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Irak: Anklage gegen Blackwater-Mitarbeiter?

Da in den USA ein Prozess gegen Mitarbeiter der im Irak in US Auftrag tätigen Sicherheitsfirma Blackwater geplatzt ist, bereitet jetzt die irakische Regierung einen eigenen Prozess vor.

Die irakische Menschenrechtsministerin zeigte sich sehr erstaunt über die Zurückweisung der Klage in den USA gegen Mitarbeiter von Blackwater.

Den Blackwater Mitarbeitern wird vorgeworfen, mehrere Zivilisten bei Schießereien getötet zu haben.


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WebReporter: thommyfreak
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Irak, Mitarbeiter, Anklage, Blackwater
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.01.2010 09:32 Uhr von usambara
 
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@Autor: Der ehemalige US-Statthalter Paul Bremer hatte kurz vor seiner Abreise in der mittlerweile berühmt-berüchtigten Order 17 festgeschrieben, dass die Angestellten der Sicherheitsfirmen Immunität genießen. Auch die Zivil- und Militärgerichte in den USA sind nicht zuständig.
Nach dem 16. September 2007 wurden die betroffenen Söldner schnell ausgeflogen. Ähnliches passierte mit Andrew Moonen: Der Blackwater-Mann hatte an Weihnachten 2006 betrunken einen Leibwächter des irakischen Premiers erschossen. Heute lebt Moonen in Seattle, aber er wurde nicht angeklagt
Neben 160.000 US-Soldaten sind immer noch gleich viel Söldner im Irak.
Auf 7200 britische Soldaten kamen im Herbst 2006 mehr als 20.000 Söldner, die für britische Firmen arbeiteten.
Ein ehemaliger Elitesoldat bekommt einen Tagessatz von etwa 700 Dollar pro Tag - das ist deutlich mehr, als General Petraeus, der Oberkommandierende der Streitkräfte, verdient.
Was Blackwater betrifft: Die Firma hat ihre eigene Fluglinie und baut gerade einen eigenen Geheimdienst nach dem Vorbild der CIA auf.
-SDZ-
http://www.kriegsreisende.de/...
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02.01.2010 09:58 Uhr von Metal_Invader
 
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Und wir wundern uns, dass die westliche Welt im Nahen Osten verhasst ist? Ehrlich ich könnte uns und unsere tollen Verbündeten (die Amis) selber hassen.
Die Decke zwischen Zivilisation und Chaos ist so gering.

Es ist eine Schade dreckige Mörder unbestraft entkommen zu lassen und noch politisch zu decken.
Hätte Obama als Weltkriegsminister einen PoPo in der Hose würde er abdanken. Er bringt keinen Wandel und das wird sich auch nicht ändern.
Die Gesichter wechseln aber die Scheisse bleibt beim alten.

[ nachträglich editiert von Metal_Invader ]
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07.01.2010 00:46 Uhr von heyj
 
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stellt euch vor: ihr riskiert tag für tag euer leben und müsst dann mit dem kriegsgericht rechnen wenn ihr eure waffe benutzt..

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