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Brite erfuhr von seinem Todesurteil erst durch seine Familie

Der Engländer Akmal Shaikh (53) wurde Anfang dieser Woche in einem chinesischen Gefängnis durch die Todesspritze hingerichtet. Vom genauen Tag seiner Hinrichtung mussten ihm seine Cousins unterrichten, da die chinesischen Behörden dies unterließen.

Der psychisch kranke Brite war Ende letzten Jahres in einem halbstündigen Prozess zum Tode verurteilt worden, nachdem er angeblich Drogen geschmuggelt haben soll. Auch der geistige Zustand half dem fünffachen Vater nicht.

"Die Hinrichtung wurde trotz zahlreicher Gnadengesuche und Bitten, dass sein geistiger Zustand berücksichtigt wird, ausgeführt. Wir sind erstaunt, dass Akmal selbst einen solchen Nachweis beibringen sollte", so die Cousins.


WebReporter: shorti-car
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Familie, Brite, Hinrichtung, Todesurteil
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2009 09:02 Uhr von supermeier
 
+16 | -2
 
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Wenn das stimmt: noch ein weitere Beweis für die zumindest geistige Minderwertigkeit der chinesischen Führungclique.

Was will man von einem Verbrecherstaat der Menschenrechte mit Füßen tritt sonst auch erwarten, dessen Beamte sich dadurch profilieren müssen in Gruppen junge Frauen zu vergewaltigen die dann still und heimlich in Irrenanstalten abgeschoben werden.
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30.12.2009 21:18 Uhr von supermeier
 
+5 | -1
 
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Es geht nicht um Schuld oder Unschuld: oder dass Gesetze missachtet wurden und ein Staat von seinem Recht Gebrauch gemacht hat die umzusetzen.

Es geht allein um die Todesstrafe (hier noch die Umsetzung) die so ziemlich das Perverseste ist was die Menschheit sich je hat einfallen lassen.
Es ist eines Staates unwürdig sich geistig, ethisch und moralisch auf eine Stufe zu begeben, die normalerweise Kinderschändern und- Mördern vorbehalten ist, wobei diese in der Regel aus einem kranken Geist heraus handeln.
Auch Befürworter der Todesstrafe sollten sich mal überlegen ob sie evolutionsmäßig schon die Schwelle zu einem intelligenten und ethisch hochstehendem Wesen überschritten haben oder doch noch eher tierischen und urmenschlichen Instinkten folgen.

[ nachträglich editiert von supermeier ]
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31.12.2009 02:43 Uhr von pinsel123
 
+2 | -0
 
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Fakt: ist doch, wenn ich ein anderes Land bereise muss ich mich an die dortigen Gesetze halten. Tue ich das nicht, trage ich logischerweise dafür die Konsequenzen. Ich persönlich finde allerdings, das die Strafe in keinem Verhältnis zu dem Vergehen des Briten steht. In meinen Augen ist die Todesstrafe im Allgemeinen sowieso eher fragwürdig.
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07.04.2010 12:36 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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Todesstrafe bei Drogenschmuggel: Prozess in einer 1/2 h?
Keine Information über das Urteil an den Verurteilten?
War der beim "Prozess" überhaupt anwesend?
Ich werde nie nach China reisen...am Ende steckt dir einer was in die Tasche und dafür wird man hingerichtet...schönen Dank auch. China sollten sie schliessen und in 100 jahren mal nachschauen ob sich da was entwickelt hat.

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