02.01.10 09:40 Uhr
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Ermordete Ägypterin Marwa - Witwer geschockt über deutsche Justiz

Nachdem Sachsens Justiz die Ermittlungen im Fall Marwa abgeschlossen hat, herrscht beim Witwer eine große Empörung und Enttäuschung darüber.

Laut seiner Meinung, müsse der Polizist, der ihm ins Bein schoss und auch der Richter, der den Alarmknopf zu spät drückte, zur Rechenschaft gezogen werden.

Er will jetzt gegen den Abschluss der Ermittlungen vorgehen, wenn es sein muss, sogar bis zum europäischen Gerichtshof.


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WebReporter: thommyfreak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Justiz, Witwe, Ägypter, Marwa
Quelle: www.bild.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2010 09:54 Uhr von usambara
 
+3 | -17
 
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02.01.2010 10:02 Uhr von Thommyfreak
 
+9 | -3
 
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@usambara: Das mit dem Nachbarschaftsstreit in meinem Kommentar war nicht auf den Fall Marwa bezogen sondern nur als Gleichniss zu verstehen. Auch bei einem solchen Streit kann es zu einem unvorhergesehenen Ereigniss kommen. Und von da her müssten solche Verhandlungen ja auch extrem abgesichert werden.
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02.01.2010 10:29 Uhr von Nothung
 
+17 | -3
 
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Aus Ägypten ist er es gewohnt, dass die unabhängige Justiz regelmäßig auch gegen Staatsorgane ermittelt und verurteilt..
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02.01.2010 10:40 Uhr von supermeier
 
+5 | -3
 
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Die Rechtsmittel: auszuschöpfen ist sein gutes Recht, der Erfolg bleibt abzuwarten.
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02.01.2010 12:34 Uhr von Cosmopolitana
 
+8 | -11
 
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Dem Typen wird vom Polizisten ins Bein geschossen: während seine Frau von einem Psychopathen erstochen wird, und ihr regt euch auf, dass er sich beschwert??

Will nicht wissen was hier los wäre, wenn genau in der selben Situation ein Deutscher in Ägypten wäre. Dann würd es hier heißen "Klar dass der Polizist nicht zur Rechenschaft gezogen wird, die sind dort alle korrupt und schützen sich gegenseitig".

Und hier schaut man einfach auf den Menschen zweiter Klasse herab, der eine Frau und ein Kind verloren hat, warum der sich doch zu beschweren hat.

Kommt mal klar Leute.
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02.01.2010 13:08 Uhr von kommentator3
 
+4 | -8
 
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@Cosmopolitana: >>Und hier schaut man einfach auf den Menschen zweiter Klasse herab, der eine Frau und ein Kind verloren hat, warum der sich doch zu beschweren hat.<<

Der Täter hat ohne große Diskussionen die Höchststrafe bekommen. Dass die Sicherheitsleute in einer unübersichtlichen, unvorhersehbaren Situation einen Fehler gemacht haben ist auch unstrittig.
Was will er denn. Sollen die dafür in Gefängnis?
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02.01.2010 13:14 Uhr von Cosmopolitana
 
+4 | -6
 
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@kommentator: "Was will er denn. Sollen die dafür in Gefängnis?"

Aber eine "Na und? Ist nun mal scheiße gelaufen"-Einstellung in dieser Situation gehört auch nicht unbedingt zu einem Rechtsstaat, oder?
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02.01.2010 13:20 Uhr von kommentator3
 
+4 | -6
 
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@Cosmopolitana: was wären denn deiner Meinung nach angemessen?

- Knast für die beteiligten Beamten?
- 1 Mio Schadensersatz?
- Kniefall von Frau Merkel?

Der einzige der hier Schuld hat ist der Täter. Und der hat die Höchststrafe.
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02.01.2010 14:01 Uhr von Cosmopolitana
 
+4 | -6
 
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@kommentator: Du willst hier doch nicht weiß machen, dass du gar nichts unternehmen und es einfach so hinnehmen würdest, wenn deine schwangere Frau im Gericht erstochen und du vom Polizisten auch noch ins Bein geschossen wirst, oder???

Und warum kommst du mit übertriebenen Vorschlägen wie Knast für die Beamten oder 1 Millionen Schadenersatz?
Wie wäre es mit einer üblichen Verhandlung wegen Körperverletzung?
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02.01.2010 15:23 Uhr von kommentator3
 
+3 | -5
 
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@Cosmopolitana: natürlich würde ich mich fürchterlich aufregen.

Aber wir als nicht betroffene können das nüchtern betrachten. Es sind Fehler passiert.
Insbesondere der Beinschuss hätte nicht passieren dürfen.
Aber das war eben ein Fehler wir er in unübersichtlichen Situationen nun mal vorkommt. Keine böse Absicht.
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02.01.2010 15:45 Uhr von Thommyfreak
 
+4 | -3
 
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@Cosmopolitana: So etwas kann vorkommen und nicht bei jeder Verhandlung ist einen Hochsicherheitstrakt gerechtfertigt. Wäre der Täter schon füher als gewalttätig aufgefallen, hätte es sicher andere Maßnahmen gegeben. Aber wenn es jetzt einen Streit wegen Knallerbsensträucher gibt, soll da die Armee vorfahren? Klar gab es im Nachhinein Fehler, aber die vor Ort mussten in Sekunden entscheiden und nicht in Minuten. Wenn der Polizist die liegende blutige Frau gesehen hat und einen Mann der sich drüberbeugt, soll er erst nachfragen in welcher Beziehung der Mann zu der Frau steht?

[ nachträglich editiert von Thommyfreak ]
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02.01.2010 16:37 Uhr von azru-ino
 
+2 | -8
 
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Dem Mann: geht es aber nicht um Geld oder irgendwelche schwachen Sicherheitsvorkehrungen. Vorallem der Sicherheitsmann hat seinen Dienst bei weitem falsch ausgeführt und das Opfer abgeschossen und somit dem Täter mehr Zeit zum Morden gegeben. Es kann nicht sein, dass ein "ausgebildeter" Beamter einfach in die Meute schiesst und hofft den richtigen getroffen zu haben. Erst denken umd dan schiessen, nicht umgekehrt!
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02.01.2010 17:08 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -3
 
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gutes recht: es ist sein gutes recht anzeige zu erstatten.

würde ich zumindest auch in erwägung ziehen, wenn mir einer ins bein schiesst =>

aber einem richter kann man eine menschliche reaktion nicht wirklich verübeln, etwas spät reagiert zu haben wenn neben ihm ein mensch von einem irren abgestochen wird.

was den polizisten angeht...naja.
evtl. hilft da auch schon ein ausgeprägtes schiesstraining mit verschiedenen sehhilfen, oder alternativ ein büro-job was die zukunft betrifft.

von dem abgesehen hat der polizist und natürlich das opfer richtig schwein gehabt, dass der schuss nur ins bein ging.

ansonsten würde "in diesem jahr noch" überall bei bagatellen
der nacktscanner eingeführt und von jedem die politischen hintergründe durchleuchtet werden, wenn jemand beleidigt wird.

denn irre gibt es nicht nur beim gericht sondern auch bei gewählten politikern.

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