01.01.10 20:58 Uhr
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Ab dem 1. Januar 2010 gibt es den "gläsernen" Arbeitnehmer

Ab dem 1. Januar diesen Jahres (2010) gibt es quasi den "gläsernen" Arbeitnehmer.

Mit dem Beginn des neuen Jahres müssen alle Arbeitgeber in Deutschland Informationen über ihre Mitarbeiter weitergeben. Diese Daten werden zentral gesammelt und von einer Bundesbehörde verwaltet.

Es werden dabei Informationen über das Gehalt, die Fehlzeiten, Teilnahme an Arbeitsniederlegungen und Abmahnungen der Arbeitnehmer weitergegeben.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Daten, Bundesregierung, Arbeitsplatz, Arbeitnehmer
Quelle: www.wdr.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2010 21:04 Uhr von Sonny61
 
+36 | -3
 
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Unfug den gibt´s doch bestimmt schon länger jetzt macht man es nur öffentlich! Finanzamt-Arbeitsamt und Sparkassen stehen doch schon länger in Verbindung!
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01.01.2010 21:13 Uhr von Johnny Cache
 
+62 | -2
 
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Herrlich: Es zwar nicht gestattet firmenintern personenbezogene Auswertungen bezüglich der Fehlzeiten zu fahren, aber auf der anderen Seite sollten solche Daten außer Haus gegeben werden?
Dem, der sich das ausgedacht hat, sollte man allein schon für den Gedanken windelweich prügeln...
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01.01.2010 21:16 Uhr von hofn4rr
 
+13 | -2
 
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angesichts drohender massenentlassungen: >>Wofür soll diese Maßnahme gut sein? <<

in dem zusammenhang ist es für die junta nützlich, solche informationen zu sammeln, um die entlassenen je nach eignung zügig und sinnvoll einzusetzen.
z. b. in lagern, nach dem motto "wachstum schafft arbeit"
http://www.bloertz.de/...
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01.01.2010 21:21 Uhr von ichschonwieder
 
+16 | -0
 
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dort steht mehr als euch lieb sein wird
http://www.sueddeutsche.de/...
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01.01.2010 21:32 Uhr von Darrkinc
 
+26 | -1
 
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ich frage mich: wer diese leute sind, die soetwas auf den weg bringen.
wie kommt es, das es so wenig verantwortungsvolle menschen/beamte in entscheidungspositionen gibt, die so etwas unterbinden?
denkt bei denen denn keiner nach?
ich wuerde gerne einige namen erfahren, damit man sich um diese leute besonders bemuehen kann, solchen unsinn in zukunft zu unterlassen.
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01.01.2010 21:41 Uhr von Philippba
 
+14 | -4
 
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Ein Grund: wieso wir dieses Jahr niemanden Einstellen werden! Die Bundesregierung will scheinbar nicht das Firmen Arbeitsplätzen schaffen. Pech gehabt.
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01.01.2010 22:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -2
 
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Theoretisch wäre das eine gute Sache die sehr viel Kosten spart und Arbeitgeber entlastet. Genauso kann es helfen Firmen aufzudecken, die Lohndumping betreiben.
Bei Bewerbungen hätte ich keine Angst. Dazu ruft der neue Chef sowieso den altehn Chef per Telefon an - und dann erfährt man noch viel mehr. meine 2 alten Chefs haben das - immer - gemacht.
Ich habe nur Angst, dass Firmen Fehlinformationen reinschreiben, um sich selbst in ein gutes Licht zu bringen, was zu Sperrungen beim Arbeitsamt führt. Und dass die Daten 3 Jahre später bei einer Glückspielfirma auftauchen. Und dass ein Schwarzmarkt für gefälschte Karten entsteht (für nicht gemeldete Arbeiter beim Bau usw.).
Als Freiberufler wird meine Karte wohl ewig leer bleiben.
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01.01.2010 22:17 Uhr von frankodiabolo
 
+19 | -1
 
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Bravo Das ist wieder ein wichtiger Schritt....






...nach unten!!!
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01.01.2010 22:33 Uhr von wasnhierlos
 
+4 | -8
 
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der Bericht enthält Unwahrheiten ELENA soll dazu dienen, dass man später bei den Ämtern eine Chipkarte ( der Chip soll auch in den Perso oder die EC - Karte einzubauen sein ) vorlegt, damit die sich die über ELENA gespeicherten Daten abholen können ...
Hierbei geht es nur um Daten, die man sich sonst beim Arbeitgeber extra bescheinigen lassen musste, wie für ALG, Mietzuschuss etc. ...
Fehlzeiten etc. werden gar nicht über ELENA gemeldet ...
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01.01.2010 22:51 Uhr von mallcom
 
+13 | -1
 
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in diesem Zusammenhang: wird dann gleich ein neues Ministerium gegründet. Ministerium für Staatssicherheit. Dann fühlen sich einige unserer Politiker wieder so richtig heimisch, gelle!
Dann sollte man noch ne Menge Maurer suchen, damit die Auswanderungswelle endlich eingedämmt wird...

(äh, war das jetzt sarkastisch? oder ironisch? ich bin mir da nicht so ganz sicher...?)

PS: oh, wie gern würde ich mir manche Stasi-Akten einiger Politiker ansehen, aber leider wurden daraus ja verschlußakten. warum bloß, wo die doch nichts zu verheimlichen haben????
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01.01.2010 23:02 Uhr von kidneybohne
 
+5 | -1
 
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gegen: die wand fahren...kenn ich irgendwoher. aber ich sag nix weiter. mein führungsstab hat das wahrscheinlcih vor.

aber was bringt so ein gläsener arbeitnehmer? dasi s mir noch ein rätsel.
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01.01.2010 23:46 Uhr von R.D.61
 
+8 | -1
 
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Ich sag nur: SCHUFA für den Arbeitnehmer.Da muss man demnächst womöglich noch bei jeder neuen Bewerbung ein solche kostenpflichtige Auskunft beilegen damit der potentielle Arbeitgeber weiß mit wem er es zu tun bekommt.Und noch was interesantes war ja schon zu lesen Wieso erfährt man es wirklich erst so spät ich glaub ich habe letzte Woche das erste mal davon gelesen sonst wird doch jeder kleine Pups zu Orkan gemacht.
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02.01.2010 00:12 Uhr von wasnhierlos
 
+5 | -8
 
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arbeitet Ihr mit ELENA ???? ich finde es schon toll, dass man hier Minus kassiert, wenn man mal aus der Praxis berichtet ...

alles stürzt sich wie immer auf die teilweisen Falschmeldungen der Medien ...

Ich weiss, welche Daten ich rübergeben muss .... - die Daten von der Lohnabrechnung ... von Brutto über Steuerklasse und Sozialversicherung ...

Das ist nichts anderes als das, was die Lohnbüros sonst auch bescheinigt haben ...

aber glaubt ruhig weiter den Theoretikern ...
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02.01.2010 00:45 Uhr von Loichtfoier
 
+12 | -1
 
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Von mir aus: Ich jedenfalls werde keine Daten meiner Mitarbeiter an wen auch immer weitergeben. Im Zweifelsfall berufe ich mich auf das langjährige Datenschutzgesetz. Es ist nämlich in Deutschland so, dass neue Gesetze oder Anordnungen bestehenden Gesetzen nicht widersprechen dürfen.
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02.01.2010 01:36 Uhr von TGnow
 
+1 | -1
 
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Naja Sollte das mit den Streik- und Krankentagen tatsächlich stimmen habe ich absolut keine Bedenken, dass die ganze Sache (zumindest in diesen Teilen) vom BVerfG wieder gekippt wird. Auf die Jungs und Mädels aus Karlsruhe war in letzer Zeit ja immer Verlass.
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02.01.2010 02:14 Uhr von wasnhierlos
 
+2 | -7
 
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danke für die Minus - Bewertungen das ist doch alles nur Stimmungsmache ...

ich wundere mich nur, dass es so viel Naivität hier gibt ...
inzwischen sollte doch Jeder wissen, dass man den Medien nur die Hälfte ( wenn überhaupt ) glauben darf ...

zumindest werde ich in der Praxis jetzt nicht mehr erfahren, wer wo welchen Zuschuss beantragen will ...
und darüber bin ich sehr froh, weil es mir und den Leuten schon peinlich war ....
das ist für mich Datenschutz ....

alles andere für die Lohnabrechnung gehört nunmal zum Job ...

aber das scheinen die Wenigsten hier zu verstehen ...
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02.01.2010 02:30 Uhr von Maverick Zero
 
+4 | -0
 
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Bitte eine Wand: Diejenigen, die sich das ausgedacht haben bitte in einer Reihe vor die Wand stellen. Den Rest bitte dazu selbst denken.
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02.01.2010 02:35 Uhr von Mario1985
 
+0 | -0
 
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ganz einfach: sowas gabs bisher auch schon, mann musste gewisse daten an die Krankenkasse weitergeben(Fehlzeiten) wenn man zahlungen von der erhalten wollte. Berufsgenossenschaften schicken schon seit jahren Formulare in denen man die Lohnsummen und die anzahl Der Arbeitnehmern/Arbeitsstunden) angeben muss.... Gleichzeitig die verpflichtende Elektronische Übermittlung der Angaben, die sonst nur an die Lohnsteuerkarte geheftet wurden, die auch sonst nur beim finanzamt öffentlich wurden, wenn der Arbeitnehmer einen Lohnsteuerjahresausgleich macht, oder eben bei einer LohnsteuerPrüfung.
Teilnahme an Arbeitsniederlegungen und Abmahnungen mussten auch vor dem 01.01.20010 mit Gewerkschaften abgesprochen werden(sofern der Arbeitnehmer in der Gewerkschaft ist).. Also nichts neues, ausser dass eigens für den Arbeitnehmer ein eigenes Blatt hierfür angelegt wird, so dass im Einzelfall ersichtlich ist was los ist.....
Fraglich nur wie die Daten geschützt werden sollen und welcher Zweck damit verfolgt wird.... Könnte mir sowas wie ne Arbeitnehmer Kartei veranstaltet wird auf die das Arbeitsamt Zugriff hat und dann dem Arbeitgeber die Karten der in Frage kommenden Arbeitslosen für den Job aushändigt....
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02.01.2010 05:15 Uhr von mustermann07
 
+6 | -0
 
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Ganz einfach. nicht mehr arbeiten gehen....
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02.01.2010 08:25 Uhr von Jummi
 
+5 | -0
 
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@Sonny61: "Unfug, den gibts doch schon länger jetzt macht man es nur öffentlich! Finanzamt - Arbeitsamt - und Sparkassen stehen doch schon länger in Verbindung!"

Genau! Die SCHUFA nicht zu vergessen, den Zoll, das BKA, die Krankenkassen und und und.
Die USA, der BIG-Brother schlechthin, hat auch das Recht alle Überweisungen der Deutschen zu einzusehen, zu kontrollieren, wer weiß was die noch so alles über uns einsehen dürfen!?

STASI war Pillepalle im Gegensatz zu heute!

[ nachträglich editiert von Jummi ]
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02.01.2010 08:42 Uhr von Jummi
 
+5 | -0
 
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@mustermann07: "Ganz einfach, nicht mehr arbeiten gehen..."

Ja, aber als Protest gegen die neokapitalistische Regierung!
Generalstreik, die Zeit ist reif!

Es liegt doch an uns selbst die Politik zu beeinflussen, zu verhindern, daß solche Schweinereien passieren!
Agenda 2010 mit ihren desaströsen Gesetzen wäre nie zustande gekommen, hätte das Volk geschlossen NEIN gesagt!

Wir sind das Volk!

http://www.labournet.de/...

http://www.ostblog.de/...

http://www.generalstreik.info/...
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02.01.2010 10:55 Uhr von :raven:
 
+7 | -2
 
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Und? Was macht der brave Deutsche?
Hält schön die Fresse!
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02.01.2010 10:57 Uhr von :raven:
 
+0 | -3
 
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@TGnow: "Auf die Jungs und Mädels aus Karlsruhe war in letzer Zeit ja immer Verlass. "

Einer von uns beiden hat irgend etwas überhaupt nicht verstanden ;-)
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02.01.2010 11:21 Uhr von xGwydionx
 
+1 | -0
 
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Selbstständig: Da gibt es nur eins: Nur noch als selbstständiger (Sub-?)Unternehmer arbeiten. Da greift das Gesetz (noch?) nicht.. Und das Risiko hält sich in Grenzen: Seinen Job verliert man eigentlich schneller als Angestellter den als z.B. Sub, zumal für die Firmen etliche Vorteile entstehen, die man in seine Std.-Vergütung aber gegenrechnen muß. Wer also Urlaub plant,sollte das von Anfang an auf die Forderung aufschlagen...
Usw.
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02.01.2010 12:28 Uhr von Alexander.K
 
+5 | -0
 
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@wasnhierlos: Deine Kommentare werden ggf. negativ bewertet weil sie falsch sind.

Du schreibts:
"Hierbei geht es nur um Daten, die man sich sonst beim Arbeitgeber extra bescheinigen lassen musste, wie für ALG, Mietzuschuss etc. ...
Fehlzeiten etc. werden gar nicht über ELENA gemeldet ... "

Falsch, in der Datenbank gibt es im Modul MVDS folgenden Fallbezogenen Baustein Fehlzeiten, dort ist folgendes zu erfassen:
01 = Krankengeld/Krankentagegeld/KUG Krankengeld/Übergangsgeld/Verletztengeld
02 = Kranken-/Verletztengeld bei Pflege eines kranken Kindes
03 = Mutterschutzfrist (Mutterschaft nach §§ 3Abs. 2, 6 Abs.1 MuschG)
04 = Versorgungskrankengeld
06 = Pflegezeit nach § 2 oder § 3 Abs.1 PflegeZG
07 = Elternzeit
08 = Einstellung Entgeltersatzleistung wegen voller Erwerbsminderungsrente
09 = Wehrdienst/Eignungsübung/Zivildienst/Wehrübung
10 = unbezahlter Urlaub
11 = unbezahlte Fehlzeit (z.B. unentschuldigtes Fehlen / Arbeitsbummelei)
12 = unrechtmäßiger Streik
13 = Aussteuerung
14 = rechtmäßiger Streik
15 = Aussperrung
16 = unwiderrufliche Freistellung ohne Weiterzahlung des Arbeitsentgeltes
Quelle: Ein Vortrag des Technischen Leiters der ELENA-Zentralstelle Registratur Fachverfahrenvor der der HWK in Ulm ( http://www.ulm.ihk24.de/... )


Weiterhin für Wohngeldberechnungen wird man zukünftig weiter Anfragen an die Arbeitgeber stellen müssen. Bei den Berechnungen müssen auch erwartete Einkunftssteigerungen berücksichtigt werden, das ist in ELENA nicht vorgesehen (Quelle: das-elena-verfahren.de)

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