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Soziologe: Politisierung des Islams gefährdet die Integration

Der Münchner Soziologe Aydin Findikci warnt in einem Appell vor einem falschen Islambild und wendet sich gleichzeitig gegen Organisationen wie Milli Görüs und Moslems, die in ihren Moscheen den Islam politisieren und die wortwörtliche Auslegung des Korans in Deutschland beibehalten wollen.

Wenn von Integrationsproblemen geredet wird, seien fast immer Zuwanderer aus der Türkei und anderen islamischen Ländern gemeint. 30.000 islamische Zwangsheiraten jedes Jahr in Deutschland seien eine alarmierende Zahl. Dennoch gäbe es in Deutschland eine säkulare Mehrheit unter Moslems.

Außerdem würden die meisten europäischen Türken in Wahrheit das Schweizer Minarettverbot für richtig halten. Man dürfe den Koran nicht den Islamisten überlassen und wer als Islamangehöriger das Grundgesetz nur akzeptiert, ohne sich von der Scharia zu distanzieren, taktiere, so Findikci.


WebReporter: Arschgeweih0815
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gefahr, Islam, Integration, Koran, Migration, Minarett
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2009 17:10 Uhr von selphiron
 
+14 | -10
 
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Ich habe das Gefühl, dass die Menschen den Islam so betrachten wie die Amerikaner den Kommunismus einst betrachtet haben.Das finde ich falsch, der Islam ist eine Religion und dabei soll es bleiben.Macht daraus keine Politik.
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29.12.2009 17:15 Uhr von azru-ino
 
+7 | -14
 
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Wenn in drr Schweiz politisch entschieden wird, dass (Nur mal als Beispiel) Minarette verbietet werden, soll sich keiner Wundern wenn Moslems auch politik machen um solchen Entscheidungen entgegen zu wirken.
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29.12.2009 17:16 Uhr von Mui_Gufer
 
+5 | -4
 
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vorurteile das sind blanke vorurteile, aber auf beiden seiten.
beide sind in gedanken für die "andere seite" nicht greifbar.
trifft z.b. ein deutscher auf einen araber oder türken steht der glaube und die kultur zwischen beiden.
umgekehrt ist´s genauso !

der mensch hat schon immer ein feindbild gesucht und gebraucht, um sich weiter zu entwickeln.
nur sagt ihnen keiner, dass dies der falsche weg ist, um sich als mensch würdig zu erweisen.

ich nenne das energie- und zeitverschwendung.
hass und vorurteile halten lediglich jeden von uns auf.
es gibt wichtigeres und schöneres auf dieser erde...

[ nachträglich editiert von Mui_Gufer ]
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29.12.2009 17:23 Uhr von Arschgeweih0815
 
+16 | -5
 
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azru-ino: In der Quelle erläutert der Autor, dass Minarette für die Glaubensauslebung überhaupt nicht notwendig sind:

"Der Begriff Moschee leitet sich vom arabischen und türkischen Wort für Moschee (masjid bzw. mescid) ab. Die wörtliche Übersetzung lautet „Ort, an dem man zum Gebet niederfällt“. Es spielt also eigentlich keine Rolle, ob dieser Ort mit oder ohne Minarett ist. Es gibt selbst in der Türkei fast an jeder Ecke auch ein „Mescid“ ohne Minarett, in dem gebetet wird. Außerdem weiß jeder Islamkenner, dass es in Lebzeiten von Prophet Muhammed (SAV) keine Moscheen mit Minaretten gab.

Charakteristisch für eine Moschee sind unter anderem die Gebetsnische (mihr?b), welche die Gebetsrichtung nach Mekka angibt, und die Waschgelegenheiten für die rituelle Reinigung vor dem Gebet, sonst nichts. Minarette wurden erst sehr viel später an die Gebetshäuser angefügt, um die Größe und die Macht ihres Erbauers zu demonstrieren. Aus diesem Grund haben die Islamangehörigen also keine Recht, den Volksentscheid in der Schweiz für sich zu manipulieren und somit die Tatsachen zu verdrehen"



Mit "politisiertem Islam" ist die wortwörtliche Auslegung des Korans gemeint, weil der Islam in seiner unreformierten Form keine Trennung von Politik und Relgion kennt. Deswegen kann man höchstens das Schweizer Minarettverbot als politische Reaktion auf einen politischen Islam interpretieren.




[ nachträglich editiert von Arschgeweih0815 ]
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29.12.2009 18:56 Uhr von Deniz1008
 
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@selphiron von spenden allein können keine moscheen+minaretten geabut werden. hier werden unter dem deckmantel des "islam" auch gelder gewaschen.

aber erzähl das mal den eu-politbüroheinis :/
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29.12.2009 19:31 Uhr von selphiron
 
+3 | -4
 
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Deniz1008: versteh ich nicht so ganz.Irgendjemand muss doch immer spenden, damit was gebaut wird.
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29.12.2009 19:45 Uhr von Deniz1008
 
+2 | -2
 
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@ selphiron der spender spendet an den spender: der wiederum spendet weiter, so als ob es seine eigene spende wäre usw.

siehe auch mafia-methoden usw.*

ironie off*
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30.12.2009 00:19 Uhr von selphiron
 
+0 | -0
 
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@deniz: wenn das so wäre dann hätten die ja am ende wieder so viel, wie der eine gespendet hat.Und mit Mafia methoden kenn ich mich nicht so aus.
und dein ironie off am ende bringt auch nich so viel oO
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30.12.2009 03:33 Uhr von edi.edirne
 
+2 | -2
 
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ja die Soziologen: Es ist immer wieder schön mit anzusehen, wie man unter dem Namen "Islam" Geld machen kann. Die eine "Muslimin" schreibt über Zwangsehen, der andere über den politischen Islam. Die Leute haben verstanden, wie man Geld macht.

Zunächst einmal gibt es keine öffentlichen Zahlen von Zwangsehen in Deutschland. Fiktive Zahlen sind irrelevant.

Wer sich von der scharia distanziert, distanziert sich auch vom Islam, da diese Fundamental zusammen hängen. Das bedeutet aber nicht, dass es grundrechtswidrig wäre.

Desweiteren ist die Auslegung des Korans nicht Aufgabe eines Soziologen. Es gibt genügend Einrichtungen, die sich mit der Materie befassen. Genausogut könnten wir Köche Flugzeuge fliegen lassen.

"Außerdem weiß jeder Islamkenner, dass es in Lebzeiten von Prophet Muhammed (SAV) keine Moscheen mit Minaretten gab."

Genauso gut wissen die Christenkenner, dass es keine Kirchen zu Jesu Zeit gab. geschweige denn Kirchtürme.

"Charakteristisch für eine Moschee sind unter anderem..." auch das Minarett, welches schon seit dem 9. Jhd. bestandteil einer Moschee ist. Das Minarett ist kein Zeichen, wie es der Soziologe darstelt, von Größe und Macht. Es diente dem Gebetsruf. Als es noch keine Lautsprecher gab, war es Sinnvoll einer Menschenansammlung von Oben etwas mitzuteilen. Da konnte man eine größere Entfernung erreichen. Somit wurden Türme an die Moscheen gebaut, um möglichst vielen Menschen mitzuteilen, dass die Gebetszeit eingetreten ist.
Selbstverständlich kann man Moscheen ohne Minarette bauen. Aber wie würde eine Kirche ohne Kirchturm aussehen?

Ich kann MacClouds nur zustimmen: Öffentlichkeitsarbeit ist das Stichwort!!!
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30.12.2009 03:49 Uhr von hofn4rr
 
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Aydin Findikci: >>Außerdem würden die meisten europäischen Türken in Wahrheit das Schweizer Minarettverbot für richtig halten.<<

genau

so wie sich die türkeinewsschreiber dazu bisher geäußert haben, könnte man glatt annehmen das hier bei sn keine europäischen türken anwesend sind.

und zufälligerweise sieht der muslimische zentralrat das minarettverbot auch anders, als wie sich das findikci so zusammenphantasiert.

aber was solls, soziologen egal welcher nationalität, nahmen es mit der realität noch nie so genau.

p. s.
wenn die islamfrage nicht politisch geklärt werden kann, wie dann, und wie soll sonst integration jemals stattfinden?

mit der "kopf in den sand stecken" taktik, schiebt man dass problem nur weiter auf, und wird später ein nur umso größeres problem.






[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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03.01.2010 22:20 Uhr von Hanno63
 
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warum Problem.?,..jeder kann seine Religion, genau wie alle anderen Gläubigen der Welt ,, bei uns in Europa und überall in der "freien" Welt ausüben ohne Einschränkung, nur Gewalt- oder Machtansprüche sind zu verachten ,da es seit einigen hundert Jahren nicht mehr üblich ist , Leute zu zwingen oder zu versklaven.
(ausser im arabischen Raum ja noch heute).
Durch die Möglichkeit ( bei Schulpflicht),... sich "Wissen" anzueignen und auch die Religionen selber zu überprüfen auf Wichtigkeit und vor allem auf "Wahrhaftigkeit", da kann doch Jeder auch Lügen und Märchen , sowie auch sogenannte "Wunder" ( damalige erfundene bzw. erzeugte Machtzeichen für´s dumme, ja noch ungebildete Volk).... erkennen und beurteilen, ....
was im arabischen Raum ja selbst "heute" kaum geht und gefährlich ist.
Nur wenn es so ist dass::
Jeder der das Wort "Islam" hört, in der selben Sekunde nur an ::: Terror, Rückschritt, primitiv ....denken kann und erst dann daran denkt , dass es ja auch Religion sein soll,.....
da zweifel ich daran , dass überhaupt einer der Religionsführer Interesse hat Frieden zu machen, bevor die ganze Welt nicht Besitz dieser Herrscher ist , welche ja wohl offensichtlich "nichts" tun um dem Terror Einhalt zu gebieten.
Denn wenn diese "Herrscher" so mächtig sind wie sie "tun" und der Islam so "gut" wie er ja angeblich sein soll,....
dann müssten ja ein paar Worte reichen um der ganzen Welt Frieden zu bringen durch Beenden des Terror´s, denn komischerweise sind die schlimmsten Unmenschlichkeiten des Terror´s ja gerade zwischen den arabischen /islamischen Volksgruppen ...und nur die Amerikaner sind im Moment als Weltpolizei noch in der Lage, etwas zu bremsen, bei den Gewaltakten der verschiedenen "Islamisten" während die anderen Religionsführer wohl abwarten wollen bis Erfolge "für sie" eintreten.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]

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