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Angst vor Staatsbankrott: Island zahlt Spareinlagen zurück

Weil das Bankensystem in Island kollabiert ist, hat das Parlament beschlossen, 3,8 Milliarden Euro aus dem Staatshaushalt in Raten an Großbritannien und die Niederlande zu überweisen.

Damit sollen die Spareinlagen von 340.000 britischen und holländischen Kunden zurückgezahlt werden.

Isländische Bürger hatten vergeblich dagegen protestiert, dass sie als Steuerzahler die Hauptlast des Bankendesasters tragen müssen.


WebReporter: pferdefluesterer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Angst, Staat, Island, Staatsbankrott, Spareinlage
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.12.2009 14:26 Uhr von hasi3009
 
+4 | -0
 
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Drecks Bänker: Wird Zeit, dass die die Grenzen aufgezeigt bekommen und die Kosten die durch die Krise verursacht wurden komplett übernehmen.

[ nachträglich editiert von hasi3009 ]
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31.12.2009 14:29 Uhr von xjv8
 
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würde ich als isländischer Bürger auch abkotzen.
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31.12.2009 19:12 Uhr von shadow#
 
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Die meisten Isländer haben durchaus Verständnis: Der nationale Egoismus ist dort bei weitem nicht so ausgeprägt wie im Rest Europas.
Das Problem ist nur, dass viele Isländer nicht nur einen Haufen extra irgendwo angelegter Kohle verloren haben, sondern alles.

Die Hoffnungen liegen jetzt auf EU und Euro. Das kann aber noch etwas dauern.
Die Rückzahlung ist deshalb vor allem auch eine politische Entscheidung, wenn auch am Volk vorbei. Ist manchmal besser so.
Diese Schulden waren jedenfalls einer der Hauptpunkte gegen den EU-Beitritt. Bleibt die Fischerei und der Walfang. Nach dem was Länder wie Polen an Extrawürsten bekommen hat, kann man den Isländern auch noch ihre Fischereigebiete lassen. Ansonsten können sie den Laden gleich dicht machen.

Mal sehen ob Island oder Kroatien Nummer 28 wird.

[ nachträglich editiert von shadow# ]

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