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Langzeitstudie: Kontrollierte Drogenabgabe in der Schweiz führt zum Erfolg

Es war die Schweiz, die vor 15 Jahren als erster Staat den Versuch mit Abgabe von Heroin und Methadon an Drogenkranke den höchst umstrittenen Weg gewagt hat, so wirksamer zu helfen. Inzwischen wurde auch vielen Gegnern klar, dass diese Therapieart die Bessere und Erfolgreichere gewesen ist.

Als nachhaltig stellte sich die staatlich erlaubte Abgabe von Heroin und Methadon heraus, da es unter den Drogenabhängigen dadurch weder zu kriminellen Aktionen, noch zur Prostitution oder HIV-Ansteckung gekommen war.

Ab heute gilt in der Schweiz das neue Betäubungsmittelgesetz, das diesen langfristigen Versuch endgültig legalisiert.


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WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Schweiz, Droge, Heroin, Methadon
Quelle: www.20min.ch

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.01.2010 13:58 Uhr von quade34
 
+2 | -4
 
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Schweiz/Drogen: Leider gibt die Quelle keine Auskunft über die Beeinflussung des illegalen Handels mit BM. Um die Handelsstruktur aus zu trocknen, bedarf es wohl weiter reichendes Handeln des Gesetzgebers. Für Deutschland ergibt sich aus dem Erfolg der Schweizer ein dringender Sprung über zig Hürden.
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01.01.2010 14:16 Uhr von Chronos93
 
+23 | -3
 
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In Deutschland werden vier Opiate/ Opioide zur Substitutionstherapie eingesetzt:
- Methadon
- L-Polamidon
- Heroin (befindet sich in Deutschland noch in der Zulassung)
- Buprenorphin.

@Autor:
In Deutschland wurde dieses Modell schon lange übernommen... "*MIMIMI* Deutschland ist so blöd..."
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01.01.2010 14:21 Uhr von Hrvat1977
 
+9 | -2
 
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Seit Mitte: des "mittlerweile" letzten Jahres wurde diese Heroinstudie auch in größeren Städten Deutschlands eingeführt.Man hatte nach einer zweijährigen Probephase gute Erfahrungen mit diesem Programm gemacht.Vielleicht kapiert man endlich dass man mit Verboten die Leute nicht von ihrer Sucht befreien kann und es auch weiterhin Konsum geben wird.
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01.01.2010 14:34 Uhr von skapytek
 
+9 | -4
 
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Ich war: mal einer von denen und glaubt mir die kontrollierte Drogenabgabe ist nichts anderes als: du gehst zum arzt der schreibt dir ein Rezept (sehr häufig Substitol) , dann gehst du in die Apotheke holst dir dein Zeug und wenn es leer ist gehst wieder zum Arzt und der gibt dir wieder ein neues Rezept !
Da gehts den "Großen" nur um die Statistiken weil jemand der Drogenersatzmittel bekommt nicht mehr offiziell unter den Drogensüchtigen gelistet wird !
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01.01.2010 14:58 Uhr von Dr.G0nz0
 
+26 | -1
 
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@skapytek: Das ist mir aber immernoch lieber als morgens meine Autoscheibe eingeschlagen und mein Navi geklaut zu vorzufinden.
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01.01.2010 19:16 Uhr von dangerberk
 
+1 | -1
 
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@Chronos93

von Methadon und L-Polamidon weg zu kommen ist allerdings schwieriger als von Diamorpin.

Das Diamorphin ist seit einigen Monaten in Deutschland zugelassen und soll nur an schwerstabhängige ü23 abgegeben werden.

Ich halte Buprenorphin immernoch besser zur behandlung als Diamorphin

aber worauf die News wohl eigl. abzielt ist das die süchtigen ihre Substitutionsmittel mit nach hause nehmen dürfen, bevor L-Polamidon, Methadon, Buprenorphin oder Diamorphin einem süchtigen mitgegeben wird muss schon eine lange zeit vergehen und eine große Vertrauensbasis aufgebaut sein. In die Schweiz ist das ´Revolutionäre´ das sie die Substitutionsmittel den süchtigen ´einfach so´ mitgeben also das eine Vertrauensbasis von grundauf da ist
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01.01.2010 19:21 Uhr von skapytek
 
+2 | -0
 
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@Dr.G0onz0: Ok das stimmt.
Aber diese Leute bräuchten einfach eine Langzeithterapie und einen Entzug in einer geschlossenen Abteilung !
Viele nehmen das zeug ja nicht einfach so (psychische Probleme, Gewalt in der Familie, falsche Freunde, keine Zuwendung, niemanden zum reden, etc)
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01.01.2010 19:36 Uhr von Hrvat1977
 
+0 | -1
 
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@Skapytek: hier geht es aber um die kontrollierte Abgabe vom Heroin.Die bekommen keine Rezepte in die Hand und erst recht nicht wird es in Apotheken ausgegeben.deswegen heisst es ja kontrollierte Ausgabe weil es direkt beim Arzt gespritzt werden muss.Du hast eine Substitution gemacht.Das ist was anderes.
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01.01.2010 22:58 Uhr von dangerberk
 
+4 | -2
 
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@berechtigt

mal abgesehen davon das langjährige Heroin-Junkies bei einem kalten entzug einfach drauf gehen, so ist der psychische Entzug durch einen kalten-entzug nicht geheilt das heisst die typen sind nach dem ihr körper nicht mehr danach schreit immer noch so geil drauf weil ihr geist danach schreit, die substitutionstherapie ist dafür gedacht das sie ihre Sucht langsam ausschelichen und dadurch auch psychisch wieder klar kommen
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02.01.2010 02:58 Uhr von Mario1985
 
+3 | -5
 
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berechtigt: "Bevor jetzt die Frage kommt was man meiner Meinung nach machen sollte. Schon bei aller , allerkleinsten Drogenvergehen ganz hart und härter Bestrafen." Epic Fail

Dann würden 60 Mio von 80Mio deutschen Vorstrafen besitzen..... 10Mio Kinder und leute die keine drogen kennen, 10Mio Spießer die keinen Spaß verstehen...... Wenn du mal ne ehrliche Umfrage startest wer in Deutschland schon min. einmal in seinem Leben Drogen konsumiert hat, werden 2/3 Aller Deutschen ihr Kreuzchen bei "ja" machen müssen.

Und mal ganz kleinlich(weil allerkleinste Drogenvergehen) Zigaretten und Alkohol gehören auch zur Kategorie "Drogen" denn drogen sind nichts anderes als Rauschmittel, wozu Zigaretten und Alkohol auch gehören. Und Alkohol und zigaretten sind in der Langzeitwirkung um einiges gefährlicher als Cannabis un so...... Also ich würde chemische Drogen(Wie XTC, oder heroin usw) hart bestrafen(weil da auch noch extra süchtigmachende Mittelchen drin enthalten sind, damit man auch ja wieder mal die dinger nehmen will) während drogen auf Pflanzlicher Basis(komplett ohne Chemie, quasi Öko) wie Cannabis, Mariuhana usw legalisiert werden sollten.......
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02.01.2010 03:51 Uhr von Dr.G0nz0
 
+8 | -2
 
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@berechtigt: Bei der Drogenanhängigkeit handelt es sich um eine Erkrankung, eine Suchterkrankung.
Und da wir - auch wenn das Vielen offenbar nicht passt - nunmal in einer zivilisierten Gesellschaft leben, kümmern wir uns um unsere Kranken.

Und bitte erzähl mir jetzt nichts von freien Entscheidungen und dass ja keiner Drogen nehmen muss ...
Es muss auch niemand fressen bis er 300 Kilo wiegt und es muss auch keiner gefährliche Sportarten ausüben - dennoch überlassen wir diese Leute nicht einfach ihrem Schicksal, wenn etwas passiert.

Auch der Glaube, dass harte Strafen die Leute "zur Vernunft bringen" ist unsinnig und außerdem recht eindrucksvoll widerlegt.
Vielleicht solltest Du mal etwas Deine Polemik zurückfahren und Dich stattdessen mehr über das Thema informieren ...

[ nachträglich editiert von Dr.G0nz0 ]
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02.01.2010 09:17 Uhr von dangerberk
 
+3 | -3
 
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@Mario19885

du hast recht! legalisieren wir alle Drogen auf Pflanzlicher Basis wie z.b. : Heroin, Opium, Morphium, (Pilze), Kokain, Crystal usw....

sorry Mario aber deine Naivität was die unterscheidung von Biodrogen und Synthetischen Drogen betrifft ist lächerlich!

Einerseits denke ich jeder soll konsumieren was er will, ist ja nicht mein problem, andererseits sollte man die personen vielleicht etwas vor sich selbst schützen .. naja das ist eine ewig lange debatte mit pro und contra argumenten für beide seiten! Wäre es entkriminalisiert gäbe es kaum noch gestreckte Drogen und dadurch weitaus weniger Drogentote, der Vorurteil XTC, Speed, LSD, 2C-B etc machen schnell süchtig ist eh sehr naiv, da macht nikotin VIEL süchtiger, und das auch noch schneller! Aber die Tabak konzerne verdienen so gut damit das es auch schön weiter legal bleibt. Zwar haben XTC,Speed, LSD, 2C-B evtl andere nachteile wie Drogenpsychosen allerdings normalerweise nur im extremfall, also bei überdosierungen oder _exzessivem_ gebrauch.

@berechtigt, wie oben genannt ist deine Einstellung dazu ebenfalls recht naiv. Du hast die Drogenpolitik der letzten Jahre GARNICHT verfolgt oder? Ich denke wir haben gesehen worzu all die prohibitionen führen, dazu das immer neue Designerdrogen hergestellt werden was nunmal noch schlimmer ist als die alten, die auch vollkommen erforscht sind.

Achja leute, vergesst nicht all die Menschen die durch normale Medizin wie z.b. Benzodiazepine oder Opiate / Opioide süchtig werden, auch die müssen einen Entzug hinter sich bringen. Btw, einige die Benzodiazepine oder Opiate/Opioide zur behandlung konsumieren und davon später nicht loskommen fangen an sich die Drogen auf dem Schwarzmarkt zu besorgen und kommen dadurch z.b. vom "schwachen" Tilidin, Tramadol zu starken sachen wie Heroin, Morphium etc.

[ nachträglich editiert von dangerberk ]
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02.01.2010 11:50 Uhr von mcSteph
 
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@berechtigt: So ein völlig verblödeter Idiot möchte ich mal einen Tag lang sein.....
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02.01.2010 12:14 Uhr von dyonisos75
 
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@berechtigt; laber du lieber besoffen am stammtisc: "Warum nimmt denn einer Drogen ? Weil er zeigen will das er ja toller , besser , alternativer ist als die ganzen doofen Spiesser." schon das zeigt dass du absolut gar keine ahnung hast! stammtisch gewäsch der dümmsten sorte.

"Da darf es nur zwei Wege geben , endweder den eiskalten Entzug um auch mal da mit konfrontiert zu werden das man im Leben auch mal Leistung und Selbstdiziplin zeigen muss oder aber als verbrauchtes abschreckendes Beispiel am Bahnhof abhängen." leistung und selbstdisziplien wie all die valiumsüchtigen hausfrauen (deren sucht wir ja auch bezahlen) oder im supermarkt die alkis ???

gutmenschen wie dir verdanken wir die prohibition,der prohibition verdanken wir den hohen preis,dem hohen preis die gewalt und beschaffungskriminalität.
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02.01.2010 21:48 Uhr von Hrvat1977
 
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@Mc Steph: Du willst also einer sein der den ganzen Tag an irgendetwas zu motzen hat,auf alles und jeden neidisch ist und mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist?Na dann mal viel Spaß dabei.
@Berechtigt:Eigentlich bist du nicht berechtigt und ich meine damit berechtigt zu leben.Selten so ein doofes Stammtischgelabber gehört von einem der wahrscheinlich selber ein total verkorkstes Leben hat.Würde mich interessieren wie du reagieren würdest wenn du plötzlich deinen Alk nicht mehr bekommst.Wahrscheinlich wirst du den größten Affen aller Zeiten schieben!!!!!
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04.01.2010 14:44 Uhr von jschling
 
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@berechtigt: konnte man bei deiner ersten Aussage noch denken: "dummeStammtischparolen, aber er weiss es nicht besser", ist seit deinem zweiten Kommentar klar, dass du ein ganz ames Würstchen bist, Zitat:
Gesetzt den Fall man kriegt einen wieder klar wird der zwangsläufig erkennen müssen das er sein Leben unwiederbringlich vollkommen verkorkst hat. Was hat so einer für Perspektiven ausser vieleicht Prospekte verteilen ?

Da kannst du einem nur noch leid tun, wenn dass deine Definiton eines nicht erfolgreichen Lebens ist, denn im Umkehrschluss macht das klar, was für dich erfolgreich heisst.
Und kombiniert mit deiner grossherzigen Tolleranz gegeneüber anderen, scheint es eher die Angst zu sein, dass dir da jemand die Prospekte wegnimmt *g*
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07.01.2010 18:25 Uhr von KING07
 
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Sehr vernünftig! Das ist allemal besser, wie wenn sich die Leute das Zeug auf der Straße kaufen...

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