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Geiselgangster Michalski jammert bei Mutti: "Ich wurde behandelt wie ein Tier"

In einem selbst geschriebenen Brief erklärt Geiselgangster Michalski seiner 67 Jahre alten Mutter die Beweggründe für seine Tat. "Meine liebe Mutti (...) Ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten.(...) Ich wurde behandelt wie ein Tier", so Michalski.

Auf die Mutter scheint dies Eindruck gemacht zu haben. Sie wird ihm demnächst einen Besuch abstatten und sagte: "Er ist mein Sohn. Ich liebe ihn."

Ende November war der 46 Jahre alte Peter Paul Michalski (sitzt wegen Mordes) mit seinem Komplizen Michael Heckhoff (50) aus der JVA Aachen geflohen. Nach wenigen Tagen wurden beide jedoch gefasst.


WebReporter: shorti-car
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tier, Geisel, Gangster, Mutti
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.12.2009 09:18 Uhr von Hirnfurz
 
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Mami, Mami, alle sind so böse zu mir...

Ja was hat er denn erwartet, der Mörder?
Ist doch richtig so, in Deutschland gehts den Knackis eh noch viel zu gut.
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30.12.2009 09:36 Uhr von earlhickey
 
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@ Hirnfurz: Auch Deutscher Knast ist kein Zucker schlecken, auch wenns nicht mit US-Knast o.ä. zu vergleichen ist....
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30.12.2009 09:49 Uhr von woolly
 
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@earl: soll ja auch kein Zuckerschlecken sein.
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30.12.2009 10:30 Uhr von ernibert
 
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immerhin waren sie auf ihrer flucht,die auch nicht wirklich gut geplant war,wirklich nett und haben niemand köperlich verletzt.einigen geiseln gaben sie geld fürn heimweg,bei dem älteren ehepaar versteckte der eine sogar die waffe damit die frau nicht soviel "angst" hatte.....ich gönne den beiden die paar tage der "freiheit",eigentlich hat da ja ein unfähiger jva beamter schuld dran^^.

und immerhin liebt er seine mami ^^

wegen dem mord,war doch an einem mittäter ? wer weis was da ,oder wie das gelaufen ist......weil so brutal und gewissenlos scheint er ja nicht zusein^^

[ nachträglich editiert von ernibert ]
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30.12.2009 10:46 Uhr von killerkalle
 
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naja: wer immer noch glaubt das schlimmste im Knast wäre die Einsamkeit die fehlende Bewegung und der böse Zellengenosse irrt.. Psychospiele von Wärtern und Mitgefangenen stehen auf der Tagesordnung und werden geduldet ... Wärter sind genauso korrupt wie andere Menschen (selbst gesehen) und das ein Wärter IN ERWÄGUNG ZIEHT einem zur Flucht zu verhelfen sagt nur etwas über die Zustände in dieser JVA aus ...
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30.12.2009 11:08 Uhr von mrshumway
 
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Er soll das Maul halten: Schließlich sitzt er wegen Mordes. Das ist ein kleiner Unterschied im Gegensatz zum Totschlag wegen der niedrigen Beweggründe, die als Mordmerkmal vorhanden sein müssen für die Verurteilung.

Und gerade aus dem Grund, weil diese niedrigen Beweggründe festgestellt wurden, sollte er sich mal überlegen, inwieweit die Behandlung "wie ein Tier" in der JVA genau dem entspricht, was ihm im Straßmaß und bei der Tatbestandsfeststellung attestiert wurde. Glaubt er allen Ernstes, daß man ihm da Gefälligkeiten und Vorzugsbehandlungen einräumen wird? Er bekommt was er verdient, nicht mehr und nicht weniger.

[ nachträglich editiert von mrshumway ]
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30.12.2009 11:11 Uhr von BigTX
 
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Geiselgangster?! Was zur Hölle soll ein Geiselgangster sein? Ein Geiselnehmer? Wortkombinationen gibts lol....
edit: jetzt hab ich mal in die quelle geschaut.
naja is halt Bild :) Ich mach mir jetzt Frühstück und bin ein Frühstücksgangster!

[ nachträglich editiert von BigTX ]
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30.12.2009 14:20 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Wiedermal nur experten hier: Sicherheitsverwahrung sind keine 15 Jahre Haft.
Sicherheitsverwahrung bedeutet für immer!

Seid ihr die da schreiben, dass sie kein Mitleid haben, wirklich davon überzeugt das ein Mensch für den Rest seines Lebens als Tier behandelt werden sollte?
Haftstrafe reicht da schon aus.
Da muss man den Leuten nich noch zusätzlich das sowieso schon eingeschränkte leben schwer machen.

Aber was tipp ich mir hier die finger wund, darüber nachdenken wird sowieso keiner von euch experten.

Insofern, frei nach den Worten was du nciht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu, wünsche ich euch allen mal das ihr in der Gleichen Situation landet wie der werte Geiselgangster Michalski. Denn offenbar seid ihr ja auch dafür, dass der so behandelt wird..

Und wehe es beschwert sich dann einer wie ein Tier behandelt zu werden.
Denn Menschenrechte habt ihr euch ja selbst schon abgesprochen.
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30.12.2009 14:47 Uhr von mrshumway
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh: Er sitzt im Knast, WEIL ER EINE STRAFTAT BEGANGEN HAT. Hätte er auch nur 1 Minute über die Konsequenz seiner Tat nachgedacht, wäre er nicht dort und müßte nun nicht jammern.

Zum Stichwort Menschenrechte nur eine Frage: wo ist das Recht auf körperliche Unversehrtheit und das Recht zu leben des Opfers?

Danke für Deine Steilvorlage durch die Aussage <Zitat>"Insofern, frei nach den Worten was du nciht willst das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu, wünsche ich euch allen mal das ihr in der Gleichen Situation landet wie der werte Geiselgangster Michalski." <Zitatende>

Laß uns das nicht nur auf Täter, sondern auch auf Opfer und Unschuldige anwenden. Dann sind wir genau da, was z.b. der Weiße Ring propagiert: Opferschutz und Prävention müssen immer mit berücksichtigt werden. Die Opfer sind diejenigen die teilweise ein Leben lang unter den Straftaten zu leiden haben.

Für Täter geht es vor Gericht nur darum, wie sie für sich am besten davon kommen. Sorry wenn es zynisch klingt: diese Chance, für sich selbst das beste Ergebnis zu erzielen, hat ein Mordopfer nicht mehr.

Im übrigen frage ich mich, wie Deine Formulierung "werter Geiselganster" einzuschätzen ist.
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30.12.2009 15:31 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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mrshumway: Meine person steht hier schonmal garnicht zur Debatte...
Insofern kannst du dir eine Einschätzung meiner Aussage gerne sparen.
Wie heisst es so schön, spiel den Ball, nicht den Spieler.

Klar er hat einen Mord begangen und muss dafür eine Strafe abbüssen, das ist so und da habe ich ja auch ncihts gegen gesagt, oder liest du das irgendwo anders?
Er wurde verurteilt und ein Richter hat sein Strafmaß festgelegt.
Ich meine das ein Mensch der Lebenslang in Haftstrafe sitzt nicht noch zusätzlich über sein Strafmaß hinaus traktiert werden sollte. Alles was darübver hinaus geht ist Selbstjustiz und genauso zu verachten.

Andernfalls hätte man hier die Todesstrafe anwenden sollen. Die gibts aber leider in D nicht. Und darum hat auch niemand anderes, wie beispielsweise ein JVA beamter, das Recht einem Menschen seine Würde zu nehmen, ob der Insasse nun Mörder ist oder eben nicht.

Sicherlich wissen weder du noch ich wie es in JVA nun wirklich zugeht. Aber ich spreche keinem Menschen seine Menschlichkeit ab oder vorverurteile jemanden den ich nur aus der Zeitung kenne um ihn dann schlecht zu machen.
Das sollte niemand tun. Aber es scheint so als sei die Verlockung sich das maul über jemand anderen zu zerreissen grösser als mal das Hirn einzuschalten.
Das Ist der Knackpunkt.
Nicht etwa das es scheisse war das Michalski wen umgebracht hat.

Darüber hinaus sollte man sich auch nicht anmaßen zu wissen wie so ein Mord von statten gegangen ist um hier irgendeine Wertung über den Charakter dieses Menschen zu äussern.
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30.12.2009 17:28 Uhr von mrshumway
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh: Ok kommen wir zurück zum Ball: Warum sollte "Was Du nicht willst was man Dir tut" nicht auch für das Opfer gelten? Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: man muß nicht einsitzen und hat ein Leben verschont.

Darüber hinaus mache ich ihn nicht schlecht oder schätze ihn ein. Das hat der Richter mit dem Fällen des Urteils "Mord" schon getan.

Er war früher stark genug einem Menschen das Leben zu nehmen, hat seine Kraft und Überlegenheit ausgenutzt und hatte niedrige Beweggründe. Die gleiche Energie, die er in die Tatausführung gelegt hat, sollte er jetzt auch mal dazu verwenden, die "Behandlung als Tier" (was in meinen Augen eine subjektive Bewertung ist) ertragen zu können.
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30.12.2009 20:37 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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mrshumway: ja todesstrafe gibts nun nicht in D also bekam er Sicherheitsverwahrung, ich verstehe leider nicht was du sonst damit sagen willst, dass diese Redensart auch für das Opfer gelten soll...

Und dann zu deiner Argumentation:
"Darüber hinaus mache ich ihn nicht schlecht oder schätze ihn ein"

"Er war früher stark genug einem Menschen das Leben zu nehmen, hat seine Kraft und Überlegenheit ausgenutzt und hatte niedrige Beweggründe."

Da hast du ihn aber eingeschätzt als kaltblütigen Mörder obwohl bei dem Mord selbst nciht anwesend warst, geschweigedenn weisst was im Kopf von Michalski vorgegangen ist.

"Das hat der Richter mit dem Fällen des Urteils "Mord" schon getan."

Die gleiche Energie, die er in die Tatausführung gelegt hat, sollte er jetzt auch mal dazu verwenden, die "Behandlung als Tier" (was in meinen Augen eine subjektive Bewertung ist) ertragen zu können.

Und da urteilst du und sagst als strafe solle er die Behandlung als Tier über sich ergehen lassen, obwohl das niemals eine rechtssprechung vorgesehen hat.

Daumen Hoch
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31.12.2009 01:38 Uhr von mrshumway
 
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DesWahnsinnsFetteKuh: Der Richter war auch nicht bei der Tat anwesend. Er ist aber in der Position Zeugen zu befragen und sich mit Schöffen und Beisitzern ein Urteil bilden zu können und zu fällen. Für Mordverurteilung gibt es ganz klare Tatbestandsmerkmale. Wären sie nicht erfüllt, könnte Michalski durch alle Revisionen gehen. Tat er es?

Ja: Knast ist nicht lustig. Aber: nur nach einer Verurteilung ist man dort. Niemand hat ihn zum Mord gezwungen.

Warten wir doch einfach mal ab, ob es eine Klage von Herrn Michalski gibt wegen Verletzung seiner Menschenrechte bei der Festnahme. Wer ist noch so gespannt wie ich, ob es dazu kommen wird? Aber noch viel mehr interessiert mich, was dann dort festgestellt wird.

Und im Bezug auf die Aussage "Behandlung wie ein Tier": er sollte objektiv beschreiben, was da getan wurde. Alles andere ist Interpretation.

Und doch: es ist der Knackpunkt daß er jemand umgebracht hat. Es ist genau der Grund, warum er eingebuchtet wurde und jetzt denkt er wird behandelt wie ein Tier.

Zum Abschluß noch ein Link, bei dem insbesondere die Aussage des Staatsanwaltes Heidbrede im ersten Abschnitt und der 4. / 5. Abschnitt ingesamt hilfreich sind, um sich eine Meinung bilden zu können:

http://www.nw-news.de/...

Gibst Du dem Staatsanwalt und dem Richter jetzt auch ein "Daumen hoch"?

Ahja fast vergessen: wenn Du argumentierst "was du nicht willst..." im Bezug auf Michalski finde ich das einseitig. Aber viel logischer und auch nachvollziehbarer finde ich es, wenn man es zu einem Straftäter sagt, der die Ausführung eines Verbrechens vor hat. Wenn er den Anspruch hat, menschenwürdig behandelt zu werden, dann hat jeder andere Mensch auch den Anspruch, nicht Opfer einer seiner Taten zu sein.
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31.12.2009 03:16 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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mrshumway: Ja und was möchtest du jetzt mit deinem post sagen?

Vielleicht, dass ein schwerverbrecher sein Recht auf Menschenrechte verspielt hat?

In diesem Fall muss ich dir sagen gäbe es nur die Todesstrafe die ihm seine Menschenrechte nimmt.
Da es die in Deutschland aber nunmal nicht gibt, hat er per Grundgesetz nach wie vor ein Recht auf Menschenrechte. Und jeder der meint er könne sich darüber stellen oder diese einem anderen Menschen absprechen, ist auch nicht viel besser.

Andernfalls klär mich auf.
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31.12.2009 17:37 Uhr von mrshumway
 
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DesWahnsinnsFetteKuh: Aufklärung... ja gutes Stichwort! Michalski sollte die Öffentlichkeit aufklären, woran er die Behandlung als Tier fest macht. Komisch... in den Medien gab es zum Ablauf der Festnahme nicht einen kritischen Bericht.... Aber gut.

Ich bin wie Du der Meinung daß Menschenrechte auch im Knast gelten. Genauso wie für Opfer die bereits zitierten Grundrechte auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Wie würde man Michalski wohl sehen, wenn er nur einen Satz, ach was sage ich, nur ein Wort der Reue sagen würde? Ich lasse mich gerne davon überzeugen, in dem er damit an die Öffentlichkeit geht und etwas tut, um es zu zeigen. Dann ist das ein erster guter Schritt. Und dann nehmen nicht nur die Shortnews Kommentierer sondern auch viele andere Menschen das ernst und vor allem zur Kenntnis, was er als tierischen Umgang bezeichnet.

Zeigt er tätige Reue? Nein: denn er nutzte eine Freigang 1993 für Überfälle und beging die Tat um einen Komplizen zum Schweigen zu bringen.

Er ist im Knast wegen Verurteilung. Es war seine Entscheidung, diesen Weg zu gehen oder nicht. Und Mutterliebe ist doch wirklich etwas wunderbares, wenn nur sehr wenige andere Menschen das verstehen was man getan und niemand einen lieb hat.

[ nachträglich editiert von mrshumway ]

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