpasser setzen oder die Treppen so schmal machen dass dort keine Kinderwagen mehr drauf passen?
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02.01.2010 11:00 Uhr von Köpy
 
+4 | -0
 
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Ich bin für ein Verbot von Kopfsteinpflaster in allen EU-Ländern. Was das wohl kosten würde..^^ :o)

Man kann leicht mit nem Fuß umknicken, wenn man zu blöd zum Laufen ist. Radfahrer können sich böse verletzen, wenn es nass ist. Autos kommen bei Nässe nicht rechtzeitig zum stehen.

(natürlich wäre es schwachsinn und es würde richtig teuer werden das Pflaster mit einem anderen Belag zu ersetzen. Aber was solls. Bei der EU wäre ja alles möglich)
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02.01.2010 11:20 Uhr von Jaecko
 
+3 | -2
 
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Ich werds weiterhin tun. Wenn mir deswegen einer blöd kommt, soll er mir mal zeigen, wie er so ein Teil ohne Rolltreppe und fremde Hilfe da hochgewuchtet kriegt.
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02.01.2010 16:39 Uhr von LenoX.Parker
 
+4 | -0
 
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Rolltreppen-Kommission. ^^ Das sagt ja wohl alles. :D
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03.01.2010 14:31 Uhr von Magier47058
 
+1 | -1
 
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Das ist eine verdammt schlechte Gesetzesänderung. Ich sehe Mütter schon tändig danach fragen ob man helfen. Ich, der jeden Tag Bus und Bahn fährt werde jetzt noch öftrs helfen, aber trotz allem ist das nicht sinn und zweck der Sache
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04.01.2010 01:11 Uhr von Eddy_dr_Zivi
 
+0 | -1
 
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Nur mal ne Frage an alle die gegen: so einen Beschluß sind.

Was macht Ihr wenn jemand vor Euch mit einem Kinderwagen auf der Rolltreppe steht in dem ein Säugling liegt. 2 Personen davor stürzt jemand....

Unabhängig davon, es gibt schon ein Verbot Kinderwagen auf der Rolltreppe zu transportieren, dazu muß es keinen EU-Beschluß geben, erst Recht braucht keiner eine "EU-Rolltreppen-Kommission".
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10.01.2010 11:41 Uhr von pevos
 
+0 | -0
 
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Als leicht vertrottelt: zu gelten, bringt durchaus Vorteile. Wem der Ruf der Grenzdebilität vorauseilt, wird in der Regel in Ruhe gelassen und kann einfach sein Ding machen. Nun wollen wir im neuen Jahr nicht gleich alle EU-Bürokraten in diese Ecke stellen. Aber es spricht doch einiges dafür, dass etwa die vor geraumer Zeit erlassene Verordnung 1677/88 EWG eben jenen Effekt erzielen sollte.
Als herauskam, dass die Brüsseler Beamten damit die Krümmung der Salatgurken normierten (maximal zehn Millimeter je zehn Zentimeter Gemüselänge), zeigten ihnen die Bürger kollektiv den Vogel, um sich dann dauerhaft von den Beamten abzuwenden. Etwas Besseres aber hätte gar nicht passieren können.
Während sich jahrelang Hohn und Spott an dem Gemüse-Paragrafen entzündete, konnten die Damen und Herren unbehelligt und völlig sich selbst überlassen ihrer ganz alltäglichen Arbeit im kuscheligen Mikrokosmos der belgischen Hauptstadt nachgehen und etwa am EU-Reformvertrag basteln, ohne dass ihnen dabei zu viel dazwischengeredet worden wäre.
Doch wie das eben so ist: Auch das beste Messer wird mal stumpf, und nachdem die Gurken-Verordnung keinen mehr aufregte, wurde sie vor ein paar Monaten aufgehoben und nun - ob mit oder ohne Unterstützung des Entbürokratisierungsbeauftragten Edmund Stoiber ist nicht bekannt - durch EN 115 ersetzt: Eltern dürfen demnach mit ihren Kinderwägen seit 1. Januar keine Rolltreppen mehr benutzen, um die Betreiber vor einer etwaigen Unfallhaftung zu beschützen.

Um Verwirrung und Unmut noch ein bisschen zu befeuern, soll das Verbot aber nicht für alle Rolltreppen gelten, sondern nur für neu zugelassene. Das Resultat? Super! Die Verkehrsverbünde weigern sich, entsprechende Schilder mit durchgestrichenem Kinderwagen anzuschrauben, die EU-Bürger tippen sich wieder heftig an die Stirn, und in Brüssel haben die Beamten weiter das, was ihnen am liebsten ist: ihre Ruhe.

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